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SUMMARY:Eisbrenner und Deutschland. Ein Wintermärchen
DESCRIPTION:Der Sänger\, Lyriker und Schauspieler Tino Eisbrenner (Jahrgang 1962) interpretiert Heinrich Heines “Deutschland. Ein Wintermärchen” (satirisches Versepos 1844). Er unterstreicht den Text immer wieder mit Liedern (eigenen und geborgten)\, die auch zu Heines Zeiten hätten entstanden sein können. Romantische Lieder und Lieder des Aufbegehrens. \nDen äußeren Rahmen bildet eine Reise von Paris nach Hamburg\, die Heinrich Heine im Winter 1843 unternahm\, um nach 13 Jahren Exil noch einmal seine Mutter zu besuchen. Heine nannte sich selbst den letzten Fabelkönig der Romantik\, rühmte sich aber auch seines Kampfes für die Ideen der bürgerlichen Freiheit\, was ihm harte Zensur einbrachte und ihn ins Exil nach Frankreich zwang. Hernach wurden seine Schriften in Deutschland verboten. \nIn diesem Wechselspiel klassischer und moderner Lyrik verblüfft den Zuschauer unweigerlich die Aktualität von Heines beißender Satire\, seinem Zorn und seiner Wehmut\, die ihn bei der Betrachtung seiner Heimat befällt. Sind die Lieder hier von damals oder lebt Heinrich Heine noch und hat sein “Wintermärchen” erst gestern geschrieben? \nDes Publikums Gefühls- und Gedankenkarussell durchlebt gemeinsam mit dem Künstler dessen Intention\, sich mit Wort und Musik aufzumachen zu einer Reise durch die Zeiten und die Zeit\, um Zeitlosigkeit zu erspüren und heutigen politischen Doktrinen eigenen poetischen Widerstand entgegenzustellen. \n“Deutschland. Ein Wintermärchen” – eine sinnliche\, zeitgemäße\, zeitlose\, vergnügliche\, mitreißende und politisch brisante Konzertlesung als Ein-Mann-Stück in zwei Akten\, bei der Herz und Verstand auf ihre Kosten kommen.\nDas Theater ist ab 18:30 Uhr geöffnet.
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SUMMARY:Eisler Lost in Hollywood
DESCRIPTION:Der Mensch und Komponist Hanns Eisler steht im Zentrum der neuen Produktion der Compagnie Freaks und Fremde: rundum widersprüchlich\, gewitzt\, kämpferisch und voller Sehnsucht – ein entsetzlich kleiner Mann in einer grotesk großen Welt. Auf allen Straßen der Welt werden seine Lieder gesungen\, doch in Hollywood gibt es für ihn trotz Oscar-Nominierung kein Happy End. Im Kalten Krieg erstarren seine Träume. Eislers Leben und Werk sind geprägt von den kulturellen Umwälzungen seiner Zeit\, von politischem Kampf\, von Flucht und Exil und dem eigenen Anspruch\, Nützliches zu schaffen\, im Ringen um eine Kunst\, die Menschen zu erkennen und zu verändern vermag. \nAus der Collage ausgewählter Lieder und überraschenden szenischen Elementen\, animierten Video-Projektionen und Puppentheater entsteht das Porträt eines außergewöhnlichen Komponisten. \nDas widerspruchsvolle Leben dieses Mannes und seines vielfältigen Werkes ist ein gefundenes Fressen für die Compagnie Freaks und Fremde und ihre kritische Auseinandersetzung mit der Welt. Eisler inspiriert zu einer Suche nach unsentimentaler Poesie\, die sich im Spannungsfeld zwischen Text und Ton verbirgt. Im besten Sinne gute Unterhaltung: anregend und zuweilen unbequem.. \nKünstlerische Leitung\, Schauspiel\, Puppenspiel\, Szenografie:Sabine Köhler\, Heiki Ikkola\nArrangements\, Musikalische Leitung\, Live-Musik: Frieder Zimmermann\nSpecial Guest:Tobias Herzz Hallbauer\nVideoschnitt und Projektionen: Beate Oxenfart\nKameraaufnahmen: Eckart Reichl\nTechnische Leitung und Lichtdesign: Josia Werth\nMitarbeit Bühnenbild: Anett Bauer\nMitarbeit Regie und Dramaturgie: Jörg Lehmann\nTontechnik und technischer Support:Bernd Krakowsky\, Anton Ihlenfeldt\, Ole Büttner\, Robby Hirche\nProduktionsgrafik: Stefan Voigt\nFotos: André Wirsig \nEine Theater-Revue um den Komponisten Hanns Eisler – Produktion der Compagnie Freaks und Fremde
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SUMMARY:Was sie uns zwitschern – Regine Hildebrandt
DESCRIPTION:Carmen Orlet & Freunde – Liedergeschichten fürs Erinnern \nDer Versuch einer Annäherung an ein bewegtes\, energiegeladenes\, aufopferungsvolles und liebevolles Leben. \nFordernd\, witzig und streitbar wurde sie für viele zur Identifikations- und Symbolfigur der Nachwendezeit – als Politikerin und als Mensch. \n1999 schreibt sie einen Brief an ihre Enkel. Dieser liest sich heute – auch 25 Jahre nach ihrem viel zu frühen Tod – als Maxime und Gebrauchsanweisung für ein würdevolles und erfülltes Leben\, verbunden mit der immerwährenden Hoffnung auf gesellschaftliches Miteinander und Frieden… \nBeim Lesen der zahlreichen Literatur über Regine Hildebrandt sind wir immer wieder über Geschichten und Anekdoten gestolpert – boten diese doch Schnittstellen zu den Liedern\, die wir seit Jahren singen und vor dem Vergessen bewahren. Entstanden ist ein „Erinnerungskonzert“ – ohne Anspruch auf Vollständigkeit\, nachdenklich und witzig\, voller staunend machender Wendungen. Mit Zitaten\, mit Liedern und Texten der Mitwirkenden\, aber auch von Brecht\, Gundermann und Hugo Dietrich. \nCarmen Orlet & Freunde – das sind auf der Bühne des Theaters Ost : Heike Mildner\, Tobias Burger\, Arno Schmidt und Bringfried Löffler \nDas Theater ist ab 18:30 Uhr geöffnet.
