Girlfriend statt Schachdame

Getuschel in der Schachwelt
Der hätte mehr auf seine Trainer hören sollen und weniger auf seinen Typberater, da steckt bestimmt seine neue Freundin dahinter! Die Schachwelt tuschelt über ihren Weltmeister, ist verstört über seine Leistungen und sein Outfit. Monatelang hatte Magnus Carlsen (26, aus Norwegen) Pause gemacht, war dann völlig verändert ans Brett zurückgekehrt. Die Haare länger und lockig, Dazu eine moderne Brille mit dunklem Rahmen, die an Modelle aus dem vorigen Jahrhundert erinnert. Andere Großmeister witzeln bereits: „Seitdem Carlsen diese merkwürdige Brille trägt, sieht er die guten Züge nicht mehr.“ Wäre sicher alles kein Problem, wenn die Ergebnisse stimmen würden. Beim "Chess Classic” (ausgetragen in Karlsruhe und Baden-Baden) enttäuschte Carlsen mit nur einem Sieg und sechs Remis gegen Gegner, die er auf dem Papier fast alle hätte schlagen müssen. Mitte Juni kam es bei einem Weltklasse-Turnier in Stavanger (Norwegen) fast zum Desaster. Bis zur letzten Runde musste Carlsen darum kämpfen, nicht Tabellenletzter zu werden und Platz eins in der Weltrangliste zu verlieren. Zitat Carlsen: „Ich habe wie ein Dummkopf gespielt.“ Nochmal Carlsen: „Es funktioniert überhaupt nicht. Es ist beschämend, wie wenig ich in einigen Weißpartien erreicht habe.“ Harmlose Eröffnungen, keine zündenden Ideen, Rechenfehler. Privat scheint’s dagegen viel besser zu laufen. Mit der Norwegerin Synne Christin (22) hat Carlsen zumindest offiziell erstmals ein Girlfriend und keine Holzdame an seiner Seite. Schachspielerin ist Synne Christin nicht. Gut für Magnus. Da bleiben in der Freizeit noch andere Themen. schach Graudius - Karklins, Lettland 1992. Weiß am Zug setzt matt.
Auflösung (#104) 1... Le2 2. S1e2 Sf3 3. Lf3 (3. Kf1 Sgh2 matt oder 3. Kh1 Sf2 matt) Df2, 4. Kh1, Gh2 matt.

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