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Samstag, 22.08. um 19:30 Uhr

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Eine Veranstaltung um 19:30 Uhr am 23. August 2020

VERDI: REQUIEM – Pandemiekunst für vier Spieler

Gastspiel: Ein Requiem hilft den Menschen in Krisenzeit, bei grossen Katastrophen oder Verlusten, durch die fünf Trauerphasen -Verleugnung, Zorn, Verhandlung, Depression, Akzeptanz. Was aber passiert, wenn die Krise wie bei einer Pandämie das gemeinsame Musizieren und Aufführen eines Requiems unmöglich macht, wenn die Musiker selber von der Trauer genauso betroffen sind wie alle anderen und die Trauerphasen durchgehen? Vier Spieler – Eine Sängerin, ein Schauspieler und zwei Gitarristen, versuchen gemeinsam, trotz der strengen Distanzierungsregeln, Verdis Requiem aufzuführen. Ein vergeblicher, skurriler Versuch: Verdis 1874 komponiertes Requiem für zwei Chöre, vier Solisten und grosses Symphonieorchester und seine überwältigende Ästhetik macht es in Zeiten der sozialen Distanzierung besonders unaufführbar. In dieser mal meditativen, mal komischen Performanz erklingt das Requiem nur noch als Negativbild, als unmögliche Form der kollektiven Trauer, um die getrauert wird. Während ein neues Erlebnis, ein kollektives Erlebnis der Isolierung, der Eingrenzung und des Stillstands nach einer neuen Form sucht.

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Ein Requiem hilft den Menschen in Krisenzeit, bei grossen Katastrophen oder Verlusten, durch die fünf Trauerphasen -Verleugnung, Zorn, Verhandlung, Depression, Akzeptanz.

Was aber passiert, wenn die Krise wie bei einer Pandämie das gemeinsame Musizieren und Aufführen eines Requiems unmöglich macht, wenn die Musiker selber von der Trauer genauso betroffen sind wie alle anderen und die Trauerphasen durchgehen?

Vier Spieler – Eine Sängerin, ein Schauspieler und zwei Gitarristen, versuchen gemeinsam, trotz der strengen Distanzierungsregeln, Verdis Requiem aufzuführen. Ein vergeblicher, skurriler Versuch: Verdis 1874 komponiertes Requiem für zwei Chöre, vier Solisten und grosses Symphonieorchester und seine überwältigende Ästhetik macht es in Zeiten der sozialen Distanzierung besonders unaufführbar.

In dieser mal meditativen, mal komischen Performanz erklingt das Requiem nur noch als Negativbild, als unmögliche Form der kollektiven Trauer, um die getrauert wird. Während ein neues Erlebnis, ein kollektives Erlebnis der Isolierung, der Eingrenzung und des Stillstands nach einer neuen Form sucht.

Eintritt: 12,00 € / 8,70 inkl. VVK-Gebühren

Karten unter www.schlossplatztheater.de

Details

Datum:
Samstag, 22.08.
Zeit:
19:30
Veranstaltungskategorie:

Veranstaltungsort

Schlossplatztheater
Alt-Köpenick 31
Berlin, Berlin 12555 Deutschland
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Website:
www.schlossplatztheater.de