Maulbeerblatt

Das Köpenicker Magazin für Erlesenes

Berlin, Köpenick, Friedrichshagen, Erkner, Schöneweide, Adlershof, Schöneiche, Hirschgarten, Müggelsee

Spannende Lokalnachrichten bieten Information und Reibung, pointierte Kolumnen sorgen für kurzweilige Unterhaltung. Historische Themen stärken die Identität, Veranstaltungstipps und Erlesenes zum Hören, Sehen und Lesen vermitteln Orientierung. Interviews und Porträts geben interessante Einblicke. Entstanden ist das Magazin Maulbeerblatt in Berlin-Friedrichshagen, einem der glamourösen, liebenswerten Randbezirke der Hauptstadt, Teil Köpenicks, mit über 100 Jahren kreativer Vergangenheit von Wilhelm Bölsche über Johannes Bobrowski bis hin zu aktuellen Künstlern wie dem renommierten Regisseur Leander Haußmann. Das künstlerische Netzwerk um die elf62.net Grafik- und Textagentur strickt mit jeder Print- und Onlineausgabe neue Gewänder für das gar nicht graue Großstadtleben. Aus Berlin.

#Maulbeerblatt Archiv

Alf tritt in Sinas Fußstapfen und übernimmt die Rezepte-Rubrik

Wie man Drasch richtig zubereitet

Was vor zehn Jahren noch ein Geheimtipp unter Hipstern, Aussteigern und Philologiedozenten war, ist heute ein Muss auf jeder gehobenen Gartenparty: Drasch. Diese südjautische Köstlichkeit mit dem leichten Dwop-Aroma lässt jeden Gast sofort dahinschmelzen. Augen zu, und man fühlt sich, als läge man faul in der Bumpelbucht oder am Fuße des Kumux. Dazu ein kühler Prauf, und schon gibt es nichts mehr, was den Abend ...Gib mir den Rest!


Der Betsaal – ein Schlachthaus

Zur „Köpenicker Blutwoche“ im Jahr 1933 Adolf Hitler resümierte: „Ziel der Gesamtpolitik allein: …Völlige Umkehrung der gegenwärtigen innenpolitischen Zustände in Deutschland… Wer sich nicht bekehren läßt, muß gebeugt werden. Ausrottung des Marxismus mit Stumpf und Stiel. … Beseitigung des Krebsschadens der Demokratie!“ Hermann Göring, konkretisierte das Programm der neuen Herren am 3. März 1933: „Meine Maßnahmen werden nicht angekränkelt sein durch irgendwelche juristischen Bedenken. Meine Maßnahmen ...Gib mir den Rest!


Korte als Cowboy auf Pferd

Der ewige Zweite

Und noch eine Erzählung aus dem Wahlkreis 84 Teil 3 - Von Einem der auszog, dass Direktmandat zu erringen Und es begab sich, dass in Friedrichshagen ein Rechtsanwalt mit dem Namen Niels Korte lebte. Und der sagte: „Wer früh aufsteht, nimmt sein Leben selbst in die Hand“ Und er stand sehr früh auf, gründete eine Kanzlei, gab ihr seinen Namen und viele Standorte (zwei oder drei). Dort ...Gib mir den Rest!


Feste feiern!

Endlich ist es wieder soweit. Der Herr im Himmel oder von mir aus auch die Drei-Einfaltigkeit hat den Knopf gedrückt, den Schalter betätigt oder den Hebel umgelegt und nu ist's Sommer, gestern noch bibbern mit Mütze, Schal und Handschuh – heute Schwitzen im knappsten Kleid bei 30 Plus. Der zeitliche Rahmen ist eng, um zwischen Winterpause und Sommerloch ein paar Parties unter freiem Himmel zu zelebrieren. ...Gib mir den Rest!


Mit Freunden wat Fettes auf die Beine stellen

Noch ist es nur die übliche Betriebsamkeit am Spreeufer, doch der Mellowpark steht vor einem bedeutsamen Sommer. Das Maulbeerblatt sprach mit dem Vorstandsvorsitzenden und Projekt leiter Jens Werner über die Auf- und Umbruchstimmung in Europas größtem Skateboard- und BMX-Park. „Alles neu macht der Mai“ heißt es in einem bekannten Kinderlied. Vielleicht herrscht deshalb so emsiges Treiben auf dem Gelände an der Wuhlheide. An allen Ecken wird ...Gib mir den Rest!


1. FC Union

Wie ich mal fast Zeugin eines Wunders geworden wäre

+++ UPDATE +++ ENDE DES GEWINNSPIELS +++ DIE EISERNEN SIEGER WERDEN BENACHRICHTIGT +++ VIELEN DANK FÜR EURE TEILNAHME +++ Der 1.FC Union Berlin war sportlich lange mehr als genügsam. Mit Jens Keller hat der Verein seit 2016 einen Trainer, der mehr will, als den Klassenerhalt zu sichern. Das verlangt nicht nur der Mannschaft einiges ab. Seitdem der 1. FC Union Berlin in der zweiten Liga spielt, formuliere ...Gib mir den Rest!


Gysi in die Talkshow!

Weiter geht’s in unserer Direktkandidaten-Interviewserie mit Martin Trefzer von der AfD. Er ist Mitglied im AfD-Bezirksvorstand, sitzt seit Oktober im Berliner Abgeordnetenhaus und gehört dem Wissenschafts- wie auch Kulturausschuss an. Ursprünglich kommt Trefzer aus Freiburg, hat eine Banklehre absolviert und Volkswirtschaft aber auch Philosophie und Geschichte studiert. Heute arbeitet er bei einem Finanzdienstleister im Bereich Zahlungsverkehrssysteme. Inzwischen lebt er in Köpenick. Wir sprachen mit ihm ...Gib mir den Rest!


Auf der dunklen Seite des Mondes

Über den Mond

Der Mensch kann ja schon ziemlich unfair sein. Zum Beispiel dem Mond gegenüber, wenn aus dem Frühling der Sommer wird und nur noch über die Sonne geredet wird. Rio Reiser bildete hier 1986 mit seinem Titel „Junimond“ eine rühmliche Ausnahme, vielleicht aber auch nur deshalb, weil „Junisonne“ nicht so recht ins Versmaß passen wollte. So oder so, lang ist’s her. Nicht verwunderlich, dass den Mond das traurig ...Gib mir den Rest!


Am Brett oder im Flieger

Spannung herrscht in der Schachbundesliga nicht nur während der Partien. Sondern schon vorher, wenn darüber gerätselt wird, in welchen Aufstellungen die Teams anreisen. Oft helfen da Internet-Klicks auf Turnier-Datenbanken. In denen steht, wo welcher Spieler gerade am Brett sitzt und wann er von dort los kann. Deshalb war es durchaus eine Überraschung, dass Großmeister Eduardo Iturrizaga (27, aus Venezuela) Mitte März lächelnd und wie aus ...Gib mir den Rest!


Rotes Tuch

Viele wissen es wohl gar nicht, aber Treptow-Köpenick verleiht jedes Jahr eine Medaille an mehrere engagierte Bürger, die sich um das Wohl und Zusammenleben des Bezirks verdient gemacht haben. Diese Tatsache hat nun gerade einen größeren Bekanntheitsgrad erfahren; denn am 19. Mai soll im Rathaus Treptow auch ein ehemaliger Stasi-Mitarbeiter geehrt worden sein. Was war da los? Kann das wirklich sein? Die Rede ist von Hans ...Gib mir den Rest!


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