Galerie

groß und bunt

L‘ Enfer c’est les autres

Die Hölle, das sind die anderen – könnte als Motto stehen für die seit 2010 entstandenen Bilder dieses Köpenicker Hobbyfotografen. Es sind die stillen, einsamen, unbestimmten und vielleicht zeitlosen Momente, die er mit seiner Kamera einfängt und festhält. „Lustige bunte Bildchen gibt es schon genug“, sagt er und „Ich habe ja auch mit Farbe begonnen, aber bei manchen Bildern fand ich sie überflüssig und störend.“ ...Gib mir den Rest!


Ist der nett, Mann!

Der Name ist Programm. Der Mann ist aber auch wirklich total nett! Selbst seine Strips sind es, obwohl Nettmann keinesfalls davor zurückscheut, seine Meinung zu sagen. Er jubelt den Leuten alles einfach so unter, die Wahrheit, die Comics. Jeder kriegt sein Nett weg! Immer nett ist auch die Hauptfigur, das Alter Ego des Künstlers, ein Superheld mit Maske und Atomsymbol auf der Brust. Meist lacht der ...Gib mir den Rest!


Ich bin ein Berliner

Vor mehr als 50 Jahren begeisterte John F. Kennedy in Berlin mit diesen Worten bei seiner Rede vor dem Rathaus Schöneberg. 2014 konnten Personen aus 190 verschiedenen Staaten dies von sich behaupten und jeweils mindestens einen Vertreter möchte der Fotograf Georg Krause in seinem Projekt „Ich bin ein Berliner“ vor die Linse bekommen. Ende April besuchte ich den Fotografen und Wahlberliner Georg Krause in seinem ...Gib mir den Rest!


bergziege

Mit Wort und Witz

Die Künstlerin Sabine Käßner Für Sabine Käßner war mit Familie und Beruf die Kunst lange nur ein Nebenbei, wenn auch ständiger Begleiter. Stift und Papier hat sie immer zur Hand, denn Inspiration kann alles sein. In den letzten Jahren entstanden viele Werke, dabei viel Witziges. Nahezu spielerisch jongliert sie mit Wort und Pinsel. Mit ihren Aquarellen bringt sie nicht nur Farbe, sondern auch ein Schmunzeln auf ...Gib mir den Rest!


ämi

Alle lieben Ämi

Wir auch! In der Juli-Ausgabe kommt einen Beitrag über die Entstehungsgeschichte des neuen Kinderbuches von Peggy Villwock. Noch bis zum 27. Juni gibt es die Möglichkeit, das Projekt zu unterstützen und eines der handsignierten Bücher zu ergattern! Mehr unter: www.fischkuss.de oder unter: www.startnext.de/aemi


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Messerscharf

Der deutsche Künstler Guido Messer Guido Messer wurde im Jahre 1941 in der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires geboren. Nach einer Goldschmiedelehre in Pforzheim besuchte er die Kunst- und Werksschule in derselben Stadt. Im Jahre 1966 ging er nach Stuttgart, um dort an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste bei renommierten Dozenten wie Herbert Baumann und Sonderborg die Bildhauerei zu studieren. Zusätzlich absolvierte Guido Messer eine Lehre ...Gib mir den Rest!


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Moskauer Leben

Igor Schestkow (12. Januar 1956 in Moskau) ist ein russisch-deutscher Schriftsteller und Foto-graf. Nach dem Abschluss der Schule studierte er an der mathematischen Fakultät der Lomonossow-Universität. 1978 bis 1988 arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter und nahm an mehreren Ausstellungen der inoffiziellen Kunst in Moskau teil. 1990 emigrierte er als „jüdischer Flüchtling“ nach Deutschland. Bis 2003 wohnte er in Chemnitz, da-nach in Berlin. In Deutschland zeigte er seine ...Gib mir den Rest!


