Eine rothaarige Frau im Blümchenkleid schließt die Augen und konzentriert sich hart.
Konzentration in petite fleur
Immer erreichbar, immer on-, selten offline, Berieselungen und Ablenkungen von allen Seiten, alles muss jetzt und gleich sein – wie soll man sich da auf irgend etwas wirklich konzentrieren können? Man kann! Mit ein paar einfachen Konzentrationstechniken und Brainfood. Denn beide Komponenten helfen uns dabei, zu Konzentrationsassen und Erinnerungsmagikern zu werden.

Blaubeeren und Nüsse

Blaubeeren heben nachweislich unsere Konzentrations- und Erinnerungsfähigkeit um bis zu fünf Stunden. Der Zauberinhalt ist ein Antioxidanten-Cocktail bestehend aus Anthocyanen, Proanthocyanidinen, Resveratrol und Tanninen, der den Blutfluss stimuliert und damit schneller Sauerstoff zu unserem Gehirn befördern lässt. Und als Bonus dazu schützen die in der Blaubeere enthaltenen Antioxidanten auch noch gegen Krebs, Herzkrankheiten und Demenz.

Auch Nüsse und Samen sind wahre Powerfoods. Sie enthalten viel Vitamin E, essentielle Öle und Aminosäuren, die alle für eine verbesserte Konzentration sorgen. Wer die Wahl hat, sollte auf die Walnuss setzen. Keine andere Nuss enthält neben B-Vitaminen und Mineralstoffen mehr Linolsäure, die einen positiven Einfluss auf unser Gedächtnis hat.


Grüner Tee

Die Japaner wissen schon seit Jahrhunderten ob der positiven Wirkung von grünem Tee auf unseren Körper. Grüner Tee enthält nicht nur das konzentrationsfördernde Koffein, sondern auch L-Theanin. L-Theanin ist ein Bestandteil von grünem Tee, der beruhigungsfördernd ist und zugleich Koffein langsamer freigibt anstatt auf einmal. Koffein und L-Theanin zusammen sind also eine wirkungsvolle Kombi, die dafür sorgt, dass wir uns einerseits besser konzentrieren, andererseits schneller und genauer arbeiten können.


Avocados

Sie schmecken, machen satt, sind voll von Ballaststoffen und verbessern den Blutfluss: Avocados sind ein Superfood, dass unseren Gehirnzellen Feuer macht und sie zu Höchstleistungen anheizen kann.


Frische Fische

Omega-3 Fettsäuren sind der Motor, um unser Gehirn auf Touren zu bringen. Deshalb ist Fisch ein optimaler Lieferant, denn er ist reich an Fettsäuren und das im Fischöl enthaltene Omega-3 hilft unserem Gedächtnis und unserer Stimmung auf die Beine. Bei zu wenig Omega-3 kann es zu Gemütsschwankungen und Müdigkeit kommen. Besonders viel Omega-3 Fettsäuren enthalten Lachs, Hering, Sardine, Forelle und Makrele.


Wasser

Zu guter Letzt: Wasser, Wasser und nochmals Wasser. Trinken ist das A und O, wenn es um eine ausgewogene Ernährung geht. Jede einzelne Funktion unseres Körpers hängt von Wasser ab, also ist es nicht verwunderlich, dass ausreichend trinken zu einer Verbesserung der Denkfähigkeit, der Konzentration und sogar der Kreativität führt.


Meditieren

Meditationstechniken sind ein fantastisches Rüstzeug gegen die Einwirkungen der Außenwelt. Allein zehn Minuten pro Tag reichen schon aus, um Stress zu reduzieren, die Konzentration zu bündeln und positiver zu denken. Ob Yoga, Tai Chi, Progressive Muskelrelaxation, Shinrin Yoku (Waldbaden), Achtsamkeitsmeditation – es gibt für jeden die passende Form der Entspannung, um die Wolken der Ablenkung an einem vorüber ziehen zu lassen.


Ausreichend Schlaf

Schlaf ist die beste Medizin wie es so schön heißt. Und das trifft auch auf eine verbesserte Konzentrationsfähigkeit zu. Wer weniger als sieben bis acht Stunden pro Nacht schläft ist am nächsten Tag nicht nur nicht ausgeruht, oft schlecht gelaunt, sondern auch nicht leistungsfähig. Die tiefste Tiefschlafphase ist gegen 2 Uhr nachts. Deshalb die Nächte besser nicht zu oft zum Tag machen.


Ablenkungen eliminieren

Wer gerade konzentriert an einer Sache arbeitet, soll nach Möglichkeit auch bei dieser einen Sache bleiben. Und zwar ohne nebenbei alle paar Minuten auf das Handy zu schauen, den E-Mail Account zu überprüfen oder nebenbei den Fernseher laufen zu haben. Das Gehirn schafft es dann nämlich nicht, Informationen vom Kurz- ins Langzeitgedächtnis weiterzuverarbeiten. Also: alle Social-Media-Kanäle schließen, das Handy auf Flugmodus stellen und zur Seite legen, bevor es an die Arbeit geht.


Denkspiele

Denkspiele sind Jogging für unser Gehirn. Sie fördern unsere Konzentration, weil wir uns auf das Wesentliche konzentrieren. Wie beim Pokern oder Wild Jack Online Casinospielen geht es darum, Strategien zu entwickeln, die zum Gewinn führen. Ablenkung ist da fehl am Platz. Zu den alten Klassikern, bei denen Konzentration, Geduld und Aufmerksamkeit gefragt sind, gehören Sudoku, Mahjong, Schach oder der drehbare Zauberwürfel, den schon so mancher nur Weißglut trieb.


Musikinstrumente

Er nennt sich „Mozart-Effekt” und ist nicht nur auf Stücke von Wolfgang Amadeus beschränkt: Klassische Musik verbessert nachweislich die Konzentration. Und das kurz- und langfristig. Ein weiterer positiver Nebeneffekt: Klassische Musik ist Balsam für unsere Ohren. Eine hohe Aufmerksamkeit beim Erlernen erfordern Instrumente wie Gitarre, Klavier, Schlagzeug. Aber natürlich ist bei jedem anderen Instrument auch Konzentration absolut wichtig.


Wir werden täglich mit rund 34gb an Informationen bombardiert, schätzt eine Untersuchung der University of California. Das Internet ist immer da, und wir surfen auf der Datenwelle mit. Was auf der Strecke bleibt bei all den externen Einflüssen, von denen wir uns allzu leicht ablenken lassen, ist die Konzentration. Aber mit ein bisschen Training, Disziplin, ein paar einfach umsetzbaren Methoden und der richtigen Ernährung kann man seine Konzentrationsfähigkeit nachhaltig verbessern. Letztendlich ist alles eben nur eine Frage der Konzentration.

 

 

Foto: iStock