Maulbeerblatt

Das Köpenicker Magazin für Erlesenes

Berlin, Köpenick, Friedrichshagen, Erkner, Schöneweide, Adlershof, Schöneiche, Hirschgarten, Müggelsee

Spannende Lokalnachrichten bieten Information und Reibung, pointierte Kolumnen sorgen für kurzweilige Unterhaltung. Historische Themen stärken die Identität, Veranstaltungstipps und Erlesenes zum Hören, Sehen und Lesen vermitteln Orientierung. Interviews und Porträts geben interessante Einblicke. Entstanden ist das Magazin Maulbeerblatt in Berlin-Friedrichshagen, einem der glamourösen, liebenswerten Randbezirke der Hauptstadt, Teil Köpenicks, mit über 100 Jahren kreativer Vergangenheit von Wilhelm Bölsche über Johannes Bobrowski bis hin zu aktuellen Künstlern wie dem renommierten Regisseur Leander Haußmann. Das künstlerische Netzwerk um die elf62.net Grafik- und Textagentur strickt mit jeder Print- und Onlineausgabe neue Gewänder für das gar nicht graue Großstadtleben. Aus Berlin.

#Maulbeerblatt Archiv

Gemälde älterer Damen am Kaffeetisch in der Natur

450 Jahre Treptow (I)

„Es ist ein Unglück, daß die SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands heißt. Hieße sie Reformistische Partei oder Partei des kleinern Übels oder Hier können Familien Kaffee kochen oder so etwas – : vielen hätte der neue Name die Augen geöffnet, und sie wären dahingegangen, wohin sie gehören: zu einer Arbeiterpartei.“ Vorbehaltlos schließe ich mich an dieser Stelle meinem Vorredner an! Allerdings möchte ich bemerken, dass der Blick ...Gib mir den Rest!


Eine schöne, bunte Seifenblase

Eine große Portion Glück bitte!

Am 20. März wird zum siebten Mal der Weltglückstag gefeiert. Hochoffiziell ausgerufen von den Vereinten Nationen. Zu diesem Anlass erklären Glücksforscher wieder einmal, warum die Dänen, Finnen und Franzosen inklusive ihrer Kinder viel glücklichere Menschen als die Deutschen sind. Stars und Sternchen berichten darüber, wie sie ihr persönliches Glück gefunden haben, indem sie ihren Traumpartner und Förderer kennenlernten oder wie durch ein Wunder von einer ...Gib mir den Rest!


Conrad Veidt im Anzug

Der Schauspieler Conrad Veidt

Selbst jene, die keine Ahnung von Batman, seinen Taten und Werken haben sollten, kennen seinen Namen. Und wer das Leben kennt, der weiß: Wo das Gute ist, da ist das Böse niemals fern. Und wer Batman kennt, der kennt auch ihn: den Joker. Der ist böse. Der hat grüne Haare. Und sein Lächeln – oder besser: sein Grinsen – es endet niemals. Und seine Späße – ...Gib mir den Rest!


Der Gelerist, der es gut mit Dir meint!

„Der Traum des Chefredakteurs“

Zu welcher dieser Gruppen Sie sich auch zählen mögen – machen wir uns nichts vor: Die Zeiten sind düster für die Leistungsträger unserer Gesellschaft. Die Erbschaftssteuer drückt. Der Immobilienmarkt ist leer gefegt und der Bitcoin im freien Fall. Wohin nur mit dem ganzen Schwarzgeld? Einzig der Kunstmarkt bietet noch verlässliches Wachstum! Aber kann man diesen Künstlerhallodris wirklich trauen? Sind die nicht faul und unzuverlässig? Ja, das stimmt. Alle ...Gib mir den Rest!


Natürliche Verwunderung

„Die Leute wollen sehen, was sie nicht sehen können.“ Auf seiner Website ist sein Conterfeit nicht ausmachbar. Er ist da und auch wieder nicht. Dunkelheit und Unschärfe sind seine Instrumente. Nicht einmal annähernd ist er zu erkennen. Das Virtuelle, das nicht Reale, spielt ihm vorteilhaft ins Konzept. Und wie ist es im echten Leben? Als ich in das verabredete Lokal komme, sitzt er, der einzige ...Gib mir den Rest!


Holger Claaßen

Unterwegs

Das Schönste am Job sind die Pausen.

Schon während meiner Schulzeit waren die Pausen bei mir beliebter als der Unterricht, deswegen war ich oft Kreide holen und deswegen bin ich jetzt Taxifahrer. Ob das vorhersehbar war oder Fügung, das sei mal dahingestellt. Unser Lehrer für Sport und Geschichte sagte nur, bei meiner Lerneinstellung bliebe die Berufswahl beschränkt auf Besen oder Häuschen.

Ich habe dann wie

...Gib mir den Rest!


Ein reiches Mädchen im Cabrio mit warmen Wind im Haar.

In drei Wochen zum Millionär

Vom Tellerwäscher zum Millionär ist sowas von 20. Jahrhundert. Willkommen in der Gegenwart, wo Glück wichtiger als Fleiß ist und im Internet ausgelost wird, wer heute reich und morgen reicher ist! Willst du endlich auch mal eines der ganz großen Stücke der fetten Torte abbekommen, die Füße hochlegen und das ernten, was dir aufgrund deiner bloßen Existenz zusteht? Dann haben wir hier exklusiv für dich den ...Gib mir den Rest!


Alleen und Blumen und Männer

Ich wusste, der Tag würde kommen. Lange habe ich gewartet. Hatte die Hoffnung fast aufgegeben. Die Hoffnung auf den Tag, an dem die Kompetenz der Gedichtinterpretation sich als Alleinstellungsmerkmal derjenigen, die mal zur Schule gegangen sind, entpuppt. Aber die Hoffnung stirbt zuletzt. Na gut, vielleicht vor dem Sexismus. Aber zuvorletzt. Nun wage ich, Frau, mich im Namen der Diskriminierten also mal wieder an so eine Gedichtinterpretation. ...Gib mir den Rest!


Oliver Igel

Wir ertrinken in Vorschriften

Oliver Igel ist seit Oktober 2011 Bürgermeister von Treptow-Köpenick.  Der Politiker, seit 1996 SPD-Mitglied, war damals mit 33 Jahren der jüngste Rathauschef eines Berliner Bezirks. Kommunalpolitische Erfahrungen hatte der gebürtige Köpenicker zuvor in der Bezirksverordnetenversammlung  gesammelt, der er seit  2001 angehörte.  Igel studierte Neuere deutsche Literatur, Neuere Geschichte und Politikwissenschaften an der FU Berlin. Erste Berufserfahrungen sammelte er in der Stiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur ...Gib mir den Rest!


Zwei Gewinner im Bett

Bald nun ist Valentinstag

Valentinstag – das hört sich nach einem Rosenstrauß, einem romantischen Date und einer rosaroten Brille an, die wir am 14. Februar aufsetzen und auch nicht so schnell wieder ablegen wollen. Ob der Tag der Liebenden nun die Erfindung eines fiesen, international agierenden Blumenladenkartells ist oder einfach ein weiterer schöner Anlass, um mit dem Partner einen netten Abend zu verbringen, kann uns eigentlich egal sein. Lasst ...Gib mir den Rest!


« Ältere Einträge | Neuere Einträge »

Maulbeerblatt