Aktuell

diePARTEI

Die Trümmertruppe für Berlin-Disneyland

Das Maulbeerblatt stimmt seine Leser auf die Wahlen im September 2016 ein und stellt Kandidaten für das Berliner Abgeordnetenhaus vor. In dieser Ausgabe ein Doppelpack: Annie kom.andante und Uwe Nitsch von der Partei die PARTEI. Annie kom.andante a.k.a. Anja Steinmetzer ihrerseits Verbildungsexpertin mit Nebentätigkeit an einer Grundschule, um die Zukunft unseres Landes zu verbilden, Kommandantin der Partei die PARTEI - erste Vorsitzende des großartigen Verbandes Treptow-Köpenick, ...Gib mir den Rest!


Spiel mir das Lied vom Bahnhof

Spiel mir das Lied vom Bahnhof

Großer Bahnhof wurde da gemacht: Matthias Schmidt (SPD) und Gregor Gysi (Linke), ihres Zeichens Bundestagsabgeordnete von Treptow-Köpenick, legten sich ins Zeug, um, wie Schmidt eingangs klarstellte, kleine Politik, lokale Politik zu machen. Um daran keinen Zweifel aufkommen zu lassen, hatten beide jeweils einen Berliner Abgeordneten ihrer Partei im Schlepptau. Schmidt wurde von Robert Schaddach begleitet, Gysi von Uwe Doering. Thema war der Regionalbahnhof Köpenick. Die Politiker ...Gib mir den Rest!


Janny und Lena rudern auf dem Müggelsee

Viel Lärm um nichts?

Oder wie der Senat mal eine Verordnung zum Naturschutz schrieb Ich weiß nicht, was ein Rapfen ist, wie ein Kamm-Molch aussieht oder wie sich die Grüne Mosaikjungfer fortpflanzt. Aber sie alle sollen dort leben – rund um und im Müggelsee. Und das sind nur vier von insgesamt 24 Tierarten, die als besonders schützenswert eingestuft werden und daher im neu erklärten Naturschutzgebiet einen Rückzugsraum finden sollen. Die ...Gib mir den Rest!


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Schuld haben immer die Anderen

Die diesjährige Wahl zum Abgeordnetenhaus gerät schon vor Beginn zur Posse. Technische Probleme lassen den Termin wackeln – und alle Beteiligten schlecht aussehen. Es ist ein Kreuz mit dem Fortschritt: Einerseits gibt es immer mehr Maschinen, Gerätschaften und Computer, die das Leben leichter machen sollen, andererseits kommt es nicht selten vor, dass erst dadurch alles nur noch schlimmer wird. Der Wissenschaftsautor Edward Tenner schrieb mit „Die ...Gib mir den Rest!


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„AfD-Wähler ermöglichen Linksbündnis“

Das Maulbeerblatt stimmt seine Leser auf die Wahlen im September 2016 ein und stellt die Kandidatinnen und Kandidaten für das Berliner Abgeordnetenhaus aus Treptow-Köpenick vor. In dieser Ausgabe: Maik Penn aus Köpenick. Der 35-jährige Diplom-Verwaltungswirt ist stellvertretender Kreischef der CDU Treptow-Köpenick, seit 2008 arbeitet er bei der Berliner Polizei. Maik Penn tritt bei dieser Abgeordnetenhauswahl zum zweiten Mal im Wahlkreis 6 (Friedrichshagen, Rahnsdorf und Köpenick ...Gib mir den Rest!


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Wie Berlin die Volksgesetzgebung systematisch untergräbt

Den Volksentscheid gibt es in Berlin nur noch theoretisch. Die Initiative „Volksentscheid retten“ möchte ihn als demokratisches Mittel erhalten und per Gesetz stärken. Natürlich mit einem Volksentscheid! Es gibt viele Möglichkeiten, wie sich Bürgerinnen und Bürger an der Gesetzgebung beteiligen und dadurch ihr Land verändern können. Wählen und hoffen, dass sich jemand anders kümmert, ist eine davon. Weitaus wirksamer ist es, das passende Gesetz auszuarbeiten und ...Gib mir den Rest!


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Bitte etwas mehr Fingerspitzengefühl, Frau Vogel

Ein Brief an die CDU-Vorsitzende von Treptow-Köpenick Liebe Frau Vogel, nach den Demos in Altglienicke melde auch ich mich bei Ihnen. Klar ist es ungewöhnlich, an dieser Stelle einen Brief an Sie zu schreiben. Aber ich bin ein Bürger, der Sorgen und Ängste hat, und die möchte ich gerne mit Ihnen teilen. Ich befürchte nämlich, bald in einem zunehmend unmenschlichen Land zu leben. Wir hatten ja darüber gesprochen, ...Gib mir den Rest!


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Die Stadt gehört uns

Das Maulbeerblatt stimmt seine Leser auf die Wahlen im September 2016 ein und stellt Kandidaten für das Berliner Abgeordnetenhaus vor. In dieser Ausgabe: Katalin Gennburg aus Treptow. Den Mauerfall und die Wendezeit erlebte sie als Kind. Aus einer „schrumpfenden Stadt“ zogen Ihre Eltern in den Speckgürtel Berlins. Diese Zeit der krassen Gegensätze haben sie stark geprägt. Sie studierte an der TU in Berlin Philosophie und ...Gib mir den Rest!


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Fahrradhauptstadt Berlin: Fake it ´til you make it!

Die Initiative „Volksentscheid Fahrrad“! möchte ein Radverkehrsgesetz für Berlin auf den Weg bringen. Wichtigstes Anliegen: Mehr Sicherheit für alle, die sich mit dem Fahrrad durch die Stadt bewegen. Zur gleichen Zeit bereitet der Senat eine aus Steuergeldern finanzierte PR-Kampagne vor, die Berlin als fahrradfreundliche Stadt darstellt. Alles Zufall oder ein Eingriff in demokratische Rechte? Die Initiative „Volksentscheid Fahrrad“! möchte ein Radverkehrsgesetz für Berlin auf den Weg ...Gib mir den Rest!


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Bürgerproteste – Aufwand und Nutzen

Was macht einen guten Bürgerprotest aus? Er wird wahrgenommen. Und zwar nicht nur von den Angehörigen der Teilnehmer, nicht nur von Passanten von Mahnwachen und Lautsprecherwagen, sondern von den Medien. Lokalzeitungen, wie das Maulbeerblatt, zum Beispiel. Besser sind natürliche die großen Gazetten, deren Onlineableger und das Fernsehen. Dazu bedarf es einer wohldurchdachten Logistik, am besten Erfahrungen aus vorangegangen Protestaktionen. Ein Generalstab an gut im Stoff stehenden ...Gib mir den Rest!


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„Ich bin kein Hardliner“

Das Maulbeerblatt stimmt seine Leser auf die Wahlen im September 2016 ein und stellt Kandidaten für das Berliner Abgeordnetenhaus aus Treptow-Köpenick vor. In dieser Ausgabe: Tom Schreiber aus Köpenick. Er ist seit 1999 SPD-Mitglied, 2001 bis 2006 war er Bezirksverordneter von Treptow-Köpenick, dann zog er als Direktkandidat ins Abgeordnetenhaus. Heute sitzt er in mehreren Ausschüssen, unter anderem für Verfassungsschutz, Gesundheit und Soziales, im Ausschuss für ...Gib mir den Rest!


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Etappensiege und Baustellen

Der 1.FC Union Berlin blickt auf einen ereignisreichen Saisonverlauf zurück. Das betrifft nicht nur die Mannschaft, die noch drei Spieltage vor sich hat. Es gilt fast noch mehr für den Verein selbst, der den Prozess der Neuordnung abgeschlossen hat und endlich wieder mit dem beginnt, was er am besten kann: Bauen. Dirk Zingler ist stolz auf die Mannschaft dieser Saison. „Die Mannschaft hat bewiesen, dass sie ...Gib mir den Rest!


Im Gespräch mit Mohannad (45), Wael (39), Aisha (29) und Amani (32) | Foto: Matthias Vorbau

Dicht an dicht

Im November 2015 wurde die Turnhalle der Ahorn-Schule Friedrichshagen zu einer Notunterkunft (NUK) für Geflüchtete umfunktioniert. Aktuell leben hier 142 Geflüchtete. Die meisten flohen aus Syrien, Afghanistan und Irak. Neben allein reisenden Männern und einigen wenigen allein reisenden Frauen, leben hier hauptsächlich Familien mit ihren Kindern. Ein Blick durch die Tür öffnet die Sicht auf Betten, die dicht an dicht stehen, abgehangen mit Laken und Decken ...Gib mir den Rest!


moritz

Kfz-Schrauber gegen den Autowahn

Das Maulbeerblatt stimmt seine Leser auf die Wahlen im September ein und stellt die Treptow- Köpenicker Kandidaten für das Berliner Abgeordnetenhaus vor. In dieser Ausgabe: Harald Moritz. Der Kfz-Mechaniker trat 1989 dem Neuen Forum bei, dann dem Bündnis 90. Gut 20 Jahre lang engagierte er sich auf Bezirksebene für grüne Verkehrspolitik. 2006 hat er sich einen Namen gemacht, als er mit einer Bürgerinitiative gegen den ...Gib mir den Rest!


