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Sonntag, 13.10. um 20:00 Uhr

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Eine Veranstaltung, die im Abstand von 1 Tag(en) um 20:00 Uhr beginnt und bis zum 31. Oktober 2019 wiederholt wird.

Giovanni. Eine Passion

Don Giovanni bzw. Don Juan ist ein Archetyp, der in allen Zeiten herumgeistert. Hierarchien werden aufgelöst, in der Musik und im Umgang miteinander, unsere Rollen als Frauen und Männer wirbeln durcheinander und Momente von Anziehung, Verführung, Übergriff und Machtmissbrauch. Kräfte, die ein*e Jede*r kennt, ob im Theater oder Alltag, in Beruf oder Partnerschaft. Es ist der Brennstoff für unsere Reise, auf der wir uns vermutlich mehr selbst begegnen als ihm. Eine Expedition, eine Erfahrung, in der es eher ums Erfühlen geht als um das Verstehen. Eine Reise ins die Alchemie des Mythos, in den Zauber der Musik Mozart und der Kreativität und Vitalität

Giovanni. Eine Passion

Don Giovanni bzw. Don Juan ist ein Archetyp, der in allen Zeiten herumgeistert. Hierarchien werden aufgelöst, in der Musik und im Umgang miteinander, unsere Rollen als Frauen und Männer wirbeln durcheinander und Momente von Anziehung, Verführung, Übergriff und Machtmissbrauch. Kräfte, die ein*e Jede*r kennt, ob im Theater oder Alltag, in Beruf oder Partnerschaft. Es ist der Brennstoff für unsere Reise, auf der wir uns vermutlich mehr selbst begegnen als ihm. Eine Expedition, eine Erfahrung, in der es eher ums Erfühlen geht als um das Verstehen. Eine Reise ins die Alchemie des Mythos, in den Zauber der Musik Mozart und der Kreativität und Vitalität.


GIOVANNI. Eine Passion
Wolfgang Amadeus Mozart – STEGREIF.orchester – Juri de Marco – Ulrike Schwab
Uraufführung 10. Oktober. Bis 10. November 2019

„Mich fasziniert, dass er die Menschen schon immer in seinen Bann gezogen hat“ sagt Ulrike Schwab. „Don Giovanni bzw. Don Juan ist ein Archetyp, der in allen Zeiten herumgeistert. Er bleibt für mich ungreifbar, als ob er nur in den Köpfen der Betrachter existierte, eher eine Projektion von Sehnsüchten und Ängsten in jedem von uns. Mich interessiert das Übermaß in all seinem Tun, dieses Nimmersatte, das alle Grenzen Ausloten und Überschreiten. Und mich interessiert sein Ursprung, der in Spanien, in Sevilla liegt.“ So folgen wir ihm, dem Un-Toten und seinem Ruf, und werden Gäste einer Prozession, die ihn zu Grabe trägt und doch nicht loswerden kann. Sein Geist wirkt, Hierarchien werden aufgelöst, in der Musik und im Umgang miteinander, unsere Rollen als Frauen und Männer wirbeln durcheinander und Momente von Anziehung, Verführung, Übergriff und Machtmissbrauch. Kräfte, die ein*e Jede*r kennt, ob im Theater oder Alltag, in Beruf oder Partnerschaft. Es ist der Brennstoff für unsere Reise, auf der wir uns vermutlich mehr selbst begegnen als ihm.
Mit GIOVANNI begeben wir uns auch räumlich in Neuland: erstmals spielen wir im Saal und Studio zugleich, versuchen unterschiedliche Blickwinkel, Nähe und Abstand zueinander und zu den Künstlern, die Sänger*innen und Musiker*innen zugleich sind, sich an Giovanni oder Zerlina erinnern und in diese „verwandeln“. Mit dem Orchester-Erfinder und –Gründer, Musiker und Komponisten Juri de Marco, „seinen“ Musiker*innen des Stegreif Orchesters und den so vielseitigen Sänger*innen entsteht im gemeinsamen Prozess eine Reise auch „in die Musik hinein“, wie Juri de Marco sagt: „die durch unsere Re-Kompositionen und Improvisationen noch weitere Ebenen in die Geschichte einbringen.“
Unser GIOVANNI wird daher weniger eine weitere Inszenierung der weltbekannten Oper als eine Expedition, eine Erfahrung, in der es eher ums Erfühlen geht als um das Verstehen. Eine Reise ins die Alchemie des Mythos, in den Zauber der Musik Mozart und der Kreativität und Vitalität dieser 22 Darsteller*innen. „Es wäre wunderbar, wenn sich das Publikum diesem Abend so neugierig nähert wie einer Ausstellung mit unbekannten Bildern, mit offenen Augen und vor allem offenen Herzen. Um zu erfahren, was diese Oper noch sein kann.“

Musikalische Leitung: Juri de Marco | Regie: Ulrike Schwab | Arrangements: Malte Schiller, Alistair Duncan, Anna-Sophie Brüning, Juri de Marco & Ensemblemitglieder des STEGREIF.orchesters | Musikalische Einstudierung: Anna-Sophie Brüning | Ausstattung: Pia Dederichs und Marina Stefan | Projektidee/Dramaturgie: Bernhard Glocksin

Mit: Hrund Ósk Árnadóttir, Daniel Arnaldos, Derya Atakan, Thomas Florio, Enrico Wenzel, Justus Wilcken, sowie den Mitgliedern des STEGREIF.orchesters Leon Albert, Anne-Sophie Bereuter, Franz Berlin, Julia Bilat, Anna-Sophie Brüning, Bertram Burkert, Sebastian Casper, Nikola Djurica, Konstantin Döben, Alistair Duncan, Nina Kazourian, Paul Lapp, Laura Lorx, Juri de Marco, Helena Montag, Jakob Petzl, Maria Reich, Antonio Rivero

In der kurzen Zeit seit seiner Gründung ist das STEGREIF ORCHESTER zu einem führenden, mit Preisen ausgezeichneten Protagonisten für innovative Konzerte geworden. Ein Pool von 30 genre-übergreifenden Musiker*innen, die das Erbe der klassischen Musik ebenso lieben wie freie Improvisation, Jazz und andere Stile. Mit ihren Konzertprogrammen #freeSchubert, #freeBrahms, #freeBeethoven u.a. tourt das STEGREIF ORCHESTER bundesweit (Elbphilharmonie u.a.) und international (z.B. Rotterdam).
JURI DE MARCO, der klassisches Horn in Berlin und Jazztrompete in Leipzig studierte, gewann seinen ersten Wettbewerb mit 9. Eigene Kompositionen, Bands, Orchester- und Soloauftritte folgten, und ab 2015 mit der Gründung des STEGREIF ORCHESTERS die Verwirklichung seines Traumes: Musik und Musikleben anders zu gestalten, offener, kreativer und kollektiver.

Die Sängerin und Regisseurin ULRIKE SCHWAB wird über ihre Gesangspartien hinaus an der Neuköllner Oper für ihre Inszenierungen gefeiert: ARMIDA, WOLFSKINDER („Theaterwunder“, so Der Tagesspiegel) und IST DIE WELT AUCH NOCH SO SCHÖN. Weitere Inszenierungen entstanden u.a. für das Radialsystem, die Tischlerei der Deutschen Oper Berlin und für die Staatsoper Unter den Linden.

Details

Datum:
Sonntag, 13.10.
Zeit:
20:00
Veranstaltungskategorie:

Veranstaltungsort

Neuköllner Oper
Karl-Marx-Straße 131-133
Berlin, 12043
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Website:
www.neukoellneroper.de/