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SUMMARY:NS-Zwangsarbeit in Europa
DESCRIPTION:Wie wird an NS-Zwangsarbeit erinnert und worüber wird heute gestritten? Eine Diskussion über nationale Perspektiven\, Leerstellen und aktuelle Debatten in Österreich\, Italien und Polen. \nDie Erinnerung an das Massenverbrechen NS-Zwangsarbeit hat sich in Europa unterschiedlich entwickelt. In Österreich steht die Auseinandersetzung mit der lange prägenden “Opferthese” und der Mitverantwortung österreichischer Täter im Fokus. In Italien wird bis heute um die Anerkennung von Besatzungsverbrechen\, Zwangsarbeit und unzureichender Entschädigung ehemaliger Militärinternierter gerungen. In Polen prägen die enormen Kriegsverluste sowie anhaltende Debatten über Reparationen und historische Gerechtigkeit das öffentliche Erinnern. \nDie Podiumsdiskussion bringt diese Perspektiven miteinander ins Gespräch und fragt nach den Herausforderungen europäischer Erinnerungskultur heute. \nBegrüßung:\nDr. Christine Glauning\, Leiterin Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit \nPodium:\nDr. Sabine Schweitzer\, Historikerin mit Schwerpunkt Österreich & Kuratorin der Ausstellung “Forced to Work”\nDr. Carlo Gentile\, Historiker mit Schwerpunkt Italien\nDr. Roland Borchers\, Historiker mit Schwerpunkt Polen \nModeration:\nDr. Julana Bredtmann\, Gedenkstättenreferat der Stiftung Topographie des Terrors \nEine Veranstaltung im Rahmen der Ausstellung “Forced to Work – Willing to Survive Zwangsarbeit in Vergangenheit und Gegenwart”
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SUMMARY:Spielstätten von Hertha BSC und Zwangsarbeitslager
DESCRIPTION:Anmeldung bis 30.9.: veranstaltung_ns-zwangsarbeit(at)topographie.de \nÜber den Zusammenhang von Fußballplätzen und Zwangsarbeit in Berlin ist wenig bekannt. Forschungsergebnisse einer Projektgruppe von Hertha BSC-Fans geben neue Einblicke.  \nFußballspiele lockten während des Zweiten Weltkriegs regelmäßig Tausende Menschen in die Berliner Stadien und sorgten für Ablenkung vom Kriegsalltag. Gleichzeitig bebauten die Nazis Stadien und Sportplätze der Hauptstadt mit Lagern zur Unterbringung von Zwangsarbeiter:innen. Was sahen Fußballbegeisterte\, wenn sie an Spieltagen zum beliebten Stadion von Hertha BSC am Gesundbrunnen strömten? \nBegrüßung:\nDaniela Geppert (Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit)\, Stefano Bazzano & Jacqueline Krug (Fanbeauftragte Hertha BSC)\, Ralf Busch (Fanprojekt der Sportjugend Berlin)\, Vertreter:in von Hertha BSC \nVorträge:\nSpielstätten von Hertha BSC und ihre Rolle bei der NS-Zwangsarbeit\nProjektbeteiligte Hertha-Fans \nPodium:\nZur Geschichte der NS-Zwangsarbeit im Berliner Fußball\nJuliane Röleke (Historikerin)\, Dr. Veronika Springmann (Leitung Sportmuseum Berlin)\, Projektteilnehmer:in\, Daniela Geppert (Moderatorin)
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