OSW Rathenau | Foto: Matthias Vorbau

Obergrenze für die Rathenau-Hallen

War es eine „parlamentarische Posse“, die die Bezirksverordneten von Treptow-Köpenick auf ihrer Sitzung Anfang März gegeben haben? Oder hatte man einen „Kompromiss“ gefunden, wie es der Fraktionschef der Linken, Philipp Wohlfeil, formuliert? Auf der einen Seite hatte sich ein breites Bürgerbündnis dafür eingesetzt, Wohnungsbau in den historischen Rathenau-Hallen an der Wilhelminenhofstraße zu verhindern. Auf der anderen Seite standen – bis auf die Grünen – alle ...Gib mir den Rest!


Maulbeerblatt 92 - Titel-Illustration: Lilli Gärtner

Gegen das Chaos

Manchmal habe ich ein Problem, bisweilen sogar mehrere gleichzeitig. Plagt mich eine kleine Sorge, können daraus schnell durchaus größere Sorgen werden. Hier und da wird auf einen Missstand hingewiesen, hin und wieder auch auf diverse Missstände. Das alles lässt sich schön vergleichen und werten, denn dank des Plurals gibt es eben jeweils mehrere Probleme, Sorgen und Missstände. Beim Chaos hingegen ist das anders. Zwar können ...Gib mir den Rest!


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Keine Dame auf dem Thron

Es war eine Ente der britischen Boulevard-Presse, die es letztes Jahr bis in die Online-Ausgaben deutscher Nachrichtenmagazine schaffte: Frauen hätten kleinere Gehirne, deshalb wären sie im Schach schlechter als Männer. Großmeister Nigel Short (50) aus England soll diese These in einem Essay vertreten haben. Sein Wort hat durchaus Gewicht. Short galt früher als Wunderkind, war Vize- Weltmeister, heute ist er Olivenbauer in Griechenland und Schach-Weltreisender. ...Gib mir den Rest!


Foto: Dietrich von Schell

Die Stunde der Wahrheit

Hat die bezirklich geförderte Kultur eine Chance? Der 3. März könnte zum Schicksalstag für die Kultur in Treptow-Köpenick werden. Michael Vogel, Stadtrat für Weiterbildung und Kultur, ist im Herbst von den Bezirksverordneten verdonnert worden, bis März einen konkreten Maßnahmenplan und ein Leitbild vorzustellen, wie es mit der bezirklich geförderten Kultur weitergehen soll. Nun steht die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) an und die Mitglieder sind gespannt. „Wir wollen wissen, ...Gib mir den Rest!


Quelle: www.istockphoto.com

Vom Schirm verschwunden

Die kommende Friedrichshagener Ausflugssaison wird sehr ruhig werden – nicht im Sinne von „leise“, jedoch in Hinsicht auf die Besucherzahlen des beliebten Berliner Ausflugszieles! Schuld ist keine seltene Planetenkonstellation sondern die gewollte Überlagerung von dringend nötigen, intensiven und leider auch langwierigen Bauarbeiten der Deutschen Bahn, der Berliner Wasserbetriebe sowie die Berliner Verkehrsbetriebe. Ab Anfang März baut die Deutsche Bahn an Brücken und Gleisen auf der Linie ...Gib mir den Rest!


Foto: Matthias Vorbau

Die Kämpferin

Das Maulbeerblatt stimmt seine Leser auf die Wahlen im September 2016 ein. In den nächsten Ausgaben stellen wir künftig Kandidatinnen und Kandidaten für das Berliner Abgeordnetenhaus aus Treptow-Köpenick vor. Passend zum Frauentagsmonat in dieser Ausgabe: Katrin Vogel aus Altglienicke. Die Steuerberaterin trat 2003 der CDU bei und wurde 2007 zur stellvertretenden Kreisvorsitzenden von Treptow-Köpenick gewählt. Seit 2015 ist sie die einzige weibliche Kreisvorsitzende von zwölf ...Gib mir den Rest!


Foto: Matthias Vorbau

Lollapa-Loser

Das Lollapalooza-Festival lockte letztes Jahr 40.000 Besucher an. Neben den diesjährigen Top-Acts wie Radiohead, Kings of Leon, Major Lazer, New Order und Paul Kalkbrenner schmückt sich das Festival mit dem Nimbus eines nachhaltigen, ökologischen Festivals für die ganze Familie. Eine Karte kostet bis zu 159 €. Doch dieses Jahr muss ein neuer Ort gefunden werden. Denn das Tempelhofer Feld kommt nicht mehr in Frage: inzwischen ...Gib mir den Rest!


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Filmreife Mitarbeiter im Einsatz

Hilfe für die Behörde gibt es jetzt durch „Ordnungsamt-online“ Dass das Ordnungsamt die Gemüter bewegt, hätte man nicht gedacht. Wenn es so weitergeht, wird die Behörde bald von einer Schar frei schaffender Innensenatoren kontrolliert. Vorbei das Stigma der Langeweile, vorbei der Glanz, der einst auf Vandalen, Parksünder und Schwarzgriller gefallen ist. Zwar gibt es immer noch Attacken auf Frauen und Männer des Allgemeinen Ordnungsdienstes (AOD). Aber ...Gib mir den Rest!


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Mit TTIP zu Wohlstand und Weltfrieden?

Die Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft TTIP ist in Deutschland höchst umstritten, obwohl der Text des Abkommens noch nicht veröffentlicht ist. Die SPD will ihre Mitglieder von der Notwendigkeit von TTIP überzeugen. Was aber meint die Basis dazu? Matthias Schmidt und Thomas Jurk, beide Mitglieder des Bundestages, luden am 14.Januar 2016 in die Köpenicker Freiheit 15, um eben das herauszufinden. Beginnen wir ausnahmsweise am Schluss. „Ich hoffe ...Gib mir den Rest!


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Haben Sie einen Plan?

Robert Schaddach, SPD-Abegeordneter aus Treptow-Köpenick, will eine Diskussion über die Zuwanderung von Flüchtlingen anstoßen. In einem offenen Brief an „Mitbürgerinnen und Mitbürger sowie Kolleginnen und Kollegen aus Politik und Verwaltung“ hat er in acht Punkten eine Reihe von „unbequemen Wahrheiten“ angesprochen. Seine Partei, die Berliner SPD, hat seinen Überlegungen reflexartig widersprochen. Das Maulbeerblatt hat nachgefragt, worum es eigentlich geht. Herr Schaddach, Sie scheuen nicht vor klaren ...Gib mir den Rest!


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Scheitern mit Vorsatz

Kaum hat man das neue Jahr begossen und sah dabei und/oder kurz danach möglicherweise auch ein bisschen so aus, ist der erste 2016er- Monat schwuppdiwupp auch schon wieder Geschichte. Nun ist dieses 2016 aber gerade noch jung genug, dass man sich wahrscheinlich noch dunkel der guten Vorsätze erinnern kann, die man über den Jahreswechsel mitnahm. Kaum einmal hörte man davon, dass jemand sich absichtlich etwas Schlechtes ...Gib mir den Rest!


nuk

„Wir müssen viel improvisieren!“

Die Turnhalle ist hoch und dadurch entsteht diese Illusion von Größe und Weite. Blickt man von der Eingangstür nach links empfindet man jedoch spontan ein bedrückendes Gefühl. Fast ein Drittel der Fläche ist vollgestellt mit Doppelstockbetten, dicht an dicht. So sah es in der Turnhalle der Ahorn-Schule in der Peter-Hille-Straße aus, ein Wochenende nach dem sie in eine Notunterkunft umfunktioniert wurde. Von den Flüchtlingen selbst ...Gib mir den Rest!


scharnweberstr

Mein Freund der Baum

Ziviler Ungehorsam vs. Bezirksamt Am Morgen des 6. Oktobers fand sich Arne B. (40) ungeplant in den Armen dreier Polizisten wieder. Und das kam so: Eigentlich war der Adlershofer auf dem Weg zur Arbeit. In der Scharnweberstraße in Friedrichshagen sah er „wie da Leute in der Krone eines Baumes rumgewerkelt haben“. Arne B. versteht - der Baum soll gefällt werden. „Dabei sah die Linde toll aus, ...Gib mir den Rest!


