Deutschstunde
13. März um 19:00
Filmwissenschaftlerin Irina Vogt präsentiert die neue Verfilmung des bekannten gleichnamigen Romans von Siegfried Lenz. Die Verfilmung verdichtet kongenial zum Roman die Frage zwischen Anpassung und Widerstand anhand der Geschichte des Jungen Siggi Jepsen, der zwischen dem (Polizisten-) Vater und dem expressionistischen Maler Nansen steht. Die Bilder des Letzteren werden im Nationalsozialismus als entartete Kunst bezeichnet und aus den früheren Freunden werden Feinde. Jepsen befiehlt seinem Sohn, den Maler auszuspionieren. Siggi ist zerrissen zwischen dem Wunsch, dem Vater zu gefallen und der Ahnung, dass dem Maler großes Unrecht geschieht.
In Rückblenden und in großen Bildern erzählt, fasziniert die raue Landschaft der Nordseeküste, die Weite und Enge gleichermaßen, die die Figuren gefangen hält.
Bayrischer Filmpreis für die Beste Kamera und Nominierungen Deutscher Filmpreis für Beste Kamera und Beste Filmmusik.
