Auf Wiedersehen!

Bitte machen Sie es sich bequem und nehmen Sie sich Zeit. Lesen Sie langsam, so langsam Sie nur können. Lassen Sie sich jeden einzelnen im vorliegenden Heft abgedruckten Buchstaben wohl auf der Netzhaut zergehen, denn danach kommt erstmal nichts.

Traditionell muss die Dezemberausgabe des Maulbeerblatts immer ein wenig länger vorhalten, da es im Januar keine gibt. Auch in diesem Jahr wird mit dieser Tradition nicht gebrochen, allerdings wird das Dezemberblatt – und jetzt müssen Sie bitte tapfer sein – diesmal auch für Februar, März, April und die Folgemonate reichen müssen.

2007 erschien die erste Ausgabe, damals noch in einer Auflage von 3.500 Exemplaren. Zunächst beschränkten sich sowohl die Themen als auch die Verteilung des Magazins auf seine Brutstätte Friedrichshagen. Zuletzt, nunmehr bei einer mehr als dreimal so großen Auflage, haben es einige Ausgaben sowohl thematisch als auch physisch gar über die Bezirksgrenzen Treptow-Köpenicks hinweg geschafft.

Jetzt, am Ende des Jahres 2017, wird ein Schnitt gemacht. Als unterstützende Handreichung stellen wir Ihnen und auch uns ab Seite 12 in der Printausgabe den psychologischen Ratgeber „Leben ohne Maulbeerblatt“ zur Verfügung. Schämen Sie sich nicht Ihrer Tränen, wir machen es ebenso und halten es – so viel sei verraten – mit den abschließenden Worten Paulchen Panthers: Wir kommen wieder, keine Frage. Halten Sie also die Augen auf. Wir sagen nicht Tschüss, wir sagen auf Wiederlesen.

Ein frohes Weihnachtsfest, frohe Ostern und insgesamt ein wunderbares Jahr 2018 wünscht Ihnen die gesamte Maulbeerblatt-Redaktion nebst

Maulbeermeia


Meia

Ein Beitrag von Meia

Sternzeichen Schreibblock, studiert seit mehr als 75 Semestern Allgemeinbildung, ist verliebt in Friedrichshagen und kam wie die Jungfrau zum Blatt. Zitat: „Vielleicht bin ick nich schlau, aba klug bin ick nu ooch wieda nich."