Rathenau_Hallen

Schutz für Ateliers und Gewerbe

Das Kultur- und Technologie-Zentrum „Rathenau-Hallen“ in der Wilhelminenhofstraße soll Wohnungen erhalten. Doch dagegen regt sich Widerstand aus der Bevölkerung. Seit acht Jahren siedelt sich in den denkmalgeschützten Fabrikhallen Gewerbe an: 70 Firmen mit über 700 Mitarbeitern verleihen Oberschöneweide derzeit nicht nur unternehmerische Attraktivität, sondern auch den Charme alternativer Kultur. Wissenschaftliche und technologische Firmen haben sich hier ebenso niedergelassen wie Künstler und Unternehmer aus der Kreativwirtschaft. ...Gib mir den Rest!


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K(r)ampf der Kulturen

Kultur im Bezirk Treptow-Köpenick? Kann, muss aber nicht! Kultur und Bildung sind für die meisten Menschen dieser Stadt so angenehm wie selbstverständlich. Wer wollte darauf freiwillig verzichten? Sie sind eben da, die kleinen und großen Konzerthäuser, Museen, Theater, Galerien, Kunstevents, Kulturzentren, Bibliotheken, Musikschulen und Volkshochschulen. Schön, dass es sie gibt. Aber selbstverständlich sind sie nicht. Denn wenn die Besucher fehlen oder das Geld für den Unterhalt ...Gib mir den Rest!


Herr Müller muss weg

Herr Müller muss weg

Bürgerinnen und Bürger fragen. Der Regierende Bürgermeister antwortet. Michael Müller wollte mit Blick auf die wachsende Hauptstadt wissen, „wo die Berlinerinnen und Berliner der Schuh drückt“. Wer mit welchen Fragen und Sorgen zum Bürgerdialog kam – und wer nicht. Kaum hatte Bezirksbürgermeister Oliver Igel die Veranstaltung eröffnet („Wir hatten überlegt, einen anderen Michael Müller zu besorgen, das wäre nicht schwer gewesen…“), bildete sich eine lange Schlange ...Gib mir den Rest!


Foto: Dietrich von Schell

Alles wird teurer!

Auch die Allende-Brücke Dass man sich mal verrechnet, ist ja eine durchaus menschliche Fehlleistung. Bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung hat sich jedoch eine Panne ereignet, die die Verantwortlichen in Erklärungsnot bringt. Es geht um die Sanierung der Salvador-Allende-Brücke, die seit anderthalb Jahren nur noch einspurig in beide Richtungen passierbar ist. Wegen des fortschreitenden Schadens soll 2017 mit dem Neubau ernst gemacht werden, eine Überprüfung der bisherigen ...Gib mir den Rest!


Foto: Matthias Vorbau

„Der Wohnungsbau beherrscht unsere gesamte Arbeit.“

Treptow-Köpenick ist Boombezirk, Prognosen gehen von bis zu 50.000 Zuzüglern in den kommenden 15 Jahren aus. Diese Entwicklung bringt gewaltige Herausforderungen mit sich. Für Familien und für ältere Menschen wird der Bezirk immer attraktiver. In manchen Ecken des Bezirks lassen sich Künstler nieder. Auch die Zahl der Flüchtlingsunterkünfte wird zunehmen. Damit alle Gruppen Platz haben und einen angenehmen wie auch lebenswerten Kiez vorfinden, ist vor ...Gib mir den Rest!


Bananentor

Plötzlich Deutscher

25 Jahre Deutsche Einheit Stolz und Vorurteil heißt der Lieblingsroman meiner Liebsten. Ich habe ihn noch nie gelesen, sehe aber jeden Tag den Buchrücken in unserem Bücherregal. Selbst, wenn ich es gelesen hätte, ich gäbe es nicht zu. So bleibt dem Leser nur die Spekulation. Ist auch nebensächlich. Der Titel des Romanes ist es, der mir die Antwort auf viel deutsche Probleme zu geben scheint. Vor ...Gib mir den Rest!


lucia_stark

Schrille Töne, keine Harmonie

Schlammschlacht an der Musikschule geht weiter Eltern, die ihre Kinder jetzt nach den Ferien wieder in die Musikschule Treptow-Köpenick schicken, werden sich wundern. Die Leiterin, Lucia Stark, ist nicht mehr da. Sie musste direkt zu Beginn der Sommerferien ihren Hut nehmen – was für die meisten überraschend kam. Denn es war doch alles in Butter: Als Lucia Stark im Januar ihr Amt an der Joseph-Schmidt-Musikschule antrat, schien ...Gib mir den Rest!


eichmann

„Die europäische Idee ist großartig“

Sonja Eichmann ist Europa-Beauftragte im Bezirk. Dass es sie gibt, weiß kaum jemand. Es rumort auf dem europäischen Kontinent. Die Griechenland-Krise bewegt ununterbrochen Medien und Menschen. Flüchtlinge aus Afrika und Südosteuropa fliehen zu Zehntausenden vor Krieg und Armut nach Norden. Sie landen dabei unter anderem in Freital, Eisenhüttenstadt oder Köpenick, wo ihnen Feindseligkeit einerseits und Hilfsbereitschaft andererseits begegnen. Die vom Bürgerkrieg geschüttelte Ukraine zerreißt es fast bei ...Gib mir den Rest!


Hoelmer_zeidler

Bangemachen gilt nicht

Interview zum Bauvorhaben am Müggelturm mit der Amtsleiterin für Stadtentwicklung Ulrike Zeidler und dem Bezirksstadtrat Rainer Hölmer Im Sommer 2014 hat der Köpenicker Unternehmer Matthias Große das Müggelturm-Areal vom Land Berlin gekauft und im Januar 2015 einen Bauantrag gestellt, der bisher noch nicht genehmigt wurde. Warum nicht? Hölmer: Herr Große ist Unternehmer und als solcher ist er es gewohnt, die Ärmel hochzukrempeln und Dinge umzusetzen. Er ist ...Gib mir den Rest!


mueggelturm_2015

Sommer ohne Aussicht

Auf einen Müggelturmdachterassenkaffee!   Es regnet, als Ralf Wieland das erste Mal in seinem Leben den Müggelturm besucht. Der Präsident des Abgeordnetenhauses von Berlin lebt seit 1977 in der Hauptstadt. An einem Freitag im Juni begleitet er einen SPD-Kollegen durch dessen Wahlkreis. Robert Schaddach möchte dem zweithöchsten Repräsentanten des Landes Berlin einige der schönen und noch nicht ganz so schönen Seiten von Köpenick zeigen. Wenn sie sich ...Gib mir den Rest!


peru

Anders als man denkt

Als ich mich vor anderthalb Jahren für einen Freiwilligendienst im Ausland bewarb, hatte ich ein bestimmtes Bild davon im Kopf, wie ich diese Zeit wohl verbringen würde: Ich sah mich irgendwo auf der Welt auf einem heruntergekommenen Sportplatz sitzen, umringt von Kindern, die mir als Zeichen ihrer Zuneigung selbstgeknüpfte Armbänder aus bunter Wolle schenkten. Ich würde mich von der lockeren südländischen Mentalität meines Einsatzlandes treiben ...Gib mir den Rest!


CanCan

Das Musical zum Hauptmann

Um es gleich vorwegzunehmen: Der Stoff vom „Hauptmann von Köpenick“ ist ein dankbares Thema: Der Zuschauer identifiziert sich nur zu gerne mit der Hauptfigur Wilhelm Voigt, mit dem kleinen Mann, der als Hauptmann groß rauskommt. Was gibt es Schöneres als die Rache des Gedemütigten? Und wenn man sie schon nicht selbst üben kann, dann will man sie wenigstens miterleben, und sei es auf der Bühne. ...Gib mir den Rest!


Nervende Uferkanten

Segeln, Surfen, Baden – für alles, was im Sommer Spaß macht, ist der Müggelsee gut. Die Wasserqualität wurde von der LaGeSo in den vergangenen vier Jahren immer als „ausgezeichnet“ eingestuft. Und auch jetzt ist mit dem erfrischenden Nass alles in Ordnung. Der Müggelpark in Friedrichshagen ist nach längeren Bautätigkeiten in Teilbereichen wieder zugänglich. Dennoch gibt es Probleme. Ausgerechnet die Uferkanten treiben manchen Leuten rund um ...Gib mir den Rest!


ABC, was geht?

Die Gerüchteküche brodelt: Das legendäre ABC Rocks wurde umsonst der Sparpolitik des Bezirkes geopfert. Statt beim Liegenschaftsfonds befinde sich das Gelände in begehrter grüner Lage noch immer im Bezirksvermögen - und kostet den Bezirk Geld. Das stimmt. Und doch sind die Dinge komplizierter, als es auf den ersten Blick erscheint. ABC - drei Buchstaben, die bei Generationen von Köpenickern sofort Erinnerungen und Emotionen wecken. Nicht ...Gib mir den Rest!


