Sascha Bachmanns Herzensprojekt

Wenn Hand sich das erste mal auf dem Plattenteller dreht, die ersten Klänge aus den Lautsprechern drängen, schweben und entweichen, greift eine unglaubliche Emotionalität um sich. Entspannung, Aufregung, Tatendrang. Der Sound von Sascha Bachmanns Platte schafft sich einen dreidimensionalen Raum, im Innersten und um die Lautsprecher herum wird das Gehörte zum greifbaren Erlebnis. Aufgetürmte Klangwelten, fast vergessene Bilder vor dem inneren Auge.

Man will schaffen, kreativ sein, sich zu dieser Musik bewegen. Die Nadel dreht sich wohl schon eine ganze Weile endlos in der letzten Rille, die letzten Klänge längst verhallt, ein Erwachen wie aus Hypnose. Sascha Bachmann hat sich mit seinem neuen Werk selbst verwirklicht, als Profi-Drummer oft in verschiedenen Projekten anderer Künstler tätig, konnte er bei der Arbeit an Hand seiner ureigenen Kreativität freien Lauf lassen. Um seinen eigenen Herzschlag herum schuf er eine Klangwelt, bei der sich die Gefühlswelt des Schaffenden mit der des Hörenden vereint. Hand gibt es auch als Vinyl.

Im Unterschied zum Streaming setzt das Hören einer Schallplatte eine gewisse Logistik voraus, die das musikalische Erlebnis vom reinen Konsumieren zu einem Ritual erhebt, bei der das Hören nur ein Stück vom Ganzen ist wie eben das sanfte Gleiten der Scheibe aus der Schutzhülle, das Streicheln mit dem Anti-Static-Tuch, das Knistern, während die Nadel in der Leerrille nach festem Halt sucht. Diese Scheibe sollte in keiner Plattensammlung fehlen und Maulbeerblatt wird die Ehre zuteil, eine Vinyl-Ausgabe von Hand verlosen zu dürfen.

Gewinnspiel

Alles, was Ihr tun müsst, um in den Besitz dieser Scheibe zu kommen, ist folgende Frage zu beantworten: In welchem Köpenicker Kiez wuchs Sascha Bachmann auf und verbrachte seine wilden Jahre?

Einen Hinweis auf die Antwort findet Ihr in dem Videointerview. Schickt Eure Antwort bis zum 04.04. per E-Mail an unsere Adresse service@maulbeerblatt.com


Holger Claaßen

Ein Beitrag von Holger Claaßen

Berliner Schnauze. Professioneller Spaziergänger, der seine Streifzüge auch als Taxifahrer unternimmt. Ist mit sämtlichen Kiezgrößen bekannt und selbstverständlich EISERN. Motto: „Watt isn los Mausebeen?“ (Zum Chefredakteur)