Die Mark Brandenburg

„Aus Liebe zur Chefin – Die Verlägerin Lucie Großer, der Altberliner Verlag und Die Mark Brandenburg“, Buchvorstellung der Festschrift „Hie gut Brandenburg, alle Wege“ von Marcel Piethe am 18. März, 19 Uhr im Antiquariat Brandel, Scharnweberstr. 59, 12587 Berlin.

Vor 20 Jahren nutzte eine Friedrichshagenerin ihre Chance, unabhängig von staatlicher Zensur und limitierten Papierzuteilungen ihre Ideen für eine landesgeschichtliche Zeitschriftenreihe für Brandenburg umzusetzen. Und so erschien Anfang 1991 die erste Ausgabe der Vierteljahreszeitschrift DIE MARK BRANDENBURG, herausgegeben von der Verlegerin Lucie Großer, die damals schon weit über 70 Jahre alt war. Ihre Idee: Eine Zeitschrift zur brandenburgischen Landeskunde, die die Region in allen denkbaren Facetten beleuchtet. Seitdem greifen die thematischen Hefte historische und kulturelle Aspekte der brandenburgischen Landesgeschichte auf, stellen Landschaften genauso vor wie herausragende oder auch weniger bekannte Persönlichkeiten, Kunstschätze oder Gebäude, Gewerke oder Traditionen. Bis heute sind beinahe 80 Ausgaben erschienen und jede neue wird von den treuen Abonnenten sehnsüchtig erwartet. Wie gut, dass Marika Großer, die den Verlag seit 1997 leitet, die Themen nicht ausgehen. Und so arbeitet der Verlag an seinem Sitz in der Bruno-Wille-Straße immer fleißig weiter.

Anlässlich des 20. Geburtstages der Zeitschrift werden nun der Verlag und alle Mitstreiter mit einer Festschrift gewürdigt. Dem Herausgeber Marcel Piethe – aufmerksamen Lesern durch seine regelmäßigen historischen Beiträge im Maulbeerblatt bekannt – ist es gelungen, Autoren mit Rang und Namen für das Buchprojekt zu gewinnen, die ihre Arbeitsfelder vorstellen und dabei die Mark Brandenburg vom Hügelgrab bis zur Kirchturmspitze beleuchten. Ein wirklich gelungenes Buch für jeden, der sich für die Geschichte der Region interessiert.