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Samstag, 23.04. um 15:0018:00 Uhr

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Eine Veranstaltung, die im Abstand von 1 Woche(n) um 15:00 Uhr am Sonntag, Mittwoch, Freitag und Samstag stattfindet und bis 24. April 2022 wiederholt wird.

Gilead Tadmor FIGUREN

„Mein Werk spiegelt ein Zusammenspiel von menschlichem Mitgefühl, einem Sinn für Ironie und einem Hang zum Fantastischen wider. Thematisch streng figurativ, deckt es einen Bereich zwischen dem Realen und dem Surrealen ab, vom Porträt, das den menschlichen Ausdruck durch verschiedene Ebenen symbolischer Vorstellungskraft einfängt, wobei ich mich auf Quellen wie byzantinische Ikonen, mesopotamische Reliefs und mittelalterliche Darstellungen von Engeln, Dämonen und Mensch-Tier-Mischwesen stütze. Ich lasse mich von russischen Familienfotos aus dem 19. Jahrhundert inspirieren. Technisch gesehen genieße ich die Herausforderung, ein reich strukturiertes Bild in einem monochromen Tiefdruck zu erzielen, indem ich die unterschiedlichen Liniencharakteristiken von Hartgrundradierungen, Kaltnadelrillen und Rändern von offenen Rissabstufungen, Aquatinta-Graustufen und die Nuancen, die durch das Polieren, Schaben, Schleifen und Glätten offener Risskanten mit einem Abziehstein erzielt werden, ausnutze.“

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Ausstellung 08.-29.04.2022
Öffnungszeiten
Mittwoch, Freitag, Samstag, Sonntag
jeweils 15:00-18:00 Uhr,
am 27. und 29.04.2022 nur zur Veranstaltung 19:00-22:00 Uhr,
bei Veranstaltungen und nach Vereinbarung (Tel.: 030-98415914 oder 0177-3154530)

Eintritt frei – Spenden erbeten.

Gilead Tadmor, 1953 in Israel geboren und dort aufgewachsen, studierte Philosophie (BA) und Mathematik (BS, MS und PhD) an der Universität Tel Aviv und am Weizmann-Institut in Rechovot. Dies legte den Grundstein zu seiner weiteren akademischen Karriere als Professor für Ingenieurwissenschaften und Mathematik sowie Direktor des CDSP-Forschungszentrums an der Northeastern University in Boston MA (USA).
Als Sohn eines bekannten israelischen Künstlers und Kunstlehrers erhielt Gilead Tadmor seine künstlerische Ausbildung im häuslichen Umfeld. Sein künstlerisches Schaffen umfasst Bildhauerei und die Anfertigung von Papierreliefs (Pappmaché), Malen, Zeichnen und Druckgrafiken. Er wohnt in Haifa (Israel) und Cambridge MA (USA), wo er jeweils aktive Studios unterhält. Tadmor ist Mitglied der Cambridge Art Association, der Boston Printmakers und der Gallery 263 in Cambridge MA. Seine Arbeiten wurden in Einzel- wie Gruppenausstellungen gezeigt, hauptsächlich in den USA und Israel.

„Mein Werk spiegelt ein Zusammenspiel von menschlichem Mitgefühl, einem Sinn für Ironie und einem Hang zum Fantastischen wider. Thematisch streng figurativ, deckt es einen Bereich zwischen dem Realen und dem Surrealen ab, vom Porträt, das den menschlichen Ausdruck durch verschiedene Ebenen symbolischer Vorstellungskraft einfängt, wobei ich mich auf Quellen wie byzantinische Ikonen, mesopotamische Reliefs und mittelalterliche Darstellungen von Engeln, Dämonen und Mensch-Tier-Mischwesen stütze. Ich lasse mich von russischen Familienfotos aus dem 19. Jahrhundert inspirieren. Technisch gesehen genieße ich die Herausforderung, ein reich strukturiertes Bild in einem monochromen Tiefdruck zu erzielen, indem ich die unterschiedlichen Liniencharakteristiken von Hartgrundradierungen, Kaltnadelrillen und Rändern von offenen Rissabstufungen, Aquatinta-Graustufen und die Nuancen, die durch das Polieren, Schaben, Schleifen und Glätten offener Risskanten mit einem Abziehstein erzielt werden, ausnutze.“ Gilead Tadmor

Details

Datum:
Samstag, 23.04.
Zeit:
15:0018:00
Veranstaltungskategorie:

Veranstaltungsort

moving poets NOVILLA
Hasselwerderstr. 22
Berlin, Berlin 12439 Deutschland
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Webseite:
www.movingpoets.org