Kunstkaserne, Groß-Berliner-Damm, Foto: Johannes Großer

Die Kunstkaserne

Das Kunst- und Atelierhaus am historischen Flughafen Johannisthal Seit dem 31. Januar gibt es in Johannisthal etwas Neues zu entdecken, die Kunstkaserne Berlin. In dem Gebäude, das früher von der Staatssicherheit zu militärischen Zwecken und anschließend von der Telekom genutzt wurde, können Künstler nun Ateliers für fünf Euro pro Quadratmeter anmieten. Seit 1999 standen die Räume in der oberen Etage leer, was man ihnen teilweise auch ...Gib mir den Rest!


frank Zauleck

Fordert die Polizei die Papiere, will sie dein Leben sehen

Oder: Ein Computer ohne Drucker ist ein Witz Am Ende ist alles Papier. Wenn seine Zeit gekommen ist, übernimmt es die sichere Herrschaft. Der Papiertiger besiegt immer den lebendigen. Das farbige warme Leben läuft auf graues kaltes Papier zu. Papier ist geduldig. Papier kann warten. Das Wunder der Geburt wird von der Geburtsurkunde bezeugt. Das letzte Papier ist der Totenschein. Fordert die Polizei die Papiere, will ...Gib mir den Rest!


schweineschule

Die Schweineschule

Der Illustrator Karl-Heinz Appelmann Unser Treffen findet in einer Kneipe in Friedrichshagen statt, in die Karl-Heinz Appelmann eine Auswahl seiner verschiedenen illustrierten Bücher mitbringt. In diesem Gewusel von bunten, großen, kleinen, alten und neuen Büchern erzählt er mir aus seinem Leben. Einige der Bücher erkenne ich sofort aus meiner Kindheit wieder – und schon liege ich gedanklich wieder in meinem alten Kinderzimmer, die Beine gekreuzt in ...Gib mir den Rest!


wh

Wildes Holz

Bildquelle: Annemarie Meißner Als ich durch das Tor seines Grundstückes in der Rahnsdorfer Straße komme, räumt Steffen gerade sein Auto aus. Er schleppt verschiedene Möbel, Skulpturen und andere interessante Dinge auf den Hof. Gerade kommt er von der Aktion „Kunst Stoff Holz“ aus dem Grunewald zurück. Nichts von dem, was auf dem Hof steht, ist gerade. Die Dinge, die er baut, sind hauptsächlich aus Holz – ...Gib mir den Rest!


zgbpp

Zu Gast bei Petr Prichystal

Ich komme in eine kleine verrauchte Wohnung. Überall stehen Pinsel, Leinwände und Farben, der Dielenboden ist übersät von Farbkleksen. An den Wänden hängen viele verschieden große Bilder verschiedener Stilrichtungen und Techniken. Es ist gemütlich bei Petr Prichystal, er schenkt mir Kaffee ein und wir rauchen eine Zigarette. Petr, sowohl an deinem Namen als auch an deinem Akzent ist zu hören, dass du kein gebürtiger Deutscher bist, ...Gib mir den Rest!


Ute Hausfeld

Die Malerin Ute Hausfeld

Auf großen Flächen vollführen ihre Farben ein virtuoses Spiel aus Licht und Schatten. Der unverzagte Pinselstrich verliert sich dabei nie im beiläufigem Detail, sondern erobert sich selbstbewusst das volle Format. So entstehen Bilder von erstaunlicher Intensität und Tiefe, die dennoch immer leicht und skizzenhaft erscheinen. In Ute Hausfelds Bilderlandschaft ist Spannung keine bloße Behauptung, wie auch aus der größten Ruhe niemals Langenweile entsteht. Der Betrachter ...Gib mir den Rest!


Uli_Mathes

Bilder haut 
man nicht

Der Bildhauer Uli Mathes Uli Mathes lebt und arbeitet seit elf Jahren in Friedrichshagen. Sein Atelier unterhält er in der Kulturgießerei in Schöneiche. Dort und auf nationalen und internationalen Symposien in Deutschland, Österreich und der Schweiz entstehen die bildhauerischen Arbeiten. Sein Medium ist Stein und Holz, insbesondere Basalt, Marmor und Granit und Baumstämme von Eichen und Robinien.
In Holz findet er Wärme und Inspiration aus dem natürlich ...Gib mir den Rest!


meister

Kunst kommt von Müssen

„Kunst oder vom Küssen“ steht im Atelier von Sibylle Meister an einen Balken gekritzelt. Der Kuss der vielbeschworenen Muse? Im Gespräch mit der geborenen Köpenickerin, erhält der Besucher einen Einblick in ihre Arbeitsweise. Ihre Malerei kommt vom gegenständlichen Arbeiten. Farben werden lasierend aufgetragen, dann folgt Schicht um Schicht. Sie spachtelt, übermalt, kratzt, collagiert, so dass sich die Form als räumliche Struktur in mehreren Schichten vom ...Gib mir den Rest!


