Ängste im Alltag
Wie können wir sie überwinden?

Unsere persönlichen Ängste im Alltag zählen nach wie vor zu den vielen Tabus der Gesellschaft. Viele Menschen sind deshalb verunsichert und wissen nicht, wie genau sie damit umgehen sollen. Dabei ist es völlig legitim, sich mit dem Problem nach außen zu wenden und dort die ersten Schritte auf dem Weg der Besserung zu gehen. Welche Tipps dabei von besonderer Bedeutung sind, das wollen wir uns hier in diesem Artikel genau ansehen.
Erschrockene Frau mit medizinischem Mund-Nasenschutz
Foto: engin-akyurt via Unsplash

Ängste erkennen und eingestehen

In einem ersten Schritt ist es überhaupt erst wichtig, die eigene Angst zu erkennen. Was sich erst einmal banal anhören mag, ist in der Praxis von großer Bedeutung. Denn erst durch diesen Schritt gewinnen wir überhaupt die Möglichkeit, etwas gegen unsere Angst zu tun und entsprechende Maßnahmen in die Wege zu leiten. Da es sich ganz offensichtlich um eine Schwäche der eigenen Person handelt, die wir uns alle nur ungern eingestehen, macht die Sache nicht einfacher.

Nicht hinter jedem unguten Gefühl verbirgt sich direkt eine Angststörung, die der Behandlung durch einen Spezialisten bedarf. Auf der anderen Seite muss eine vernünftige Grenze dafür gefunden werden, was noch durch eine Anpassung des Lebensstils in den Griff zu bekommen ist und wo die eigenen Hürden dann doch zu hoch sind.


Gezielte Erleichterung schaffen

Zu den in Deutschland am weitesten verbreiteten Ängsten zählt die Angst vor dem Zahnarzt. Diese ist besonders perfide, da sie auf psychischer und auf physischer Ebene für negative Folgen verantwortlich sein kann. Dies liegt daran, dass eine normale Behandlung in der Praxis für die Betroffenen in vielen Fällen nicht mehr möglich ist. Kleine Beschwerden bleiben aus dem Grund häufiger unbehandelt und können nach und nach größere Kreise um sich ziehen.

Doch auch bei der Angst vor dem Zahnarzt gibt es die Chance, Abhilfe zu schaffen. Dies gelingt zum Beispiel durch den Besuch bei einem für Angstpatienten geschulten Mediziner, wie zum Beispiel Zahnarzt Dr. Frank Seidel. Diesen Experten stehen in der Praxis unterschiedliche Möglichkeiten offen, wie sie der Sorge zu Leibe rücken können. Auf diese Weise ist trotz der eigenen Sorge eine Behandlung möglich.


Eigene Techniken entwickeln

In den letzten Jahren brachte die Wissenschaft viele praktische Tipps an den Mann, mit denen wir unserer Angst begegnen können. Bekannt ist zum Beispiel die positive Auswirkung der körperlichen Aktivität. Wenn es uns gelingt, regelmäßig sportlich in Schwung zu kommen, bessert sich auch der Zustand unserer Psyche. Auch bekannte Techniken der Entspannung, wie zum Beispiel die Meditation, verfügen über eine wissenschaftlich belegte Wirkung, die zu diesem Zweck dienlich sein kann.

Auf der anderen Seite sollte es unser Ziel sein, die Vermeidung so gut wie möglich einzugrenzen. Gerne setzen wir uns dem Druck aus, nicht mit jenen Orten, Menschen oder Situationen in Kontakt zu kommen, die als Auslöser unserer Ängste ausgemacht werden können. Doch genau dieses Verhalten kann dafür verantwortlich sein, dass sich unsere Schwierigkeiten potenzieren. Aus dem Grund ist es von so großer Bedeutung, hin und wieder die Konfrontation zu suchen. Mit dem eigenen Wissen darüber, dass es sich um ein nicht besonders rationales Gefühl handelt, kann dann einer möglichen Panik begegnet werden. Doch auch dieser Prozess benötigt in der Praxis eine gewisse Übung, um erfolgreich zu sein. Umso wichtiger scheint es, möglichst früh damit zu beginnen.