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SUMMARY:BODECKER & NEANDER - „OPUS 4“
DESCRIPTION:Die stillsten Musiker aller Zeiten. /// Regie: Lionel Ménard \n„Wenn Musik aus der Stille entsteht\, dann ist die Stille aus Musik gemacht…“ \nDiese Worte der Pantomimenlegende Marcel Marceau haben das Schaffen der Cie Bodecker & Neander in allen Jahren geprägt. Ihre Spielweise ist in der Stille auf das höchste musikalisch und virtuos. In ihren Geschichten nehmen sie die spannende Erwartungshaltung eines Konzerts immer wieder auf\, um daraus phantastische Reisen durch die Musikwelt zu ermöglichen. \nSo erleben wir ein Klavierkonzert von Beethoven\, in dem der Umblätterer den Weg zum inspirierten Spiel bereitet und selbst ein Treffen mit dem Komponisten ermöglicht. Aus Regentropfen entsteht Musik und auch der peinliche Schluckauf eines grandiosen Tenors verwandelt sich in ein Konzert wider Willen – doch stets mit Stil und großem Erfolg. \nBODECKER & NEANDER sind mit ihrer feinen Kunst seit nun 30 Jahren auf internationalen Theater- und Konzertbühnen zu Gast. Mit ihren tragikomischen Figuren und Geschichten voller Musik\, feinstem Humor und Poesie gastieren sie in ganz Europa\, Südamerika und Asien. Und nicht zum ersten Mal auch bei uns im Theater Ost ! \nOb Theaterfreund oder überzeugter Nicht-Theatergänger\, älteres Semester\, mitten im Leben stehend oder Kind: Dieses Theatererlebnis reißt alle mit. \n„… wunderbar inszenierte Illusionen und ein zu Recht begeistertes Publikum …“ Süddeutsche Zeitung \n„Beide sind artistisch perfekt und erfahrene Virtuosen ihres Fachs.“ Frankfurter Allgemeine Zeitung \n„leicht und bissig … grotesk überdreht … rhythmisch … spielerisch … poetisch … temporeich …wundervoll zart … witzig … pures Vergnügen …!“ Stuttgarter Nachrichten \nDas Theater ist ab 17.00 Uhr geöffnet.
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SUMMARY:DAS KROKODIL
DESCRIPTION:Mit der Erzählung „Das Krokodil“\, die unserer Inszenierung zugrunde liegt\, nehmen wir Anlauf\, den heiteren Dostojewski vorzustellen. Das Krokodil zieht seine Kraft aus der absurden Ausgangssituation eines Mannes\, der von einem Reptil verschluckt wird und sich im Bauch des Ungetüms wohlig einrichtet. Dostojewski verspottet in dieser Erzählung das ökonomische Prinzip und den Kapitalismus\, in dem der Mensch neben dem Profit nichts mehr gilt. Seitenhiebe verteilt er dabei auf die weltfremde russische Administration und auf die starren Gesellschaftsstrukturen. \nAm Ende entpuppt sich die Geschichte auch als Satire auf den Wahnsinn ausufernder Bürokratie\, die einer komplexer werdenden Welt nicht mehr gewachsen scheint. Aktueller kann eine Geschichte kaum sein. \nEine Inszenierung des Theaters Ost nach einer Erzählung von Fjodor Dostojewski \nRegie: Kathrin Schülein\nDarsteller: Inka Pabst\, Thilo Herrmann\, Henry Nandzik\, Roger Pabst \nDas Theater ist ab 18:30 Uhr geöffnet.
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DESCRIPTION:Mit der Erzählung „Das Krokodil“\, die unserer Inszenierung zugrunde liegt\, nehmen wir Anlauf\, den heiteren Dostojewski vorzustellen. Das Krokodil zieht seine Kraft aus der absurden Ausgangssituation eines Mannes\, der von einem Reptil verschluckt wird und sich im Bauch des Ungetüms wohlig einrichtet. Dostojewski verspottet in dieser Erzählung das ökonomische Prinzip und den Kapitalismus\, in dem der Mensch neben dem Profit nichts mehr gilt. Seitenhiebe verteilt er dabei auf die weltfremde russische Administration und auf die starren Gesellschaftsstrukturen. \nAm Ende entpuppt sich die Geschichte auch als Satire auf den Wahnsinn ausufernder Bürokratie\, die einer komplexer werdenden Welt nicht mehr gewachsen scheint. Aktueller kann eine Geschichte kaum sein. \nEine Inszenierung des Theaters Ost nach einer Erzählung von Fjodor Dostojewski \nRegie: Kathrin Schülein\nDarsteller: Inka Pabst\, Thilo Herrmann\, Henry Nandzik\, Roger Pabst \nDas Theater ist ab 18:30 Uhr geöffnet.
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