Die Jagd nach den Mustern

Atelierbesuch bei der Künstlerin Julia Neuhausen Großformatige Wandteppiche mit farbenfrohen, stilisierten Organabbildungen. Schwarze Bilder aus Schriftzügen, die sich zu neuen Formen zusammenfügen. Mannshohe Kugelgebilde aus Styropor mit verschiedenen Holzklebefolien umhüllt und eine Fotoserie, die die Künstlerin über 15 Jahre hinweg schlafend, an Orten überall auf der Welt, zeigen. Die Werke von Julia Neuenhausen könnten unterschiedlicher nicht sein, und doch vereint sie alle ein Gedanke: Die Jagd nach ...Gib mir den Rest!


09_Salamoun

Schwarzweiß vs. Bunt

Werke Ji? alamouns und Hans Hillmanns werden in einer gemeinsamen Ausstellung im Kulturforum am Potsdamer Platz ausgestellt. Warum? Das wird Kennern der beiden wohl ein Rätsel bleiben. Es handelt sich um Künstler, deren Arbeit wie auch Werdegang unterschiedlicher wohl nicht sein könnte. Hillmann, der heute als einer der Begründer des modernen deutschen Filmplakates gilt und deen Werke an Szenen aus Filmproduktionen der fünfziger Jahre erinnern, ...Gib mir den Rest!



wiesentraum

Ein Wiesentraum – Der kommende Kinderbuchklassiker

Dieses Märchen beginnt nicht mit dem klassischen „Es war einmal“, sondern „am Rand der großen Birnbaumwiese“. Genau dort trägt es sich zu, dass die Bru?der Wladimir und Hanspeter auf ihrer Reise ans Meer vorbeikommen. Sie sind auf ihren Steckenpferden unterwegs und während Waldimir seinen Weg fortsetzt, muss Hanspeter dort rasten. Beobachtet von den Hexen Luzi, Heta und Vera verbringt er mit Hilfe der Fee Cornelia ...Gib mir den Rest!


berg_inka_engmann

Ein Traum von Ziegen, Bergen und Vögeln

In eine traumhafte Atmosphäre versetzen uns die Radierungen der Ku?nstlerin Inka Engmann. Auf kleinstem Raum stellt sie in immer neuen Kombinationen ihre Lieblingsmotive zusammen: Ziegen, Berge und Vögel. Und wer sich gefragt hat, was diese Motive gemeinsam haben, findet die Antwort darauf in den spielerischen und irgendwie entru?ckt wirkenden Bildern. Sie erzählen Geschichten und Märchen aus dem Land der Träume. Kleine Landschaften, fern und still. Sie ...Gib mir den Rest!


berliner_papierkorbzeitung

Papierkorbzeitung Nr. 26

In loser Reihenfolge und ohne Anspruch auf Vollständigkeit veröffentlicht das Maulbeerblatt the Best of Berliner Papierkorbzeitung von Franz Zauleck in seiner Printausgabe. Manchmal jedoch auch online wie hier oder jetzt:


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Wimmeln in Berlin

Berlin ist eine Reise wert. Das weiß auch der Köpenicker Vorstadtbewohner. Denn in Berlin ist Action! Besonders wenn der Zoowärter vergessen hat, das Eingangstor zu schließen und die Tiere jetzt in der ganzen Stadt herumwimmeln … Judith Drews, erfolgreich publizierende und mehrfach preisgekrönte Illustratorin, hat ein Berlin-Wimmelbuch gestaltet, dass sich auf reale Orte im Berliner Zentrum bezieht, diese jedoch auf farbenfrohe Weise verfremdet und verformt. ...Gib mir den Rest!


krebs

Wie Köpenick zu seinem Namen kam

Klickt auf das Bild! Eine gute Geschichte wunderschön animiert: Tolle Arbeit von Florian Stumpe. Via Marco Senkpiehl.


nbp

Eine neue Zeitung

Wenn Männer Zeitungen gründen, wird es ernst. Die Schicksale und Zeitungsgründungen von Heinrich von Kleist (Berliner Abendblatt), Wladimir Iljitsch Lenin (Iskra), Siegfried Jacobsohn (Weltbühne), John Heartfield (Jedermann sein eigner Fußball) usw. machen anschaulich, was auf dem Spiel steht. Zeitungsgründungen kündigen Untergänge an. Franz Zauleck, Gründer, Herausgeber, Art Director und leitender Redakteur der Neuen Berliner Papierkorbzeitung (NBPZ), hofft, dass das Schicksal mit ihm eine Ausnahme macht. Für die Neue ...Gib mir den Rest!



