Lade Veranstaltungen

« Alle Veranstaltungen

  • Diese Veranstaltung hat bereits stattgefunden.

Sonntag, 27.02. um 14:0018:00 Uhr

| Veranstaltungsserie (Alle anzeigen)

Eine Veranstaltung, die im Abstand von 1 Woche(n) um 14:00 Uhr am Sonntag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag und Samstag stattfindet und bis 27. Februar 2022 wiederholt wird.

In den Kellern Berlins

Die unterirdische Rüstungsproduktion des Elektrounternehmens Telefunken in Berlin /// Es ist bis heute ein kaum bekanntes Kapitel in der Geschichte Berlins Ende des Zweiten Weltkriegs: Teile der Rüstungsproduktion in Berlin wurden im Verlauf des Jahres 1944 in bombensichere unterirdische Fabrikationsräume inmitten der Stadt verlagert. Die aus acht Tafeln bestehende Wanderausstellung »In den Kellern Berlins« beleuchtet dies nun am Beispiel des größten Elektronenröhrenwerks Europas, des Röhrenwerks von Telefunken, damals eine 100-prozentige Tochterfirma der AEG. Noch heute ist Telefunken vor allem für Unterhaltungselektronik bekannt. Die im Telefunken-Röhrenwerk in Moabit herstellten Elektronenröhren waren nicht nur ein wichtiges Bauteil in Radiogeräten, ohne sie hätten auch kriegswichtige Funk- und Radargeräte nicht betrieben werden können. Wegen zunehmender alliierter Luftangriffe wurden 1944 Teile des Röhrenwerks in Kellerfabriken in Prenzlauer Berg, Kreuzberg und Mitte verlagert – getarnt unter dem Frauennamen »Lore«. Die von den Historikern Thomas Irmer und Bernhard Kohlenbach kuratierte Ausstellung begibt sich auf Spurensuche zu den historischen Orten, die sich in der Kultur- und in der Königstadt-Brauerei in Prenzlauer Berg, in der ehemaligen Bockbrauerei in der Fidicinstraße in Kreuzberg und in einem heute nicht mehr vorhandenen U-Bahntunnel am Reichstag befanden. Den Umbau der Keller planten bekannte Industriearchitekten. Die Schau thematisiert auch die Rolle der Zwangsarbeit für den Bau und einen Konflikt um die Nutzung der Keller zum Schutz der Zivilbevölkerung.

Die unterirdische Rüstungsproduktion des Elektrounternehmens Telefunken in Berlin

Es ist bis heute ein kaum bekanntes Kapitel in der Geschichte Berlins Ende des Zweiten Weltkriegs: Teile der Rüstungsproduktion in Berlin wurden im Verlauf des Jahres 1944 in bombensichere unterirdische Fabrikationsräume inmitten der Stadt verlagert. Die aus acht Tafeln bestehende Wanderausstellung »In den Kellern Berlins« beleuchtet dies nun am Beispiel des größten Elektronenröhrenwerks Europas, des Röhrenwerks von Telefunken, damals eine 100-prozentige Tochterfirma der AEG. Noch heute ist Telefunken vor allem für Unterhaltungselektronik bekannt. Die im Telefunken-Röhrenwerk in Moabit herstellten Elektronenröhren waren nicht nur ein wichtiges Bauteil in Radiogeräten, ohne sie hätten auch kriegswichtige Funk- und Radargeräte nicht betrieben werden können. Wegen zunehmender alliierter Luftangriffe wurden 1944 Teile des Röhrenwerks in Kellerfabriken in Prenzlauer Berg, Kreuzberg und Mitte verlagert – getarnt unter dem Frauennamen »Lore«. Die von den Historikern Thomas Irmer und Bernhard Kohlenbach kuratierte Ausstellung begibt sich auf Spurensuche zu den historischen Orten, die sich in der Kultur- und in der Königstadt-Brauerei in Prenzlauer Berg, in der ehemaligen Bockbrauerei in der Fidicinstraße in Kreuzberg und in einem heute nicht mehr vorhandenen U-Bahntunnel am Reichstag befanden. Den Umbau der Keller planten bekannte Industriearchitekten. Die Schau thematisiert auch die Rolle der Zwangsarbeit für den Bau und einen Konflikt um die Nutzung der Keller zum Schutz der Zivilbevölkerung. Die Ausstellung versteht sich als ein Plädoyer für den Erhalt der wenigen noch lesbaren Geschichtsspuren in Berlin.

Details

Datum:
Sonntag, 27.02.
Zeit:
14:0018:00
Veranstaltungskategorie:

Veranstaltungsort

Industriesalon Schöneweide
Reinbeckstraße 9
Berlin, 12459
+Google Karte anzeigen
Webseite:
www.industriesalon.de