Krypto-Kunst – digital einzigartig
Kopien ohne Wert

Ist man dieser Tage häufig im Netz unterwegs, stößt man fast schon mit Sicherheit auf sie: NFTs. Dabei handelt es sich im Grund um Kunst, die mit der Blockchain-Technologie, die die meisten von Bitcoin kennen, kombiniert wird. Daraus entsteht ein unveränderliches Stück digitale Kunst, welches auf der Blockchain gespeichert wird und somit nicht gefälscht werden kann. Die digitale Kunst umfasst heute Gemälde ebenso wie Musik. Aber auch Erinnerungsstücke oder Sammelgegenstände zählen dazu.
Kryptisches Dreieck
Grafik: Fakurian Design via Unsplash

Fast wie traditionelle Kunst

Wer sich mit dem Kauf von Kryptowährung auseinandersetzt und wie sich diese auch 2022 noch bestens kaufen lässt, der findet auf www.etf-nachrichten.de eine schlüssige Erklärung. Hier wird ebenfalls aufgezeigt, welche der digitalen Währungen in diesem Jahr noch im Wert deutlich steigen könnten. Wie beliebt das Thema im Allgemeinen ist, zeigen dabei eben auch die NFTs. Denn auch deren ID wird mithilfe der Kryptografie verschlüsselt und in der Blockchain gespeichert. So können Kunstwerke oder Musikstücke zwar kopiert werden – was diesen Kopien dann jedoch fehlt, sind die Metadaten.

Der Geldwert der NFTs richtet sich im Übrigen ebenfalls an traditionellen Richtlinien der Kunst aus. So ist der Wert abhängig von Seltenheit der Kunst, der damit verbundenen Nachfrage sowie dem Urheber und dessen Glaubwürdigkeit selbst. Interessant bei dieser digitalen Kunst ist, dass diese sich auf ihre Echtheit hin leicht überprüfen lässt. Selbst Eigentumswechsel sind via Blockchain dokumentiert und machen das Stück zu einem echten Unikat.


Wertvolle Krypto-Kunst

Das bisher wohl aufregendste Objekt wurde im März 2021 für 69 Millionen US-Dollar verkauft. Künstler hinter dem Stück ist Beeple, der das digitale Kunstwerk „Everydays: The First 5000 Days“ kreierte. Bezahlt wurde das NFT mit der Kryptowährung Ether. Da das Kunstwerk mit dem digitalen Werkzeug, dem Non-Fungible Token (NFT) erstellt wurde, ist eine Vervielfältigung nicht möglich. Denn das eigentliche Kunstwerk, welches als solches einzigartig bleiben soll, wird mit der Kryptowährung Ethereum verknüpft. Die Blockchain verweist dazu auf die Besitzansprüche der digitalen Kunst.

Doch nicht nur Bilder gehören zu der Krypto-Kunst. So wurde vor Kurzem ebenfalls die erste SMS oder besser deren Code aus dem Jahr 1992 versteigert. Als Worte über den SMS-Service erhielt ein Vodafone Mitarbeiter „Merry Christmas“ am 3. Dezember 1992. Versteigert wurde dieser im Übrigen durch das französische Auktionshaus Aguttes, wo er für 132.680 Euro den Besitzer wechselte.


Krypto-Kunst einfach speichern

Selbstverständlich liegt der Gedanke nahe, dass sich digital erstellte Kunstwerke doch mit einem Rechtsklick und dem Befehl „Bild speichern unter“ einfach auf der Festplatte ablegen lassen. Das, was bei herkömmlichen Bildern im Internet im Regelfall einfach funktioniert, geht bei digitaler Kunst freilich häufig ebenso leicht.

Allerdings handelt es sich dabei zum einen um klassischen Diebstahl, aber viel wichtiger noch: Es fehlt die NFT-Komponente. Das ist so, als würde jemand die Mona Lisa als Bildkopie speichern und als Profilbild verwenden. Jeder weiß, dass das nicht das Original ist. Denn dieses hängt im Louvre. Die Kopie transportiert also keinen Wert.

NFTs haben somit den Vorteil, dass sie dank der Metadaten erste einmal vollumfänglich dem Künstler gehören. Dieser ist der Einzige, der eigenständige Kopien erstellen und davon verkaufen kann. Über die Möglichkeit NFT kann er diese mit passenden Metadaten versehen und so damit stets sicherstellen, dass sie von ihm selbst, also dem Urheber stammen.