Völkerverständigung findet am Zapfhahn statt

Dem Maulbeerblatt ist jüngst eine Gruppierung aufgefallen, die sich NigeBida nennt. Der Anklang an den Namen Pegida und deren regionale Ableger (Legida, Bärgida, Dügida und wie sie alle heißen) erweckte unser Misstrauen. Seit Weihnachten ziehen die Teilnehmer dieser wenig bekannten Spaßguerilla eine ähnliche Show wie die Islamophoben ab, wenn auch mit bierernstem Hintergrund. Also haben wir uns entschlossen, beide Bewegungen einem Faktencheck zu unterziehen. Damit ...Gib mir den Rest!


Bundeswehr an Schulen

Der Fall sorgte Anfang des Jahres bis weit über Bayern hinaus für Debatten: Ein Bamberger Schüler kassierte einen Verweis, weil er unentschuldigt eine Info-Veranstaltung der Bundeswehr an seiner Schule verließ. Wie oft und mit welchen Inhalten die Bundeswehr an Berliner Schulen präsent ist, darüber gibt es weder auf Seiten der Senatsverwaltung für Bildung noch auf bezirklicher Ebene eine Übersicht. Jede Schule entscheidet selbst, mit welchen ...Gib mir den Rest!


Dienst? Du? Deutschland?

Hauptmann hin oder her, Köpenick hat seine ganz eigene, über hundert Jahre alte Verbindung zum Militär. Im Bezirk gibt es Dutzende ehemals militärisch genutzte Flächen. Nomen est Omen: die Kanonenberge. In der Nähe der Müggelberge wurde zu Kaisers Zeiten Sand für Berliner Bauprojekte abgebaut. In der entstandenen Sandkuhle schoss sich die preußische Armee unüberhörbar für die Bevölkerung auf den Ersten Weltkrieg ein. Einige hundert Meter Luftlinie ...Gib mir den Rest!


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Die Büffel kommen

Um es vorweg zu nehmen: Ich habe meine Meinung geändert und sehe es als notwendig an, das Erpetal moderat vor dem Menschen zu schützen, selbst wenn es dazu eingezäunte Wasserbüffel braucht. Das sah ich vor einem Jahr noch ganz anders, als ohne jede Vorankündigung die Bäume im Landschaftsschutzgebiet fielen und dieser jähe Eingriff in die Natur ringsum pures Entsetzen und Fassungslosigkeit auslöste. Vor einem Jahr ...Gib mir den Rest!


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Mein Feind der Baum

Sägen statt pflegen Wer in den Senatsverwaltungen arbeitet, hat drei besonders wichtige Aufgaben: erstens Geld sparen, zweitens Geld sparen und drittens schließlich Geld sparen. Da wir das den Bürgern nicht direkt unter die Nase reiben sollen, reden wir meistens nicht darüber, nur in dringenden Fällen, und stellen stattdessen die angenehmen Seiten unserer Aufgaben und Projekte in den Vordergrund. Wir wollen ja niemanden belügen, aber eben auch ...Gib mir den Rest!


Schlacht um die Torte II

Fortsetzung des ersten Teils, zum neuen Tourismuskonzept des Acht-Sterne-Bezirks. Weitaus mehr Beachtung hat jedoch allgemein die Kooperation mit visitBerlin gefunden. Dessen Geschäftsführer Burkhard Kieker glaubt mit Blick auf die neue Marke an eine Erfolgsstory, bescheinigt Treptow-Köpenick Modellcharakter und „eine Pilotfunktion für weitere Berliner Bezirke.“ „Wir wollen den Berlin-Besuchern aus aller Welt die Vielfalt der Stadt insgesamt anbieten und sie auf Entdeckungsreise schicken“, erläutert Kieker seine Motivation ...Gib mir den Rest!


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Da isser wieder …

… der Neuhauspiepl mit dem Lypsenkai mit seinem neuesten bahnbrechenden Werk. Starkes Stück! Schaut mal rein …


Schlacht um die Torte I

Neues Tourismuskonzept für den Acht-Sterne-Bezirk Mathis Richter, von Hause aus Werbe- und Markting- Fachmann, hat sich dem touristischen Wohl von Treptow-Köpenick verschrieben. Seit vergangenem Mai ist er Geschäftsführer des bezirklichen Tourismusvereins und löste damit die langjährige Chefin Katrin Reiche-Kurz ab. Ende Februar nun hat Richter eine neue Tourismuskonzeption und Marketing- Kampagne für Treptow-Köpenick vorgestellt und zum 1. Tourismusforum in die Eisern Lounge an der Alten Försterei ...Gib mir den Rest!


Paar-in-Wanne

Lebenslanges Lernen

Nicht nur für Schüler Schule – was für ein Thema! Immergrün wie die Knospenspitzen alljährlich im Mai, jeder kann mitreden, denn rings um Köpenick sollten alle, die das hier lesen können, schon einmal Beteiligte in diesem Mikrokosmos gewesen sein. Ob als Frau oder Herr Müller, deren Schüler_in oder Schüler_innens Eltern- oder Großeltern. In die Schlagzeilen deutscher Medien schafft es die altehrwürdige Institution eigentlich nur mit einer ...Gib mir den Rest!


Ein Tatort mehr – oder weniger

Be Berlin. Oder Reutlingen. Wohin mit dem Schwarzgeld? Woher die Leichen im Keller? Alter Wein in neuen Flaschen oder neuer Wein in alten Schläuchen? Kommissar Perlmann hätte Anfang Februar zum Sonntagabend im ARD-Tatort ziemlich alt ausgesehen, hätte er nicht aus der Konstanzer Uni-Bibliothek eine alte Schwarte geliehen, der ihn mit vieler Rätsel Lösungen auf die rechte Spur brachte. Ein Büchlein mit Briefen der Annette Droste von ...Gib mir den Rest!


Der Realo II

Fortsetzung des Maulbeer-Interviews mit Bezirkspolitiker und BVV-Vorsteher Peter Groos. Sie sind eher ein Realo als ein Fundi. Ein ermüdendes Schema! Aber, ich will nicht ausweichen, ja, ich rechne mich dem realpolitischen Flügel zu. Und mit welchen Themen würden Sie die Berliner überzeugen wollen, Grün zu wählen? Es hapert insbesondere an der Bürgerbeteiligung. Das haben die Wähler schon 2011 gespürt und ihr Misstrauen an der etablierten Politik zum Ausdruck ...Gib mir den Rest!


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Der Realo I

Achtung! In die aktuelle Maulbeerblatt-Printausgabe ist eine Arbeitsversion dieses Textes gerutscht. Wir bitten diesen groben Fauxpas zu entschuldigen. Der verantwortliche Chefredakteur steht seit Montag zum Schämen in der Ecke. Peter Groos war lange Fraktionschef der Grünen in Treptow-Köpenick, musste den Vorsitz aber im vergangenen Sommer aufgeben: Die Bezirksverordneten haben ihn zu ihrem Vorsteher gewählt. Seither bekleidet er eins der höchsten repräsentativen Ämter im Bezirk. Der Historiker, ...Gib mir den Rest!


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Ein Blick zurück, ein Schritt nach vorn

Andere schreiben Weihnachtswunschzettel. Wir schreiben Interviewfragen an Gregor Gysi, den Vertreter unseres Wahlkreises im Bundestag. Und der antwortet prompt, trotz übervollem Terminkalender. So bleibt kein Wunsch offen. Hallo Herr Gysi, vielen Dank, dass Sie dem Maulbeerblatt zum Jahresende ein Interview gewähren. Wo befinden Sie sich zur Zeit bzw. wohin sind sie gerade unterwegs? Am 17. 11. bin ich in Berlin, fliege aber nach München. Am 18.11. ...Gib mir den Rest!


Herzlich Willkommen in Deutschland

Ein kleines Loblied auf diejenigen, die sich etwas trauen Flüchtlinge – das ist ein hochemotionales Thema. Die Situation der Flüchtlinge, hier und in den Heimatländern, die Bundesregierung, den Murcks, den der Senat verzapft, Allende-Viertel, Hessenwinkel. Du kommst vom Hunderststen ins Tausendste, was es nicht alles zu sagen gäbe. Das ist der Haken bei den hochemotionalen Themen: Sie überfluten dich, akute Ertrinkungsgefahr! Als Journalist musst du Fakten ...Gib mir den Rest!


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Kuckuck No.162

Die bedeutende Zusammenkunft im Bundestag anlässlich des 25. Jahrestages des Mauerfalls findet seinen würdevollen Nachruf im aktuellen Kuckuck.


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Kuckuck No.159

Maulbeerblattautoren sind immer sehr emsig und zuverlässig. Da der Kuckuck zur Gattung der Zugvögel gehört und derzeit schwer damit beschäftigt ist ein geeignetes Winterquartier zu finden, erreichte uns der aktuelle Beitrag leider erst, als die Druckerei schon mit der neuen Ausgabe des Maulbeerblatts beschäftigt war. Der Krisenkuckuck muss seine Würdigung dieses Mal also auf der Maulbeerseite finden.


