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Sonntag 12.02. um 15:3018:30 Uhr

Reinventing Kabul

In diesem Projekt verbinden sich Musizierende aus Kabul und Berlin miteinander und bringen ihre gelebten Musikkulturen zusammen. Traditionell verwurzelte Musik aus Kabul trifft auf zeitgenössische Ansätze aus Berlin. Kabul war seit Jahrhunderten ein kultureller Schmelztiegel an der Seidenstraße. In der Musik trafen hier unter anderem persische Lyrik und Musikkultur, Sufismus, lokale zentralasiatische Einflüsse und klassische indische Musik in einzigartiger Weise aufeinander. In den 60er und 70er Jahren war Afghanistan ein wichtiges touristisches Ziel des Westens und auch das hat für kulturellen Austausch gesorgt, sodass in afghanischen Ensembles nach und nach westliche Instrumente zu finden waren. Seit der Einnahme von Kabul im August 2021 und der erneuten Machtübernahme in Afghanistan durch die Taliban ist Musik dort wieder gebannt und das musikalische Leben im Prinzip vollständig erloschen. Fast 280 Musikerinnen bzw. Musiker wurden durch internationale Hilfe nach Europa evakuiert. Viele leben nun in Portugal und Deutschland. Die afghanischen Musiker pflegen ihr kulturelles Erbe im Exil.

Rameen Saqizada – rubab | Fridoon Miazada – tabla |
Silke Lange – accordeon | Anna Viechtl – harp | Johannes Schleiermacher – tenor sax, flute | Oliver Potratz – bass
In diesem Projekt verbinden sich Musizierende aus Kabul und Berlin miteinander und bringen ihre gelebten Musikkulturen zusammen. Traditionell verwurzelte Musik aus Kabul trifft auf zeitgenössische Ansätze aus Berlin. Kabul war seit Jahrhunderten ein kultureller Schmelztiegel an der Seidenstraße. In der Musik trafen hier unter anderem persische Lyrik und Musikkultur, Sufismus, lokale zentralasiatische Einflüsse und klassische indische Musik in einzigartiger Weise aufeinander. In den 60er und 70er Jahren war Afghanistan ein wichtiges touristisches Ziel des Westens und auch das hat für kulturellen Austausch gesorgt, sodass in afghanischen Ensembles nach und nach westliche Instrumente zu finden waren. Seit der Einnahme von Kabul im August 2021 und der erneuten Machtübernahme in Afghanistan durch die Taliban ist Musik dort wieder gebannt und das musikalische Leben im Prinzip vollständig erloschen. Fast 280 Musikerinnen bzw. Musiker wurden durch internationale Hilfe nach Europa evakuiert. Viele leben nun in Portugal und Deutschland. Die afghanischen Musiker pflegen ihr kulturelles Erbe im Exil.

Details

Datum:
Sonntag 12.02.
Zeit:
15:3018:30
Veranstaltungskategorie:

Veranstaltungsort

Jazz Café im Industriesalon Schöneweide
Reinbeckstr. 9
12459 Berlin-Oberschöneweide, Berlin 12459 Deutschland
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Telefon:
01736045935
Webseite:
http://www.jazzkeller69.de/