Man sollte meinen, Berlin sei für Mobilfunknutzer weitestgehend erschlossen. Stimmt soweit auch, jedoch ist die Netzqualität nicht immer überall gleich gut. In der U-Bahn hat man seit einer ganzen Weile ziemlich guten Empfang, zumindest, was das mobile Internet angeht. E-Plus hat einen Großteil der Berliner Untergrundstrecken mit den nötigen Antennen für einen vernünftigen Internetempfang ausgestattet. Dafür hakt es oberirdisch an so mancher Stelle. Für Kunden von Simyo soll damit jetzt Schluss sein, denn die ehemalige Tochterfirma von E-Plus gehört seit kurzem offiziell zu Telefonica, dem Mobilfunkkonzern hinter O2 – und die haben eines der bestausgebauten Netze Berlins und Deutschlands. Für Kunden von Simyo bedeutet das: Sie haben ab jetzt zwei Netze, in denen sie surfen und telefonieren zum Preis von einem. Das ganze nennt sich National Roaming. In der Stadt hat man insbesondere in Gebäuden die dichteste Netzversorgung, in ländlichen Gebieten profitiert man von UMTS/3G-Versorgung. Kunden von Simyo wechseln bei Verfügbarkeit automatisch in das bessere Netz.

 

Immer gut erreichbar, selbst im vermeintlichen Niemandsland

Wer vorher in einiger Entfernung zu Wohngebieten joggen oder spazieren geht, etwa im Niemandsland zwischen Plänterwald und Wuhlheide, kann sich nicht unbedingt auf sein Mobiltelefon verlassen. Irgendwann ist der Empfang bei den meisten Mobilfunknutzern streckenweise komplett weg. Man kann sich jetzt natürlich fragen, was man beim Spazierengehen eigentlich mit seinem Smartphone oder Handy in der Hand will, wenn es doch darum geht, sich die Beine zu vertreten und den Blick ins Grüne schweifen zu lassen. Aber es kommt manchmal doch der Moment, an dem das mobile Gerät doch ganz praktisch wäre und dann ist es umso ärgerlicher, wenn es dann aufgrund fehlenden Empfangs nicht zu gebrauchen ist. Mit National Roaming hat man zumindest immer die beste Internetverbindung mit dem Smartphone.

 

Ständige Erreichbarkeit oder einfach mal abschalten?

Es stellt sich dann an der Stelle anschließend gleich die Frage, wie das eigentlich früher war, als man noch ganz ohne Telefon, Navi und Suchmaschine unterwegs war. Wurde sich etwa an vorher getroffene Absprachen gehalten? Fragte man entgegenkommende Menschen nach dem Weg, anstatt stoisch auf die elektronische Karte zu starren? Und wie bekam man unterwegs die richtige Antwort auf die Frage, wo das nächste italienische Restaurant oder seit wann Pluto offiziell kein Planet mehr ist? Manch einer kann und mag sich gar nicht mehr an diese Zeit zurückerinnern. Es gibt Menschen, die wollen nicht mehr auf ihr cleveres kleines Multifunktionsgerät in der Hosentasche verzichten. Müssen sie auch nicht. Bei manch anderem wiederum kommt ab und zu die Sehnsucht auf, mal nicht immer und überall erreichbar und auch aufspürbar zu sein. Wer beim Joggen, Walken, und Drachensteigen in der Wuhlheide oder beim Sonnenbaden auch an den entlegensten stellen des Müggelsees guten Empfang mit seinem Smartphone haben möchte, der ist mit den zwei Netzen bei Simyo sicher gut beraten. Alle anderen können in solchen Momenten einfach mal abschalten und die Ruhe genießen.