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Parcour im Schneckenhaus

Ein Verkehrschaos – Ein Dreirad bleibt am Stützrad des Spidermanbikes hängen. Ein tollkühnes Mädel mit Affenschaukeln bremst, dass der Sand zur Welle mutiert. Ein strohblonder Junge rudert erfolglos mit den Füßen, bis er erschrocken bemerkt, dass ihn jemand am Gepäckträger im Zaum hält. Der Garten wuselt von knallbunten Fahrradhelmen auf kleinen Köpfen und vielen, vielen Luftballons, es herrscht eine quietschvergnügte Stimmung. Ich steh da und staune. ...Gib mir den Rest!


miomio

Mio mein Mio auf der Astrid-Lindgren-Bühne

Bosse ist ein Außenseiter. In der Schule will niemand mit ihm spielen und er vergräbt sich oft in seine Märchenbücher – er ist einfach uncool. Aber Bosse hat auch allen Grund dazu; er hat nämlich keine Eltern und wächst bei Pflegeeltern auf, die ihm das Leben schwer machen. Oft weint er nachts und träumt von seinem richtigen Vater oder einem Leben, wie das seiner Helden ...Gib mir den Rest!



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Das Maulbeerblatt – ganz aus dem Häuschen

Die Freude, ähnlich wie im obrigen Video, war in der Maulbeerblattredaktion kaum auszuhalten. Tausend Mal klickten wackere Freunde aus nah und fern auf unseren "Gefällt mir"-Button auf Facebook. Wir bedanken uns bei allen tapferen Unterstützern, Mitstreitern und blicken voller Vorfreude in die rosige Zukunft. Die nächste Ausgabe des Maulbeerblatts erscheint Anfang November und steht ganz im Zeichen des 'Wahnsinns'. In diesem Sinne, sonnige Grüße aus Friedrichshagen.


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Kam ein Vogel geflogen

Es scheint zu den Grundqualitäten eines ordentlichen CDU-Politikers zu gehören, blühende Landschaften zu sehen. Allein der Glaube soll ja Berge versetzen, und so verwundert es kaum, dass Stadtrat Vogel die Situation von Musikschule und Bibliotheken in der letzten Maulbeerblattausgabe so überaus positiv beschrieb. Als unser Engagement für die Musikschule vor zweieinhalb Jahren begann, lag das Defizit bei 280.000€. Das war angeblich ein Finanzdesaster, und die Schließung ...Gib mir den Rest!


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Bill Murray Sings Bob Dylan

Ein schöner Schnipsel aus dem nächsten Film von Bill Murray (St. Vincent). Eine schöne Woche wünscht das Maulbeerblatt.  


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Voller Begeisterung dabei

Die Bürger von Treptow-Köpenick haben zwei Abgeordnete, die für sie im Bundestag sitzen. Gregor Gysi von den Linken kennt jeder, er ist schon ein alter Hase. Matthias Schmidt (SPD) dagegen ist ein Neuling und erst seit einem Jahr Volksvertreter im bundesdeutschen Parlament. In den Neunzigern hat der Diplom- Verwaltungswirt lange Jahre im Bundesinnenministerium gearbeitet. 2006 ist er in die BVV von Treptow-Köpenick gewählt worden, wo ...Gib mir den Rest!


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Grazile Käsefüße

Ich habe eine große Faszination für Tanzstudios. Wenn ich mal ausblende, dass sie nach Käsefüßen und kaltem Schweiß riechen, könnte ich, ähnlich wie auf einem Bahnhof, einen ganzen Nachmittag auch nur im Eingangsbereich sitzen bleiben und die Durchreisenden beobachten. Dann höre ich die Schuhe der Flamencotänzerinnen klackern, sehe interessiert den in den Kniekehlen hängenden Hosen der Street Dancer hinterher, bin entzückt von den schmetterlingshaft vorbeihuschenden 4-Jährigen ...Gib mir den Rest!


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Zurück nach Köpenick – Der Eiserne Botschafter Matti Michalke

Wer macht denn sowas?, dachte ich, als ich zum ersten Mal die lebensgroßen Porträtfotos der Unionfans im Stadion sah. Ich war neu in der Alten Försterei, es wird ungefähr 2004 gewesen sein. Ich wusste sofort: Wenn je ein Verein meiner wird, dann dieser. Matti Michalke hieß der Mann, der sich das ausgedacht hatte. Sein Projekt damals waren die Eisernen Menschen. Matti ist Zeichner. „Ich illustriere. ...Gib mir den Rest!


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Google zieht die Schrauben an

Google ist längst nicht mehr nur die beliebteste Suchmaschine im Netz, sondern inzwischen ein auf mehreren Sektoren agierender Weltkonzern. Als Schöpfer des Betriebssystems Android dominiert Google den Weltweiten Smartphonemarkt – unbestritten die wichtigste Technologiesparte derzeit, vielleicht sogar der Geschichte – und das mit nur einem ernstzunehmenden Konkurrenten, Apple. Anders als Apple aber hat Google über einen großen Teil der Schlüsselmerkmale Androids keine direkte Kontrolle, darunter ...Gib mir den Rest!


duesseldorf

Berliner Wirtschaftsmotor: Kreative an die Spree, Industrie an den Rhein

Dass vor allem die Kreativbranche Berlin als ihr nicht mehr ganz so geheimes Hauptquartier in Europa auserkoren hat, ist für niemanden mehr eine Neuigkeit. Der deutsche Markt ist bei ausländischen Investoren beliebt, unabhängig von der Branche. Medienunternehmer und Internetfirmen haben es sich in der deutschen Hauptstadt gemütlich gemacht, schöpfen sie hier doch aus einem riesige Pool an jungen, multilingualen und motivierten potenziellen Arbeitnehmern aus allen ...Gib mir den Rest!


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In der Ruhe liegt das Ich

Seit vierzig Jahren reist Gerhardt Walter, Aikidomeister des 8. Dans, für einige Monate nach Japan, um dort als Laienmönch im Zen Kloster nördlich Kyotos bei Harada Roshi zu leben. Das Maulbeerblatt erhielt eine Audienz im Hause des Meisters in Rahnsdorf und sprach mit ihm über seinen Weg. Früh schon, regte sich in Gerhardt Walter die kindliche Intuition, der Zweifel am „Funktionieren“ des Menschen. Weder das Kunststudium ...Gib mir den Rest!


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Über die Autobahn in ein selbstbewusstes Leben

Wenn ich an einem für mich ruhigeren Tag durch die niemals stillstehende Hauptstadt Deutschlands gondele und dabei das bunte Treiben beobachte, muss ich oft unwillkürlich schmunzeln.So viele Menschen mit unterschiedlichen Kleidungsstilen, Musikgeschmäckern, Tagesrhythmen, Lieblingsgerichten, Weltanschauungen und dergleichen mehr! Die Vorteile der Globalisierung lassen sich beileibe nicht darauf beschränken, dass es jetzt überall Bananen und McDonald's gibt. Mitnichten! Vielmehr kommt man als Bürger von Welt leichter ...Gib mir den Rest!


heinz_und_harald

Hauptmann 2.0

Was soll man davon nun halten? In Köpenick marschieren wieder Soldaten. Eigentlich tun sie das seit vielen Jahren. Zuletzt meist ausschließlich zur Belustigung von Touristen und Festtagsausflüglern. Dann stolzieren geschichtsbeflissene Regionalpatrioten in travestierten Preußen-Uniformen ums Rathaus Köpenick, spielen nach das zwielichtige Bubenstück des notirischen Gauner Wilhelm Voigt – zum Amüsement der Anwesenden. Dieser vagabundierende Ex-Zuchthäusler hatte sich – das war noch zu Kaisers Zeiten – secondhand ...Gib mir den Rest!


