Maulbeerblatt

Das Köpenicker Magazin für Erlesenes

Berlin, Köpenick, Friedrichshagen, Erkner, Schöneweide, Adlershof, Schöneiche, Hirschgarten, Müggelsee

Spannende Lokalnachrichten bieten Information und Reibung, pointierte Kolumnen sorgen für kurzweilige Unterhaltung. Historische Themen stärken die Identität, Veranstaltungstipps und Erlesenes zum Hören, Sehen und Lesen vermitteln Orientierung. Interviews und Porträts geben interessante Einblicke. Entstanden ist das Magazin Maulbeerblatt in Berlin-Friedrichshagen, einem der glamourösen, liebenswerten Randbezirke der Hauptstadt, Teil Köpenicks, mit über 100 Jahren kreativer Vergangenheit von Wilhelm Bölsche über Johannes Bobrowski bis hin zu aktuellen Künstlern wie dem renommierten Regisseur Leander Haußmann. Das künstlerische Netzwerk um die elf62.net Grafik- und Textagentur strickt mit jeder Print- und Onlineausgabe neue Gewänder für das gar nicht graue Großstadtleben. Aus Berlin.

#Maulbeerblatt Archiv

Nicht mehr auf augenhöhe

Nicht mehr auf Augenhöhe

Funktionäre nörgeln gern, dass über Schach nur dann berichtet wird, wenn es zu Tragödien, Kuriositäten oder Skandalen komme. Meldungen etwa über international bekannte Spieler, die am Brett tödliche Herzinfarkte erlitten. Oder die Nachricht über zwei Großmeister, die sich um die Gunst ihrer Herzensdame prügelten. Jetzt gab es eine News, die es sogar bis in die „Washington Post“ schaffte. Sie stammt aus Tiflis (Georgien) vom World ...Gib mir den Rest!


Junge sitzt gelangweilt auf einer Bank

Zu Hause ist es auch schön!

Nächste Woche beginnen die Berliner Herbstferien. Moment mal: Hat das neue Schuljahr nicht gerade erst angefangen? Weil der Sommerurlaub ja erst ein paar Wochen her ist, ein tiefes Loch in die Haushaltskasse gerissen hat und Eltern auch irgendwann mal arbeiten müssen, heißt es für viele Kinder, dass sie ihre Ferien zu Hause verbringen. Ferien zu Hause – das klingt nach Hort oder Langeweile. Aber Treptow-Köpenick ...Gib mir den Rest!


Vollmondwolfsnacht im Wildpark Schorfheide

Der einsame Wolf, der reißende Wolf, der Isegrim, der Wolf im Schafspelz, der Werwolf – der Wolf steht immer für den Täter. Das elegante Tier hat es nicht leicht, sein Negativbild abzulegen, das ihm seit Jahrhunderten von der Menschheit angedichtet wird. Sicher, er steht in der Nahrungskette ganz weit oben, das wissen nicht nur die sieben Geißlein. Bei der „Vollmond-Wolfsnacht“, die im Wildpark Schorfheide einmal ...Gib mir den Rest!


Historische Ansicht Bölschestraße / Ecke Müggelseedamm mit ebenjenem Kastanienbaum

Attentat in Berlin-Friedrichshagen

Noch ist es ein Fall mit vielen Fragezeichen, aber er sorgt für Unverständnis und Entsetzen. Der Baum-Killer kam am letzten Dienstag oder Mittwoch im September, möglicherweise trug er Arbeitsklamotten, vielleicht war es noch dunkel,  sein Verhalten am Tatort unauffällig. Mehr als 100 Jahre stand an der Einfahrt von der Müggelsee-Seite zur Bölschestraße der Lieblingsbaum vieler Köpenicker. Eine prächtige Kastanie. Voller Kraft und Größe. Sie war das ...Gib mir den Rest!


