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Sonntag, 04.09. um 16:0019:00 Uhr

KulturSommer | Jazz am Kaisersteg und mehr

„Black faces in white? space“ ist eine intersektionale, multidisziplinäre künstlerische Intervention, die eine Gegenerzählung aus schwarzer Perspektive formuliert und damit das weiße Narrativ der rassistischen Kolonialgeschichte in Frage stellt, das als Grundlage für die systematische Ausbeutung und Unterdrückung Schwarzer Menschen gedient hat. Die virtuelle und öffentliche Intervention besetzt unter anderem Straßen, Museen, Galerien sowie Bildungseinrichtungen, um Raum für eine menschenwürdige Darstellung Schwarzer Menschen zu beanspruchen. Sie konfrontiert und hinterfragt sowohl die Politik als auch den gesellschaftlichen Unwillen, sich mit Rassismus in diesem Land auseinanderzusetzen. Weiße Menschen müssen Verantwortung übernehmen, um die monströse Pandemie namens Rassismus zu besiegen. Dabei reicht es nicht aus, nicht rassistisch zu sein, wir müssen antirassistisch sein. Das Ziel der Intervention „Black faces in white? space“ besteht nicht darin, etwas über Rassismus zu lehren, sondern vielmehr darin, das Bewusstsein zu schärfen, diejenigen zu stärken, zu heilen und zu vertreten, die unter verschiedenen Formen von Diskriminierung leiden, insbesondere die Schwarze Bevölkerung. /// Konzert: 3 Women Jeannine Mayani, Gonza und Bona Ngoumou – vocal

20 Jahre Berliner Szene Jazz, draußen & gratis /// Open-Air-Galerie
Vernissage: BLACK FACES IN WHITE? SPACE … thabo thindi (Südafrika)

… während wir weiterhin den Raum besetzen, um die Sichtbarkeit und Präsenz Schwarzer Menschen in Deutschland zu „neutralisieren“.
Deutschland hat keinen politischen Willen, sich mit antischwarzem Rassismus auseinanderzusetzen und setzt Schwarze Menschen daher weiterhin strukturellem, sozialem und institutionellem Rassismus und Kriminalisierung aus. Rassismus ist ein weißes Konstrukt, von dem Weiße profitieren, indem sie Schwarze Menschen unterdrücken. Seit Jahrhunderten haben politische Strukturen und Medien ein abwertendes, negatives und schädliches Bild von Schwarzen Menschen aufgebaut und Aufrechterhalten.
Damit wurden Gewalt, Ausbeutung, alltäglicher Rassismus gegen Schwarze Menschen sowie dessen Duldung begründet. Schwarze Menschen werden in Deutschland oft als die „ANDEREN“ dargestellt, die nicht willkommen scheinen . Racial Profiling, Polizeigewalt und subtiler Alltagsrassismus sind für sie
an der Tagesordnung.
„Black faces in white? space“ ist eine intersektionale, multidisziplinäre künstlerische Intervention, die eine Gegenerzählung aus schwarzer Perspektive formuliert und damit das weiße Narrativ der rassistischen Kolonialgeschichte in Frage stellt, das als Grundlage für die systematische Ausbeutung und Unterdrückung Schwarzer Menschen gedient hat. Die virtuelle und öffentliche Intervention besetzt unter anderem Straßen, Museen, Galerien sowie Bildungseinrichtungen, um Raum für eine menschenwürdige Darstellung Schwarzer Menschen zu beanspruchen.
Sie konfrontiert und hinterfragt sowohl die Politik als auch den gesellschaftlichen Unwillen, sich mit Rassismus in diesem Land auseinanderzusetzen.
Weiße Menschen müssen Verantwortung übernehmen, um die monströse Pandemie namens Rassismus zu besiegen. Dabei reicht es nicht aus, nicht rassistisch zu sein, wir müssen antirassistisch sein. Das Ziel der Intervention „Black faces in white? space“ besteht nicht darin, etwas über Rassismus zu lehren, sondern vielmehr darin, das Bewusstsein zu schärfen, diejenigen zu stärken, zu heilen und zu vertreten, die unter verschiedenen Formen von Diskriminierung leiden, insbesondere die Schwarze Bevölkerung.

16.30 Uhr
Konzert: 3 Women
Jeannine Mayani, Gonza und Bona Ngoumou – vocal
www.3womenandthebass.com

Details

Datum:
Sonntag, 04.09.
Zeit:
16:0019:00
Veranstaltungskategorien:
,

Veranstaltungsort

Open-Air-Bühne & „Alte Kita“
Hasselwerderstr. 22A
12439 Berlin, Berlin 12439 Deutschland
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Telefon:
0173 / 604 59 35
Webseite:
www.Jazzkeller69.de