Maulbeerblatt

Das Köpenicker Magazin für Erlesenes

Berlin, Köpenick, Friedrichshagen, Erkner, Schöneweide, Adlershof, Schöneiche, Hirschgarten, Müggelsee

Spannende Lokalnachrichten bieten Information und Reibung, pointierte Kolumnen sorgen für kurzweilige Unterhaltung. Historische Themen stärken die Identität, Veranstaltungstipps und Erlesenes zum Hören, Sehen und Lesen vermitteln Orientierung. Interviews und Porträts geben interessante Einblicke. Entstanden ist das Magazin Maulbeerblatt in Berlin-Friedrichshagen, einem der glamourösen, liebenswerten Randbezirke der Hauptstadt, Teil Köpenicks, mit über 100 Jahren kreativer Vergangenheit von Wilhelm Bölsche über Johannes Bobrowski bis hin zu aktuellen Künstlern wie dem renommierten Regisseur Leander Haußmann. Das künstlerische Netzwerk um die elf62.net Grafik- und Textagentur strickt mit jeder Print- und Onlineausgabe neue Gewänder für das gar nicht graue Großstadtleben. Aus Berlin.

Schachecke

Nicht mehr auf augenhöhe

Nicht mehr auf Augenhöhe

Funktionäre nörgeln gern, dass über Schach nur dann berichtet wird, wenn es zu Tragödien, Kuriositäten oder Skandalen komme. Meldungen etwa über international bekannte Spieler, die am Brett tödliche Herzinfarkte erlitten. Oder die Nachricht über zwei Großmeister, die sich um die Gunst ihrer Herzensdame prügelten. Jetzt gab es eine News, die es sogar bis in die „Washington Post“ schaffte. Sie stammt aus Tiflis (Georgien) vom World ...Gib mir den Rest!


Schach mit listigem Fuchs

Jetzt mit korrigiertem Diagramm. Die Redaktion bittet um Entschuldigung. Diese Geschichte kommt von ganz weit her und führt von Montreal bis nach Tiflis. Dort läuft fast den gesamten September der World Cup, ein K.o-Turnier mit 128 Spielern (darunter vier Deutsche, kein Berliner), die zum Start noch alle theoretische Chancen haben, 2018 Weltmeister zu werden. Mit von der Partie ist auch Großmeister Bator Sambuev (37). Ein Russe ...Gib mir den Rest!


schach

Girlfriend statt Schachdame

Der hätte mehr auf seine Trainer hören sollen und weniger auf seinen Typberater, da steckt bestimmt seine neue Freundin dahinter! Die Schachwelt tuschelt über ihren Weltmeister, ist verstört über seine Leistungen und sein Outfit. Monatelang hatte Magnus Carlsen (26, aus Norwegen) Pause gemacht, war dann völlig verändert ans Brett zurückgekehrt. Die Haare länger und lockig, Dazu eine moderne Brille mit dunklem Rahmen, die an Modelle ...Gib mir den Rest!


schach

Verschollen, nicht vergessen

Wir alle kennen die Geschichten von Postkarten, die jahrzehntelang verschollen waren und plötzlich wieder auftauchen. Beim Schach gibt’s das auch, da sind es Eröffnungsvarianten und Ideen, die teilweise ewig vor sich hin schlummern. Großmeister Viktor Bologan (45, aus Moldawien) packte vor kurzem bei einem Weltklasse-Turnier in Westsibirien so einen Gedanken aufs Brett. Der war vor etwa 40 Jahren in der Giftküche des polnischen Meisters Jacek ...Gib mir den Rest!


Am Brett oder im Flieger

Spannung herrscht in der Schachbundesliga nicht nur während der Partien. Sondern schon vorher, wenn darüber gerätselt wird, in welchen Aufstellungen die Teams anreisen. Oft helfen da Internet-Klicks auf Turnier-Datenbanken. In denen steht, wo welcher Spieler gerade am Brett sitzt und wann er von dort los kann. Deshalb war es durchaus eine Überraschung, dass Großmeister Eduardo Iturrizaga (27, aus Venezuela) Mitte März lächelnd und wie aus ...Gib mir den Rest!


Vorm Matt gibt´s Müsli

Stellen Sie sich vor, Sie rätseln heute über die Züge eines Großmeisters und sitzen morgen am Frühstückstisch neben ihm! Mit dieser Werbebotschaft sorgen Schach-Funktionäre gerade für volle Hütte im Maritim Hotel (Tiergarten). Dort finden vom 29. April bis 1. Mai die letzten drei Runden der 1. Schach-Bundesligen (Männer und Frauen) statt. Insgesamt 28 Teams, mehr als 70 Großmeister, darunter auch Top-Ten-Spieler, fast allesamt einquartiert im ...Gib mir den Rest!


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Nicht um jeden Preis

Wer aus Köpenick kommt, Schachspieler und gleichzeitig Fußballfan ist, für den standen und stehen atemberaubende Trips an. Eigentlich sollte es hier nur um die Schach-WM gehen. Die beginnt am 11. November in New York. Doch zurück zum Auswärtsspiel der Unioner in Dortmund und die Hotelsuche dort. 14 Tage vorm Pokalhit im Reisebüro kein einziges Zimmer mehr und im Internet frech-dreiste Angebote. 255 Euro pro Nacht ...Gib mir den Rest!


schach

Schach statt Schäuble

Manchmal gibt es eben doch noch bessere Dinge zu erledigen, als über den Euro zu streiten oder beim Thema Griechenland zu verzweifeln. Dana Reizniece-Ozola (34) hätte im September eigentlich ein Date mit Wolfgang Schäuble (74) gehabt, doch die Dame ließ das Treffen einfach sausen. Stattdessen blieb die lettische Finanzministerin lieber in Baku (Aserbaidschan), kümmerte sich dort um ganz andere Gefechte. Dana ist neben ihrer Arbeit ...Gib mir den Rest!


Leben fürs Schach

Er war der stärkste Schachspieler der Welt, der niemals Champion wurde, und hat fast alle Weltmeister mindestens einmal geschlagen. Seine Gegner gaben Viktor Kortschnoi  den Spitznamen „Der Schreckliche“, weil es kein Vergnügen war, gegen ihn zu spielen. „Bereiten Sie sich das nächste Mal besser vor, wenn Sie gegen einen Großmeister antreten“, pflegte Kortschnoi unterlegenen Amateuren zu sagen. Wenn er verlor, krachte es richtig. Eine Frauengroßmeisterin ...Gib mir den Rest!


Gib mir deine Daten!

Während dieser Text entsteht, findet gerade in Moskau das Kandidatenturnier für die WM 2016 in New York statt. Acht Spieler kämpfen darum, im November Herausforderer von Champion Magnus Carlsen zu werden. Zwei US-Amerikaner, zwei Russen, jeweils ein Armenier, Inder, Bulgare und Niederländer. Schach-Freaks rund um den Globus sitzen bei solchen Ereignissen normalerweise am Computer, verfolgen die Partien samt Kommentierung live im Internet. Doch diesmal ist ...Gib mir den Rest!


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