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Kommt ein Vogel geflogen

Stadtrat Michael Vogel will die Kultur in die Köpfe bringen Michal Vogel (CDU) ist der neue Bezirksstadtrat für Weiterbildung, Schule, Kultur und Sport von Treptow-Köpenick. Der 47-Jährige wurde am 22. Mai von den Bezirksverordneten mit knapper Mehrheit gewählt – und das auch erst im vierten Wahlgang. Am 2. Juni fand die Vereidigung statt, damit trat Vogel das schwierige Erbe von Svend Simdorn an. Michael Vogels Vita ...Gib mir den Rest!


parkraumbewirtschaftung2014

Der natürliche Feind des Autofahrers

Parkraumbewirtschaftung – das schnelle Geld für den Bezirk Gibt es einen, der sich ernsthaft wundert? Darüber, dass sich die Bürger von Treptow-Köpenick gegen die gebührenpflichtige Parkraumbewirtschaftung ausgesprochen haben? Mal ehrlich: Alles andere als eine Ablehnung des bezahlten Parkens wäre doch absurd gewesen. Zwar mag es plausible Argumente gegebenhaben, mit denen die Befürworter der Parkzonen Stellung bezogen. So haben Bezirkspolitiker von SPD, Grünen, CDU und Piraten uns ...Gib mir den Rest!



stephie

Trinken, Rauchen, jute Mucke – Die grüne Fee des RFT

Trinken, Rauchen, jute Mucke. Das und nicht mehr war der Anspruch bei der Eröffnung des RFT – der „Repräsentanz fortschrittlichen Trinkens“. Dass Stephanie Dürr, genannt Stephie eine studierte und gut beschäftigte Geographin aus Stuttgart ist, wissen nicht viele ihrer Gäste. Seit 1997 lebt sie in Berlin und tanzt einen gut organisierten Spagat zwischen Familie, Tages-Job und abendlicher Gastronomie. Erste Erfahrungen mit den alkoholischen Genüssen sammelte Stephie im ...Gib mir den Rest!


parkraumbewirtschaftung2014

Uhr-Abstimmung in der Altstadt

Die Geschichte des Automobils lässt sich auf zwei wesentliche Punkte reduzieren: die Erfindung des Autos selbst und die dauerhafte Ausweisung von Flächen als Parkplätze. Um Letztere entbrennt immer dann ein Streit, wenn von Ersterem zu viele auf engem Raum unterwegs sind. So auch aktuell in Treptow-Köpenick. Am 24. August findet die Abstimmung zum Bürgerentscheid zur gebührenpflichtigen Parkraumbewirtschaftung statt. Mit anderen Worten: Soll das Parken im ...Gib mir den Rest!


trailrun

Über alle Müggelberge – Ein Selbstversuch

„Wir sehen uns an der Startlinie und mit etwas Glück auch im Ziel“ lese ich als aktuelle Motivationsmeldung auf der Homepage des Trail Run. Mir rutscht das Herz in die Hose. Ich möchte mit dem Kopf auf die Tastatur einhacken. Was bin ich bekloppt! Ich gucke mich verstohlen im Büro um und grüble, wie ich aus der Sache jetzt wieder rauskomme. Vor anderthalb Monaten habe ich meinen ...Gib mir den Rest!


fHagen

Vom Maulbeerblatt – Eine wundersame Geschichte von Friedrike Hagen

Einst ging ich Maulbeeren kauend durch das verträumte Friedrichshagen, als plötzlich ein bärtiger Mann aus dem Nichts in meinen Weg sprang. Seine Augen blitzten diabolisch und wild rankten die Bartlöckchen um sein Gesicht. Zwitschernde Vögel nisteten behaglich darin. Ich warf den Vögeln erschrocken eine Maulbeere in den Bart und dann sprach er dunkel zu mir: „Ich bin ein verwunschener Chefredakteur und Du hast mich und ...Gib mir den Rest!


EinPfarreraufdemKriegspfad

Ein Pfarrer auf dem Kriegspfad

Unser Oberhäuptling gräbt das Kriegsbeil aus. Schon im Januar hat er bei der Münchner Sicherheitskonferenz mehr Verantwortung gefordert, wie es so schön heißt, wenn es um Militäreinsätze geht. Vorarbeit hatte Außenminister Frank-Walter Steinmeier geleistet, als er darüber sinnierte, dass die „Kultur der Zurückhaltung“ keine „Philosophie des Heraushaltens“ sein dürfe. Und Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen hatte bei der Gelegenheit Einsätze in Afrika angekündigt. Gauck selbst ...Gib mir den Rest!


aufdersuchenachderwahrenwahrheit

Auf der Suche nach der wahren Wahrheit

Die aktuelle Nachrichtenlage – und ihre Opfer Irgendwann bleibt dir der Mund offen stehen und du denkst: Das kann nicht wahr sein, was die Frau dir gerade erzählt. Das darf gar nicht wahr sein. Andererseits – kannst du noch der offiziellen Berichterstattung glauben, wenn es um den Ukraine-Konflikt geht? Auf allen Fernsehkanälen wimmelt es von Sondersendungen, Interviews, Gesprächsrunden. Reporter und Moderatoren reden von terroristischen Banden und, ...Gib mir den Rest!


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Tax In The City

Wer hat was davon? Eigentlich sollte die City Tax einen Segen für die Stadt sein,  genauer für Berlins Freie Kulturszene, für die bisher nie Geld da war. Jeder Besucher, der in der Hauptstadt übernachtet, zahlt seit Kurzem noch einmal einen Aufschlag von fünf Prozent auf die Unterkunft in Hotels, Pensionen, Hostels und  Jugendherbergen. Eingeführt wurde die Touristensteuer, die City Tax, zum 1. Januar 2014. Doch seither ...Gib mir den Rest!


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Berlin, du bist so wunderbar!

Berlin, du bist so wunderbar! Endlich ist er da: Der Sommer! Das Thermometer steigt und Temperaturen bis zu 30 Grad Celsius bringen die Berliner ordentlich ins Schwitzen. Die Biergärten dürfen nun wieder zahlreiche Gäste willkommen heißen, in den Freibädern herrscht lustiges Treiben und die Parks und Wiesen sind überfüllt mit Sonnenanbetern und heißhungrigen Grillmeistern. Wenn sich das schöne Wetter der letzten Tage bis zum Herbstbeginn behaupten ...Gib mir den Rest!


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Der lange Weg zur schnellen Strecke

Der Ausbau der lässt auf sich warten. „Der Beginn ist jetzt für das Frühjahr 2016 geplant“, sagt der Sprecher der Deutschen Bahn, Gisbert Gahler, Dabei hätten nach den ersten Plänen von 1997 diese Arbeiten schon im vergangenen Jahr beendet werden sollen. Aber die Bauarbeiten sind des Öfteren verschoben worden. Die Kosten sind immer weiter angestiegen, so hat das Bundesbauministerium die Reißleine gezogen und das Projekt ...Gib mir den Rest!


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Bleibt alles anders

Wuselige Normalität und Veränderungen im Mellowpark Mellowpark im Januar 2014: Es sind Winterferien, es ist nasskalt und windig. Ein junger Skater zeigt seinen Eltern, die anscheinend zum ersten Mal hier sind, ein paar Details des Geländes. Sie suchen die Anmeldung. Menschen in Arbeitsklamotten flitzen herum. Ich laufe runter an die Spree und ein wenig über das Gelände. Ich sehe, wie jedes Mal, Veränderungen. Der Mellowpark ist ...Gib mir den Rest!


treckker

Elefant im Porzellanladen

Es war einmal … das Erpetal Ganz am Anfang – das muss man den Verantwortlichen lassen – stand eine Vision: die Entwicklung und Pflege eines prächtigen, artenreichen Landschaftsschutzgebietes. Das war das Erpetal; was flatterte, wuselte und brummte da bisher alles in Zweigen und Gestrüpp. Vorbild für diese Vision war die Pfaueninsel, der nicht nur die bunte Vogelwelt sondern auch aus der Fremde angesiedelte Pflanzen, und Wasserbüffel ...Gib mir den Rest!


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1. Bürgerbegehren in Treptow-Köpenick!

VOLKSBEGEHREN kennt man im Südosten gut. Wir initiierten das 1. BÜRGERBEGEHREN, weil wieder mal nicht die Bürger gefragt wurden, aber die Folgen hinnehmen sollen: als Autofahrer/in als Anwohner/in in den anliegenden Wohngebieten, als Händler und Gewerbetreibender im parkraumbewirtschafteten Gebiet und als Anwohner/in, die trotz Anwohner-Vignetten weiterhin nach einem Parkplatz suchen - man kennt das ja aus Prenzlauer Berg! Es  wird so kein Parkplatz mehr geschaffen! Für ...Gib mir den Rest!


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„Böse“ Überraschung

Der (das) Neue ist ganz der (das) Alte Zum Interview mit Benjamin Hanke vom Kreisverband Bündnis 90/Die Grünen von Treptow-Köpenick, Maulbeerblatt 71 v. März 2014, S. 4-7 (Siehe vorangegangen Beitrag) „Sprecher und Kopf der Bezirksgruppe ist der 31-jährige Benjamin Hanke. Geboren in Köpenick und aufgewachsen in Müggelheim kennt er den Bezirk, weiß um die Strukturen, aber auch um die Probleme vor Ort.“ So heißt es im Vorspann ...Gib mir den Rest!


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putins figur

„Wir sind eine Familie“, ist der Wahlspruch des Weltschachverbandes FIDE, und dessen Präsident Kirsan Iljumschinow (51) regiert die Organisation, als wäre sie ein eigener Staat mit ihm als Anführer, Außenpolitiker, Geldgeber und Motivator. „Eine Milliarde Schachspieler auf der Welt“ sei sein Ziel, sagt er, „eine Milliarde clevere Leute“. Geschafft werden soll’s durch die weltweite Einführung von Schach als Pfl ichtfach in Schulen, was der Präsident ...Gib mir den Rest!


