Wird die Dahlwitzer Landstraße ohne Not zum Nadelöhr gemacht?
Vier Volksvertreter stehen Rede und Antwort

Hinter dem Bahnhof Friedrichshagen soll ein neuer Haltebereich für die Tram 88 entstehen, um ein barrierefreies Aus- und Einsteigen zu ermöglichen. Doch dafür müssen die Gleise zweimal die Dahlwitzer Landstraße queren und u. a. elf Bäume fallen.

Edit vom 12.04.22 Von der Schöneicher-Rüdersdorfer Strassenbahn GmbH bekamen den Hinweis, dass es sich bei den zu fällenden Bäumen ausschließlich um Bäume auf der Ostseite der Dahlwitzer Landstraße handele. Die Bäume des Kurparks sind trotz der Inanspruchnahme eines Teils seiner Fläche durch den neuen Radweg von dem Vorhaben nicht betroffen!

 

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Schon jetzt staut es sich an der Ampel vor dem Kino Union bis teilweise hin zur Drachholzstraße. Gefährliche Kreuzungssituationen vor der S-Bahn-Linie wären vorprogrammiert ebenso wie Unfälle zw. Tram und KfZ hinter der S-Bahn-Überführung. Den einzigen Zugang für Pendler, Zulieferer, Dienstleister zur Bundesstraße B1 ohne Not abzuschnüren, halten einige Bürger verkehrsplanerisch für nicht zu Ende gedacht.

 

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Wir waren vor Ort mit Philipp Wohlfeil, dem Fraktionsvorsitzenden von DIE LINKE in der BVV Treptow-Köpenick sowie Ralph Korbus, Mitglied der BVV in der CDU-Fraktion, Jacob Zellmer, dem Fraktionsvorsitzenden von Bündnis90/Die Grünen in der BVV und auch Stefan Förster (FDP), Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses. Wir haben alle vier Volksvertreter zu ihrer Sicht auf das Vorhaben befragt:

In welcher Form fand eine Bürgerbeteiligung statt? Wie werten die befragten Volksvertreter den Eingriff in das Gartendenkmal? Und auf wessen Kosten findet das Vorhaben überhaupt statt?

 

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Matthias Vorbau
Ein Beitrag von

Medienzar ohne Presseausweis. Zitat: „Das Leben zwingt einen zu zahlreichen freiwilligen Entscheidungen.“