Wie können wir selbst den Griechen helfen, jetzt wo Salat, Gurken und Tomaten wieder angstfrei genießbar sind? Reicht es Schafskäse ’nach original griechischer Art‘ darüber zu bröseln, oder lässt man dazu noch Griechischer Wein erklingen?

Wie tief kann man einem nackten Mann in die Tasche greifen? Nun, in die Tasche nicht, aber… Tatsächlich ist es schwer erträglich, zu erleben wie das stolze Volk der faulen Griechen beim fleißigen Rest der Welt um Gnade betteln muss und man fragt sich unweigerlich, ist das Geld die Droge unserer Zivilisation? Haben nicht schon die Indianer, nachdem sie sich an den Geschmack gewöhnt hatten, ihr weites Land gegen Feuerwasser eingetauscht? Fragen wie diese haben gewiss auch Philipp Rösler umgetrieben und schließlich hat er sein ganzes politisches Gewicht in die Waagschale geworfen, um seiner eisernen Kanzlerin eine Steuersenkung abzuschwatzen. Womöglich regten sich mütterliche Gefühle in ihrer breiten Brust, als er wie ein armer Grieche vor ihr lag. Auch wurde ihr ganz schwer ums Herz, als sie sich fragen musste, ob dieser, ihr eigener deutscher Wirtschaftsminister, in einer gutbürgerlichen Studentenverbindung wohlgelitten wäre? Wo steht der Feind? Das fragten sich die Sicherheitsbehörden, als Dresdner Bürger gegen einen alljährlichen Naziaufmarsch Stellung bezogen. Mehr als 1 Millionen privater Kommunikations-Daten konnte die Sachsen-Stasi dabei dingfest machen.

Wäre Erich Mielke heute stolz auf seine Enkel?

Ist das der Preis der Freiheit?

Wie wird das Wetter im August?

Fragen über Fragen und manche Antwort finden Sie im neuen Maulbeerblatt. (Erschienen bereits am 11.07.)


Sebastian Köpcke

Ein Beitrag von Sebastian Köpcke

Grafiker, Illustrator, Kuriositätensammler und Ausstellungsmacher. Geistiger Vater von Müggula, dem Biest aus dem Müggelsee, und anderen schlimmen Abscheulichkeiten. Zitat: „Nicht über unseren Köpcke hinweg.“