Karbid und Sauerampfer
13. November um 19:00
Zum 80. Gründungsjubiläum der DEFA
Filmwissenschaftlerin Irina Vogt präsentiert eine der besten deutschen Filmkomödien, die bei der DEFA entstand.
Bei der Premiere 1963 hatten viele Zuschauer die unmittelbare Nachkriegszeit noch miterlebt, sie aber nicht zum Lachen gefunden. Umso überzeugender geriet der erste Versuch der DEFA, die Alltagsschwierigkeiten nach Kriegsende aus heiterer Perspektive darzustellen.
Erwin Geschonnek („Fünf Patronenhülsen“, „Nackt unter Wölfen“) gibt erstmalig einen komischen (Arbeiter-) Helden mit Intelligenz und Witz, der eine Identifikation der Zuschauer ermöglichte. Ein Wiedersehen gibt es auch mit bekannten Darstellern und Darstellerinnen in vielen Nebenrollen wie Marita Böhme, Margot Busse, Peter Dommisch, Sabine Thalbach und Agnes Kraus!
Zum Filminhalt: Dresden unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg in Schutt und Asche: Kalle (Erwin Geschonnek) ergattert in Wittenberge 7 Fässer Karbid, die für Schweißarbeiten beim Wiederaufbau der alten Zigarettenfabrik benötigt werden. Kalle tritt danach seine abenteuerliche Heimfahrt nach Dresden an – per Anhalter. Bis zur Ankunft macht er die Bekanntschaft der schönen Karla, muss sich des Verdachts der Plünderei erwehren und einen geschäftstüchtigen amerikanischen Soldaten sowie einen Rotarmisten austricksen und sich einer heiratswilligen Witwe entledigen.
Eintritt: 5,-€ (Karten nur an der Abendkasse)