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Diagnose Betonkrebs

Die Autofahrer in Treptow-Köpenick sind ja leidgeprüft. Ob Glienicker Weg oder der Umbau des Dreiecks am Hirschgarten – um nur zwei besonders langwierige Baustellen aus der jüngsten Vergangenheit zu nennen – jeder weiß: Wo im Bezirk gebuddelt wird, stehen die Räder still. Und ein Ende ist auch nicht in Sicht. Im Gegenteil: Bald wird sich der Verkehr an einer der meist befahrenen Brücken Berlins stauen. ...Gib mir den Rest!




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Biebern für die Bibliothek

Wer in den letzten Wochen an einer bestimmten Stelle auf dem Christophorus-Friedhof in Rahnsdorf-Wilhemshagen vorbeikam, hat vielleicht ein unruhiges Gepolter und Rascheln vernommen. Dort liegt nämlich der Lyriker und Erzähler Johannes Bobrowski beerdigt, der sich seit dem 14. November vergangenen Jahres unzählige Male in seinem Grabe umgedreht haben wird und momentan noch fleißig weiter rotieren dürfte. Denn an diesem Tag wurde im Rahmen einer Sitzung ...Gib mir den Rest!


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Wassergrundstücke ohne Wert

Neues Hochwassergesetz entsetzt Bauherren Zahlreiche Berliner Wassergrundstücke, denen ein Hochwasser drohen könnte, wurden als Überschwemmungsgebiete ausgewiesen. Damit verlieren sie aber auch drastisch an Wert. Da der Senat Widerstand fürchtete, haben die zuständigen Leute in der Verwaltung den Hochwasserschutz gar nicht erst an die große Glocke gehängt. Die Bilder von der Jahrhundertflut im vergangenen Sommer stehen sicherlich noch vielen vor Augen. In Bayern und Sachsen haben sich ...Gib mir den Rest!



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Ein seltenes Lämmchen wurde geboren…

...und das finde ich so toll, gerade zu dieser Jahreszeit passend, dass ich dieses Filmchen Euch unbedingt zeigen möchte. Das Lämmchen gehört zu einer aussterbenden Haustierrasse und wurde an Nikolaus in Berlin geboren. Als kleines Bergschaf, erblickte es in einem Hellersdorfer - Stall die Welt. Dieser Stall gehört zu einem Projekt für Artenschutz für vom Aussterben bedrohte Haustiere, des Mensch - Natur e.V. Der Verein ist ein ...Gib mir den Rest!


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Freikarten für die Astrid-Lindgren-Bühne im FEZ

Das Maulbeerblatt verschenkt 2x2 Freikarten für das Märchen von Tari Taro und dem Weihnachtsmann (Musiktheater Rumpelstil): Einfach über das Kontaktformular dieser schönen Seite melden und schon wisst Ihr , was ihr am Sonntag, den 22.12., 15:30 Uhr so macht … Tari Taro ist ein liebenswerter Stadtvagabund. Er gerät in das üble Spiel von zwei skrupellosen Bösewichtern der feinen Gesellschaft, dem raffinierten Mister Master de Luxe und der reichen ...Gib mir den Rest!


Simdorn

Der Kampf um die Kultur

Kulturgeschichte in Köpenick Der 12. September 2013 hat das Zeug dazu, als historischer Tag in die Annalen Treptow-Köpenicks einzugehen Denn so etwas hat es noch nie gegeben: Dass ein Bezirksstadtrat dem Ausschuss für Weiterbildung und Kultur einen Haushaltsentwurf vorlegt – und der einstimmig abgelehnt wird. Da muss gründlich etwas schief gelaufen sein. Für Kulturstadtrat Svend Simdorn bedeutet dieses Nein eine herbe Niederlage. Peter Groos, Fraktionsvorsitzender der ...Gib mir den Rest!


baumdown

Baum Down

Seit Jahren rechtfertigt das Bezirksamt von Treptow-Köpenick umfangreiche Fällungen von Straßenbäumen mit möglicher Gefahr durch umstürzende Bäume. Als in der Nacht vom 6. auf den 7.August 2013 ein Ahornbaum in der Klut- Ecke Scharnweberstraße einen PKW zerschmettert (siehe Foto), bestätigt sich scheinbar die Rechtfertigungsideologie des Bezirksamtes. Doch der Unfall in der Klutstraße beweist genau das Gegenteil. Der Baum ist komplett mit Wurzelwerk umgestürzt und nicht ...Gib mir den Rest!


narrenschiff

Volle Fahrt voraus und Kurs aufs Riff

Willkommen auf dem Köpenicker Narrenschiff Es ist eine Sache, einen schädlichen BVV-Beschluss zu kippen, eine andere ist es, stattdessen einen besseren zu erwirken, und eine ganz andere, diesen Beschluss auch umzusetzen. Vereinbarungen, Beschlüsse, Stempel und Unterschriften sind so Sachen, die taugen zum Abwischen hinten unten. Das ist bekannt. Der einzig bindende Beschluss ist der des Haushaltsplanes. Was da drin steht, passiert auch oder eben nicht. Derzeit sind ...Gib mir den Rest!


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Viel Beifall, kein Lohn

Die Koalition der freien Szene - ein Zusammenschluss von freien Künstlern in Berlin - hat der Öffentlichkeit jetzt einen Zehn-Punkte-Plan vorgestellt. Anlass sind die Beratungen über den Kulturetat für den Doppelhaushalt 2014/15, die am 19. August begonnen haben. In dem Papier werben die Künstler für eine Förderpolitik, die der tatsächlichen Praxis entspricht, sowie für Mindesthonorare. Die Forderung beläuft sich für etwa 5.000 Künstler auf 17,65 ...Gib mir den Rest!


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Ich werde überwacht

Martin Delius ist als Vorsitzender des BER-Untersuchungsausschusses einer der profiliertesten Politiker der Piratenpartei. Der 29jährige Softwareentwickler ist Fraktionssprecher für Bildungsbelange und Mitglied im Präsidium des Berliner Abgeordnetenhauses. Haben Sie eigentlich vor gar nichts Angst? Nur, wenn es einen Grund gibt, Angst zu haben. Wie würden Sie einen Politiker nennen, der ernsthaft einen neuen Standort für den Flughafen BER fordert? Das ist einfach: Martin Delius. Aber eigentlich nur Martin, da ...Gib mir den Rest!


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Bis zum Hals in der Scheiße

Hilfe wird benötigt – aber nicht gebraucht „Endlich Hochwasser!“ war mein erster Gedanke, als die Pegel unaufhaltsam stiegen und der Katastrophenalarm ausgelöst wurde. Seit einigen Jahren gehe ich zum Technischen Hilfswerk und es passiert nichts. Das ist super, keine Schadenslage heißt keine Betroffenen. Doch wenn ich ehrlich bin, will ich nicht nur als Helfer bereit stehen, sondern ich will auch helfen. Zu allererst ging es ironischerweise ...Gib mir den Rest!


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Der Kandidaten-Check – Frage 3

Im September wird wieder gewählt. Auch im Bezirk Treptow-Köpenick bewerben sich die Kandidaten der Parteien um ein Direktmandat für den Bundestag. Um uns allen die Entscheidung in der Wahlkabine zu erleichtern, haben wir den Anwärtern einige Fragen gestellt. Beispiel BER: Alle sind sich einig – der Standort des BER ist falsch. Wenn offenkundige Fehler nicht revidiert werden, wenn Gerichtsurteile im Augenblick der Verkündung wieder zur Disposition ...Gib mir den Rest!


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Der Kandidaten-Check – Frage 2

Im September wird wieder gewählt. Auch im Bezirk Treptow-Köpenick bewerben sich die Kandidaten der Parteien um ein Direktmandat für den Bundestag. Um uns allen die Entscheidung in der Wahlkabine zu erleichtern, haben wir den Anwärtern einige Fragen gestellt. Deutschland ist nicht mehr in der Lage, Großprojekte zu realisieren. Als Ursache hat Innenminister Schäuble den wankelmütigen Bürger ausgemacht. Teilen Sie seine sozialistische Sicht der Dinge? Harald Moritz (Bündnis ...Gib mir den Rest!


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Der Kandidaten-Check – Frage 1

Im September wird wieder gewählt. Auch im Bezirk Treptow-Köpenick bewerben sich die Kandidaten der Parteien um ein Direktmandat für den Bundestag. Um uns allen die Entscheidung in der Wahlkabine zu erleichtern, haben wir den Anwärtern einige Fragen gestellt. Wo sehen Sie als Politiker Ihren thematischen Schwerpunkt? Und warum? Volker Thiel (FDP): Berufsbedingt und durch 10 Jahre praktische parlamentarische Erfahrung in der Wirtschafts-, Finanz- und Haushaltspolitik. Dr. Gregor Gysi ...Gib mir den Rest!