Fidel-stehend

Der Bart zieht Bilanz

Er ist der letzte lebende Revolutionsführer des 20. Jahrhunderts und der einzige lateinamerikanische Staatschef seiner Generation, der sich von den USA weder kaufen, noch um die Ecke bringen ließ. Fidel Castro lebt heute als Pensionär im Trainingsanzug. Sein Bruder Ral führt offiziell die Staatsgeschäfte. Nach fünfzig Jahren Embargo sind die Schwierigkeiten auf Kuba unübersehbar. Der Berliner Comic-Künstler Reinhard Kleist hat sich mit Fidel Castro erneut einer ...Gib mir den Rest!


lennon

Baby’s In Black

Die Geschichte von Astrid Kirchherr und Stuart Sutcliffe“ von Arne Bellstorf Es gab einmal eine Zeit, da waren die Beatles noch zu fünft, und Paul McCartney stand quasi nur zur Zierde auf der Bühne – sein E-Bass war nicht eingestöpselt, weil Stuart Sutcliffe offiziell den Bass spielte. Das war 1960 in Hamburg. Stu war John Lennons Kumpel aus der Kunsthochschule, und John drohte, wenn Stu ...Gib mir den Rest!


ecki

Berufsrisiko

Die Illustratorin Peggy Teichert Dieses Bild kommt dem einen oder anderen Leser vielleicht vertraut vor – und ja, zumindest der Stil ist bekannt durch Film, Funk und Fernsehen, denn Peggy Teichert liefert u.a. die Illustrationen fu?r die RBB-Sendung „Täter, Opfer, Polizei“. Hier werden besonders absurde Geschichten aus der realen Unterwelt in animierter Form nacherzählt. Peggy Teichert ist dabei wie Justitia unparteiisch. Sie verleiht Fälschern, Betru?gern und ...Gib mir den Rest!



hausfeld

Kunst in der Versteigerung

Der Naturschutzaktiv Schöneiche e.V. lädt herzlich ein. Zur Kunstauktion "Kunst in der Versteigerung" am Samstag, den 29.05.2010. Beginn der Veranstaltung ist um 11.00 Uhr. Versteigert werden ca. 170 Arbeiten von Künstlern aus Berlin und Brandenburg, u. a. Sylvia Hagen, Harald Metkes, Werner Stötzer, Dieter Goltzsche und Uli Mathes. Der Erlös der Auktion unterstützt den Bau des Hauses für Umweltbildung "Grüne Wabe" im Kleinen-Spreewald-Park Schöneiche bei Berlin. Seit dem ...Gib mir den Rest!


Skizze_Fourbaux

An den Pranger!

31 Ausgaben haben wir ihn mit Versprechungen und Vertrösten hingehalten. 31 Mal ist es gelungen, Ihnen werter Leser, in dieser Rubrik Künstler und Grafiker mit Anspruch und Niveau zu präsentieren. Diese Rubrik war ein Hort des Guten, Wahren und Schönen, den wir bisher, mit List und wenn es sein musste auch Tücke aber immer siegreich gegen jedwede stu?mperhafte Inanspruchnahme zu verteidigen wussten. Doch jene Ära ist ...Gib mir den Rest!


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Scheißzeichnung

Über Frank Leuchte Denke ich an Frank Leuchte, fällt mir folgende Geschichte ein: Mitte der Achtzigerjahre treffe ich ihn, den verehrten und bewunderten Kollegen, auf der Schönhauser Allee. Leuchte sagt streng: „Ich habe eine Scheißzeichnung von dir gesehen.“ „Scheißzeichnung?“, frage ich erschrocken. „Ja“, sagt er lachend, „Scheiße, dass ich sie nicht gemacht habe.“ Anerkennung wird doppelt süß, wenn sich der berufene Kritiker zum eigenen Neid bekennt. ...Gib mir den Rest!