Blick in die Runie des Gesellschaftshauses Riviera in Grünau

Das Gesellschaftshaus Riviera in Grünau

Es sieht so aus, als sei die letzte Runde im Ringen um die Riviera und das Gesellschaftshaus in Grünau eingeläutet worden. Der Investor, die Terragon Investment GmbH, hat angekündigt, im kommenden Frühjahr mit den Bauarbeiten der vier neuen Gebäude zu beginnen: Drei- und Viergeschosser mit rund 190 Seniorenwohnungen zu jeweils 45 oder 60 Quadratmeter. Derzeit liefen die letzten Abstimmungen mit der Unteren Denkmalschutzbehörde des Bezirks, ...Gib mir den Rest!


Maulbeermann mit Mikrofon

Alf Ator Extreme

Maulbeermann: Herr Ator, am 20. Oktober haben Sie in der Freiheit 15 in Köpenick einen Auftritt mit ihrer Solo-Show „Alf Ator Extreme“. Was können Ihre Fans erwarten? Alf: Was die Fans denken, ist mir wurscht. Die klatschen eh bei jedem Scheiß. Mein Interesse gilt den Nicht-Fans bzw. den Noch-Nicht-Fans. Mein Imperium soll ja wachsen, wie es der Kapitalismus verlangt. Letzteren kann ich allerdings ein Entertainment-Feuerwerk der ...Gib mir den Rest!


Wohnungen in Treptow-Köpenick

Wohnungssuche in Treptow-Köpenick

Nach der Arbeit geht Franziska Meyer mit ihren zwei kleinen Satansbraten meistens noch auf den Spielplatz. Besonders gerne besucht Sie neuerdings die schönen neuen Spielplätze im schicken neuen Wohnquartier in ihrer Nachbarschaft direkt an der Dahme in Grünau. Den Namen kann sie sich nie merken, irgendwas mit Gradzahlen und Himmelsrichtungen. Dass sie inzwischen mehrfach von Quartiersbewohnern aufgefordert wurde, die Spielplätze zu verlassen, da dies private ...Gib mir den Rest!


Die Brauerei Berliner Bürgerbräu vom Spreetunnel aus gesehen

Berliner Bürgerbräu

Die Tore sind mit dicken Schlössern gesichert, an etlichen Stellen hängt Stacheldraht, Führungen gibt es nicht mehr, und Menschen sind auf dem abgeriegelten Gelände der Berliner Bürgerbräu kaum noch zu sehen. Außer in der Gaststätte Bräustübl und dem Biergarten an der Müggelspree haben die Mauern längst begonnen, Trauer zu tragen. Gespenstisch still liegt das denkmalgeschützte Brauhaus da. Diesen Monat war der 27. Jahrestag der Deutschen ...Gib mir den Rest!


Der Sputnik fliegt durchs All

60 Jahre Sputnik

Gerade noch rechtzeitig kam die Agenturmeldung, um auf die Titelseiten am Samstagmorgen zu gelangen. „Ein jahrtausendealter Traum der Menschheit wurde Wirklichkeit“, jubilierte das Neue Deutschland. Eine „epochale Pioniertat der sozialistischen Wissenschaft“ wurde gefeiert und „das größte Ereignis der Neuzeit“, als am Freitag, dem 4. Oktober 1957, 22:28 Uhr Moskauer Ortszeit, vom Weltraumbahnhof Baikonur in der Kasachischen Sowjetrepublik eine Trägerrakete den ersten künstlichen Erdtrabanten in die ...Gib mir den Rest!


Ein Junge im Bahnwärterkostüm klttert von außen durch ein Loch in der Wand

Orte ohne Regelwerke

Lässt man Schüler, egal welchen Alters, Zeichnungen anfertigen, von der erträumten Innenausstattung ihrer Schule, erhält man lauter Höhlen. Podeste zum Hineinkriechen, runde Kapseln auf Beinen, Bauwagen mit Gardinen in der entferntesten Ecke des Schulhofes, kleine Gärten mit zugewucherten Verschlägen, Räume zum Separieren am liebsten auf dem Dach, oder im Keller. Natürlich bekommen die Schüler ihre Verschläge nicht. Alles muss übersichtlich sein. Kinder dürfen sich in ...Gib mir den Rest!


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