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Die Steckbriefe unserer Direktkandidaten

Dr. Gregor Gysi (Die Linke) Beruf: Politiker Lieblingsbuch: Faust von Goethe Lieblingsfilm: Die zwölf Geschworenen Lieblingsband /Lieblingsmusik: City und Beethoven Lieblingsessen: gefüllte Paprikaschoten Lieblingspolitiker: Salvador Allende Volker Thiel (FDP) Beruf: Unternehmensberater Lieblingsbuch: Die Bibel Lieblingsfilm: Der Untertan Lieblingsband /Lieblingsmusik: Verdi und Bob Dylan Lieblingsessen: Wiener Schnitzel mit frischen Kartoffeln und grünem Salat Lieblingspolitiker: Graf Lambsdorff Matthias Schmidt (SPD) Beruf: Mitarbeiter im Bundesinnenministerium Lieblingsbuch: „So lasst uns denn ein Apfelbäumchen pflanzen – Es ist soweit“ (Hoimar von Ditfurth) Lieblingsfilm: Tatort Lieblingsband /Lieblingsmusik: Peter Gabriel Lieblingsessen: ...Gib mir den Rest!


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Wird am Hindukusch unsere Freiheit verteidigt? Erweiterte Fassung Teil 6

13.5.2013 - Mazar/Kunduz: Wie ist die Situation der Frauen nach 11 Jahren ISAF- und NATO-Einsatz? Über die Jahre betrachtet, die ich Afghanistan bereise, ist das Straßenbild zunehmend von Burkas, den blauen Ganzkörperschleiern, geprägt. Ich habe das Gefühl, dass die zunehmende Verbreitung der Burka mit der Anwesenheit fremder Mächte im Land zu tun hat. Witzigerweise habe ich beim Drehen an einem öffentlichen Backofen in Mazar folgendes beobachtet: ...Gib mir den Rest!


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Wird am Hindukusch unsere Freiheit verteidigt? Erweiterte Fassung Teil 5

10.5.2013 - Kunduz: Welche Sehnsüchte, Hoffnungen und Ängste haben die Afghanen? Die Afghanen haben die Nase voll von Armut und Gewalt. Angst hat man offensichtlich weniger vor der Rückkehr der Taliban, als vor einem Bürgerkrieg nach dem Abzug der internationalen Kräfte, weil dann nämlich die Einflusszonen der einzelnen Stämme, Clans und Warlords wieder neu aufgeteilt werden. Sehnsüchte? Essen, Wohnung, Normalität. Es gibt, besonders in Kabul, so ...Gib mir den Rest!


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Wird am Hindukusch unsere Freiheit verteidigt? Erweiterte Fassung Teil 4

8.5.2013-Mazar-e-Sharif: Erstmals seit 2011 wurde ein deutscher Soldat getötet. Wie ist die Moral der Truppe? Sind Fragen von Journalisten in dieser Situation erwünscht? Über ihre Gefühle sprechen Soldaten kaum. Trauer, Wut, Angst - da sagt selten jemand offen etwas dazu. Heute werde ich die Trauerfeier für den gefallenen Kameraden filmen. Im Anschluss kann ich mit dem Militärkaplan ein Interview machen. Das ist alles. Die Worte des ...Gib mir den Rest!


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Wird am Hindukusch unsere Freiheit verteidigt? Erweiterte Fassung Teil 3

7.5.2013 in einer Trans All nach Mazar-e-Sharif: Wie gestaltet sich Deine Arbeit vor Ort? Ich habe vor unserem Hotel in Kabul eine Verbotstafel fotografiert. Darauf sind durchgestrichen: eine Kalaschnikow, eine Pistole, ein Fotoapparat und eine Videokamera – mehr nicht, nur diese vier Gegenstände. Das sind also die wirklich gefährlichen Dinge: Schusswaffen und Kameras. Drehen heißt in Kabul, sich durch den Stau quälen, zig Checkpoints passieren, manchmal aufkommende ...Gib mir den Rest!


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Wird unsere Freiheit am Hindukusch verteidigt? Erweiterte Fassung Teil 2

5.5.2013-Kabul: Du beschreibst die Bevölkerung als ein buntes Völkergemisch. Wie gelingt es ihnen allen miteinander, sich den Alltag zu gestalten? Das Überraschende ist, dass bei all den verschiedenen Ethnien, Clans und Stämmen das Zusammenleben eigentlich gut klappt. Es bestehen seit Jahrhunderten komplizierte Abmachungen zwischen den Volksgruppen und Clans. Da geht es um Wasser- und Landrechte, mündlich ausgehandelt und von Generation zu Generation weitergegeben. Oder um Transportrechte. ...Gib mir den Rest!


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Wird am Hindukusch unsere Freiheit verteidigt? Erweiterte Fassung Teil 1

Zehn Tage, zehn Fragen: Thomas Kasper - Filmproduzent, Autor und Cutter für ARD und SPIEGEL TV. Seine Drehreisen führten ihn nach Neu-Delhi, Pakistan, Irak, Afrika und auf den Balkan. Und immer wieder nach Afghanistan – ein eMail-Interview mit dem Friedrichshagener Dokumentarfilmer. (Erweiterte Fassung) 4.5.2013-Kabul: Mit welchen Erwartungen bist Du das erste Mal nach Afghanistan gereist und mit welchen Gefühlen kehrst Du heute nach Kabul zurück? Als ich ...Gib mir den Rest!


Köpckes Mehdorn Unchained

Mehdorn Unchained – Die Stunde der alten Männer

Die Alten sind immer noch die Besten! Das gilt für Herrenwitze und erlesene Weine ebenso, wie für den Wirtschaftsstandort Deutschland, vor allem dann, wenn es schwierig wird. Ist die Not am Größten, raucht Helmut Schmidt im Fernsehen eine nachdenkliche Zigarette und wenn das allein nicht hilft, flattert wenig später Heiner Geißler als Friedensengel herbei. Im weiten Land der Exportweltmeister verheißen zukunftsweisende Infrastrukturprojekte die Mobilität von ...Gib mir den Rest!


volker schmohl

Braunes Wasser marsch

Wie gesund ist und bleibt das Berliner Trinkwasser? Die Braunkohle war die Energiequelle der DDR. Zu deren Gewinnung wurden ganze Landstriche aufgebaggert. Nach 1990 wurden die meisten Tagebaue stillgelegt. Ein Großteil wurde geflutet. Doch es entstanden keine blühenden Landschaften, sondern eine tickende Zeitbombe. Denn nicht nur aus den aktiven Tagebauen gelangen Schadstoffe ins Wasser. Werden ehemalige Tagebaue aufgefüllt, gelangen mit dem ansteigenden Grundwasser Eisenhydroxid, Sulfate und letztlich ...Gib mir den Rest!


maulbaer

Dehydriert

Warum Wasser keinen Markt braucht Früher stand Europa für Wohlstand und Entwicklung, heute sind wir die Dritte Welt. Mein Vater hat immer gesagt „In hundert Jahren wird der Krieg nicht um Erdöl geführt, sondern um Wasser.“ Ich hab ihn immer für einen hochintellektuellen Klugscheißer gehalten. Ich bin sauer, weil ich immer gesagt habe, dass die Zukunft nicht düster sein wird. Heute Morgen sind drei chinesische Blauhelme in ...Gib mir den Rest!


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Überraschung in Köpenick

Die Musikschule zurück in der Altstadt Anfang letzten Jahres überraschten Stadtrat Simdorn und Amtsleiterin Indetzki Lehrer und Eltern der Musikschule in der Friedrichshagener Straße mit folgender Nachricht: Der Musikschulstandort solle zum 31.12.12 geschlossen werden, um die Kosten für Unterhalt und Sanierung der Immobilie einzusparen. Kurz zuvor hatte man noch versichert, den Standort erhalten zu wollen. Der Unterricht sollte nach den Vorstellungen des Bezirkes auf diverse Schulen ...Gib mir den Rest!


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Paris – Rom – Erkner

Bildquelle: Peter Halasz Ein Kommentar zum Ausbau der Strecke 6153, Bestandteil der Eisenbahnverbindung Berlin – Warschau – Moskau. Ich erinnere mich noch gut an die Mutprobe meiner Kindertage, die darin bestand, sich unter die Bahnbrücke über die Erpe, kurz vor dem S-Bahnhof Friedrichshagen gelegen, zu stellen und dort ohne Ohrenzuhalten auszuharren, wenn ein Güterzug über die Gleise donnerte. Ich habe sie nie bestanden. Die Geräusche seitens der Bahn ...Gib mir den Rest!


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