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Lichtfänger

Fotografie: Luise Rausch; Lichtfänger; www.luise-rausch.com Make-Up & Model: Mimi la Muerte, Bastian Russ [nggallery id=37]


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Die Illustratorin und Künstlerin Constanze Guhr über sich

Ich wurde 1975 geboren und bin in Leipzig aufgewachsen. Mit 19 kam ich nach Berlin, um an der HdK Bildende Kunst und an der Humbolduni Gehörlosenpädagogik zu studieren. Nach 10 Jahren Prenzlauer Berg zog ich vor 5 Jahren nach Friedrichshagen, wo ich mit Mann und Sohn (3) lebe. Seit nunmehr 8 Jahren arbeite ich als freischaffende Illustratorin für diverse Verlage und Zeitschriften, 5 Jahre davon ...Gib mir den Rest!


erick_wegner

Gedankengut

Aus dem Skizzenbuch des Erick Wegener [gallery link="file" ids="14114,14115,14116,14117" orderby="rand"] Gesamteinschätzung Schuljahr I988/89 "Erick bemu?hte sich erfolgreich um eine ordentliche Heftfu?hrung. Es fällt Erick schwer, gestellte Forderungen zu erfu?llen und Pädagogen und Mitschu?lern gegenu?ber ein gutes Verhalten zu zeigen. Er verstößt bewusst gegen gu?ltige Normen. Bei Erick ist die Lernhaltung stark beeinflusst von seinen Interessen. Bei größerem Fleiß und mehr Aufmerksamkeit kann er die Leistungen, besonders im Fach Mathematik, verbessern. ...Gib mir den Rest!


Ralf Bergner

Die Welt des Ralf Bergner

Schon Kindergartenkinder, wenn sie ihre Fensterbilder zeichnen, fügen dem unvermeidlichen König mit seiner unvermeidlichen Krone gern ein spezifizierendes – durch den Originaltext nicht gesichertes Requisit bei, etwa eine kleine Katze. Schlichte Märchencharaktere laden zum Ausschmücken ein. Textungetüme, vom Standpunkt des Künstlers aus betrachtet, sind ein verfeinerungsbedürftiges Mangelgenre, das durch Plumpheit zur Ausgestaltung reizt. Über 25 Jahre entwickelt Ralf Bergner schon Bildgeschichten von eigenem Recht, die mehr ...Gib mir den Rest!



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Willkommen, ich bin der Wahnsinn!

Im Reich von Gogoplata Go-Go-Was? Weder ein Freund von Geldscheinen in Bikini-Tops, noch auf der Suche nach silbrigen Edelmetallen, halte ich es mit dem Namen wie der Künstler selbst: Demnach befinden wir uns – im Reich von gogoplata – in einem stilvollen, wenn auch unnatürlich erscheinendem Würgegriff mit Wurzeln im asiatischen Kampfsport. Ein Moment der Kunst, das zum Kampf oder zur Aufgabe zwingt. Die Frage, ob ...Gib mir den Rest!



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Einfach anders

Die Grafikerin Renate Rusch Der Grafiker und Maler Roland Beier (an dieser Stelle bereits vorgestellt im Maulbeerblatt Nr. 20) schrieb Renate Rusch anlässlich einer Ausstellung in das Buch: „Als Grafik-Designer-Kollege erlaube ich mir ein paar lobende Worte: Als ich 2000 meinen Kreativ- und Lebensmittelpunkt von Mitte nach Karolinenhof verlegte, bemerkte ich sofort das hervorstechende grafische Corporate- Design im Grünauer Stadtbild. Woche für Woche wurden alle ...Gib mir den Rest!


foto

Von leichter Hand

Aktuell: Gemeinsam laden am Donnerstag, den 7. Mai 2009 um 20 Uhr das Kunstgewerbemuseum der Staatlichen Museen zu Berlin und die Malerin Gisela Kurkhaus-Müller zum Salon im Schloss Köpenick herzlich ein. Die Künstlerin Gisela Kurkhaus-Müller Gisela Kurkhaus-Müller hat in der Skizze das ihr adäquate Medium gefunden. Überzeugende, sparsam gesetzte Linien, mit dem Kugelschreiber aufs Papier gehaucht, kennzeichnen ihre Handschrift. Meist verzichtet die Grafikerin gänzlich auf Binnenzeichnung, Schraffuren ...Gib mir den Rest!


