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Samstag, 16.10. um 10:0012:09 Uhr

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Eine Veranstaltung, die im Abstand von 1 Woche(n) um 10:00 Uhr am Sonntag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag und Samstag stattfindet und bis 30. Oktober 2021 wiederholt wird.

Rotspanier. Spanische Zwangsarbeit während des Zweiten Weltkrieges

Etwa 13 Millionen Kriegsgefangene, Zivilarbeitende und KZ-Häftlinge wurden während des Zweiten Weltkriegs in das Deutsche Reich verschleppt, um in der deutschen Kriegswirtschaft Zwangsarbeit zu leisten. Zwangsarbeitseinsätze gab es jedoch auch außerhalb Deutschlands. In den von NS-Deutschland besetzten Ländern wurde die Zivilbevölkerung zur Zwangsarbeit rekrutiert und vor Ort eingesetzt. /// Ein besonderer Fall waren die antifaschistischen Republikaner aus dem spanischen Bürgerkrieg. Vom Militär unter General Franco besiegt, flohen 1939 etwa 450.000 Männer, Frauen und Kinder nach Frankreich. Dort wurden sie in Lagern interniert. Die NS-Propaganda bezeichnete die Franco-Gegner als „Rotspanier“. /// Die Ausstellung behandelt den Einsatz der spanischen Flüchtlinge in der französischen Armee und Kriegswirtschaft. Ab 1940 mussten sie zunächst für das Vichy-Regime, das mit Deutschland kollaborierte, dann für die deutsche Besatzungsmacht in Frankreich Zwangsarbeit leisten. Die Ausstellung schildert die Deportation tausender „Rotspanier“ in die Konzentrationslager, vor allem nach Mauthausen, und ihren Einsatz beim Bau des „Atlantikwalls“ für die nationalsozialistische „Organisation Todt“. Etwa 10.000 Franco-Gegner schlossen sich dem französischen Widerstand an.

Etwa 13 Millionen Kriegsgefangene, Zivilarbeitende und KZ-Häftlinge wurden während des Zweiten Weltkriegs in das Deutsche Reich verschleppt, um in der deutschen Kriegswirtschaft Zwangsarbeit zu leisten. Zwangsarbeitseinsätze gab es jedoch auch außerhalb Deutschlands. In den von NS-Deutschland besetzten Ländern wurde die Zivilbevölkerung zur Zwangsarbeit rekrutiert und vor Ort eingesetzt.

Ein besonderer Fall waren die antifaschistischen Republikaner aus dem spanischen Bürgerkrieg. Vom Militär unter General Franco besiegt, flohen 1939 etwa 450.000 Männer, Frauen und Kinder nach Frankreich. Dort wurden sie in Lagern interniert. Die NS-Propaganda bezeichnete die Franco-Gegner als „Rotspanier“.

Die Ausstellung behandelt den Einsatz der spanischen Flüchtlinge in der französischen Armee und Kriegswirtschaft. Ab 1940 mussten sie zunächst für das Vichy-Regime, das mit Deutschland kollaborierte, dann für die deutsche Besatzungsmacht in Frankreich Zwangsarbeit leisten. Die Ausstellung schildert die Deportation tausender „Rotspanier“ in die Konzentrationslager, vor allem nach Mauthausen, und ihren Einsatz beim Bau des „Atlantikwalls“ für die nationalsozialistische „Organisation Todt“. Etwa 10.000 Franco-Gegner schlossen sich dem französischen Widerstand an.

Details

Datum:
Samstag, 16.10.
Zeit:
10:0012:09
Veranstaltungskategorie:

Veranstaltungsort

Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit
Britzer Str. 5
Berlin, Berlin 12439 Deutschland
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Telefon:
030-6390 2880
Webseite:
www.ns-zwangsarbeit.de

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grossmann@topographie.de
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Juliane Grossmann