Berlin ist alles, bloß nicht durchschnittlich, möchte man zumindest meinen. Und doch verhält sich der Berliner Sommer bis jetzt alles andere als durchschnittlich. Wenn da bloß nicht diese unangenehm hohe Luftfeuchte wäre, die eben genau dann kommt, wenn warme Luft und Regen aufeinander treffen. Sobald man die Wohnung verlässt hat man das Gefühl, nicht nur T-Shirt und Hose würden auf der Haut kleben, sondern auch alles andere, was man anfasst. Von Hundehaaren bis zum U-Bahn-Sitz, der Berliner klebt dran fest.

Durchschnittliche Temperaturen, nervende Schwüle
Schlimmer wird es nur noch, wenn sich in den eigenen vier Wänden die feuchtwarme Luft staut. Beim Aufschließen der Wohnungstür hat man dann mitunter das Gefühl, als betrete man ein schlecht gelüftetes Badezimmer – und das, obwohl man doch das Badfenster 24/7 angekippt lässt. Genau das ist auch das Problem, denn besonders, wenn es draußen warm und feucht ist, sollten die Fenster nur zum Stoßlüften geöffnet werden, dann bleibt es drinnen kühler als draußen. Auch wenn die Temperaturen im bisherigen Sommer in der gesamten Hauptstadt nur durchschnittlich sind, scheint dieser Tage über der Stadt eine Schwüle zu liegen, die sich selbst nachts nicht verzieht. Wer nachts zum schlafen die Fenster aufreißt in der Hoffnung, dadurch die Räume runterkühlen zu können, liegt leider völlig daneben. Zugegeben, zum einen beschweren wir uns hier über die Durchschnittlichkeit der Sommertemperaturen und meckern zeitgleich über die Schwüle, aber so ist das eben: der Berliner meckert gern. Und wenn wir uns aktuell nicht über übervolle Busse und Bahnen echauffieren können, weil die halbe Stadt im Urlaub ist oder am Müggelsee rumliegt, dann knöpfen wir uns eben schlicht und einfach den Sommer vor.

Hitzeschutz gefälligst?
Was aber hilft denn jetzt gegen die unerträgliche Schwüle in der Wohnung? Eines vorneweg: ein Ventilator hilft nichts. Ganz im Gegenteil, er erhöht die Raumtemperatur sogar noch. Und die Kühlschranktür offen stehen lassen macht nicht nur Kostengründen keinen Sinn, sondern treibt die Raumtemperatur ebenfalls in die Höhe. Also muss ein Hitzeschutz für die Fenster her. Dabei hat man die Wahl zwischen Hitzeschutzfolien, Rollos und Jalousien. Sie alle verhindern, dass sich die Wohnung durch das Sonnenlicht aufheizt. Am nötigsten haben Dachgeschosswohnungen den Hitzeschutz, denn zum einen Staut sich die Hitze in den meisten Gebäuden unterm Dach, die Dachfenster begünstigen durch ihre Ausrichtung die Raumerwärmung durch die Sonne. Für Dachfenster sind Rollos eine einfach nachrüstbarer und verlässlicher Hitzeschutz. Diese bekommt man etwa im Shop von ITZALA, passend für alle gängigen VELUX Dachfenster.

Schotten dicht im Dachgeschoss
Wer im Dachgeschoss nicht mit einem Hitzeschutz arbeitet, kann selbst in diesem rekordunverdächtigen Sommer auf eine Zimmertemperatur von 30°C kommen. Sind die Zimmer unterm Dach erst einmal aufgeheizt, ist es schwer, sie aktiv wieder runter zu kühlen. Besser also man setzt auf prophylaktische Maßnahmen. Auch Hitzeschutzfolien sind ein effektiver Hitzeschutz im Dachgeschoss, sie haben aber auch Nachteile. Anders als Rollos und Jalousien gelangt durch die Folie dauerhaft weniger Licht in die Wohnung. Die Metallbeschichtung, mit denen die Sonnenschutzfolien bedampft sind, bringt zudem einen Spiegelungseffekt mit sich, der mitunter gewöhnungsbedürftig ist. Rollos und Rollladen haben den Hitzeschutzfolien gegenüber außerdem den Vorteil, dass sie nicht nur im Sommer als Sonnenschutz funktionieren, sondern im Winter ein zusätzlicher Wärmeschutz sind und verhindern, dass die Räume sich zu schnell auskühlen. Und wer den Berliner Sommer kennt, der weiß auch, dass mit dem Berliner Winter nicht immer zu spaßen ist. Denn wenn der sich dazu entschließt, überdurchschnittlich kalt zu werden, dann wird es eisig. Und dann wünschen sich die meisten garantiert den mittelmäßigen Sommer zurück, auch wenn wir uns jetzt gerade genüsslich über ihn beschweren.

sp