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Zehn Jahre „Löwenherz“

Es begann mit EVP 6 Mark - Ich hatte einen dieser begehrten Perlenkästen ergattern können. Böhmische Glasperlen. Jede Menge. Kunterbunt. Anstandslos besorgte ich noch eine Rolle Klingeldraht, Kupferkern, mit Legierung. Wahrscheinlich extrem nickelhaltig; darüber hat man eben damals nicht nachgedacht. Und auch der junge Bürger war mitunter recht erfinderisch. Ich war ziemlich gut im Umfunktionieren. Mein Vorhaben stand fest: Ich wollte mir selbst Ohrringe bauen. Und meiner ...Gib mir den Rest!


martin_klaun

Alt Köpenicker Tausendsassa

Das Gesamtkunstwerk Martin Claus Das ist eine schöne Pointe: Das neue Hochglanzmaulbeerblatt erzählt von Martin Claus, dem zuletzt fast alleinigen Herausgeber, Schreiber und Gestalter des Blattes „Der Cöpenicker – Nachrichten aus der Provinz“. Seinerzeit freute man sich ob des Erscheinens des Blattes, bezahlte die 99 Pfennig oder auch nicht, unterstützte verbal und ließ das „Krokodil“ das Blatt fressen. M.C., gebürtiger Sachse, nun schon seit Urzeiten Köpenicker, hat ...Gib mir den Rest!




anne01

Sallys World

MB: Du fängst in deinen Bildern verschiedene Personen und Atmosphären ein, wie legst Du deine Motive fest oder kommen Sie dir im Traum? Sally: Die Inspiration liegt quasi auf der Straße. Ich lasse mich durch Songs, Filme, Menschen, Situationen, Gefühle, Märchen oder was auch immer beeinflussen. Und manchmal ist es tatsächlich so, dass mir im Traum Ideen kommen! Oder kurz vor dem Einschlafen- deswegen liegen auch ...Gib mir den Rest!


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Mit dem Essen spielt man nicht

Die Künstlerin Alexandra Richter stellt in ihrer Fotoserie „Essen“ das Spiel mit dem Alltäglichen, unserer Nahrung, in den Mittelpunkt. Zu sehen sind Traumbilder, die gewöhnliche Dinge und Situationen in einen neuen Kontext fügen und damit vollkommen surreal erscheinen lassen.

„Mit dem Essen spielt man nicht“, haben die Eltern von Alexandra Richter wahrscheinlich selten gemahnt. Ohne Scheu hat die junge Künstlerin deshalb ausprobiert,

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Brenøe – Herbstzeitloses zum Verlieben

Svenja Hagen ist unumstritten eine sehr interessante Frau. Mit ihrer langen, dicken Lockenmähne, ihrem strahlenden Gesicht und ihrem geblümten Kleid wirkt sie romantisch, warmherzig und fast ein bisschen kindlich. Im gleichen Atemzug strahlt sie aber auch eine gewisse Art von Stolz und Selbstsicherheit aus, die nur Frauen besitzen, die wissen, was sie wollen. Vor ein paar Jahren designte die zweifache Mutter ihre erste Kinderkollektion. Kurz ...Gib mir den Rest!


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Liebesverbot für Masken?

Masken sind vermutlich so alt wie die Kultur des Menschen selbst. Der Schamane trug sie bei der Beschwörung guter oder feindlicher Geister und im alten Ägypten zierten feingebildete Masken die toten Pharaonen. Masken verbergen das (wahre) Gesicht, schaffen Illusionen, lassen uns für einen Moment die Gestalt des anderen annehmen. So entstehen Mischwesen aus Mensch und Tier, die Gebilde traumschwerer Phantasie oder die fröhlichen Gesichte unserer Wünsche. ...Gib mir den Rest!


nr4

Schwarzweißes von Sebastian Buley

Sebastian Buley wird 1983 in Rüdersdorf geboren. Während seiner Schulzeit entdeckt er die Videotechnik für sich. Doch sagt er, dass sein Interesse für Kreatives so weit in seine Kindheit zurückreicht, dass man keine klare Startphase erkennen kann. Schon früh arbeitet Sebastian nebenbei mit einer einfachen Digitalkamera. Im Jahr 2002 rückt sein Interesse für die Fotografie in den Vordergrund, sodass erste Arbeiten, fotografiert mit einer analogen ...Gib mir den Rest!


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Die Welt ist ein Quadrat

Die Fotostrecke ist typisch für Cornelia Fieguth. „Too good for your Standards“ entstand in den Jahren 2002/ 2004. Sie übersetzt das mit “Wir sind zu gut für euch“ Oder mit “Wir passen nicht in euer System“. Hintergrund: Ein Köpenicker Jugendclub, das „Café“ sollte dichtgemacht werden. Wieder einmal. Ihr Jugendclub. Cornelia Figuth protestierte auf ihre Art. Ruhig, doch nicht weniger intensiv als eine Straßenblockade zu organisieren. Sie ...Gib mir den Rest!


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