Das Ende der Eiszeit

  Langsam taut‘s auf allen Wegen, doch dann nicht mehr, dann kommt Regen, und anstatt „wie neugeboren“, alles wieder zugefroren. Ja, so hat‘s, in letzten Tagen permanent sich zugetragen, Hoffnung kam und Hoffnung ging, nirgendwo der Frühlingling. Derart in der Alltagsmühle, wartend auf Frühlingsgefühle, sucht die Sonne man in sich, hoffnungslos, man find sie nich. Denn, was sieht man unterm Eise? Böller oder Hundescheiße – all der Dreck der Vorsaison stinkt und schimmelt auf Beton. Grau in grau die Straßen liegen, nass sich unter Kälte biegen, Häuserfronten zittern sich durch die Nächte sicherlich. Glas wird rissig oder spröde, alle Herzen, trist und öde, und vom Warten eingeschneit, warten auf die Frühlingszeit. Gibt man sich der Hoffnung hin, Licht zu finden, oder Sinn? Sonne oder Frühlingsblüher, schöne Zeiten, so wie früher? Winter ist doch auch nur Wetter, ohne Sonne, doch ein Netter, der erst kam, dann wieder ging – und jetzt komm schon, Frühlingling!    

Mügge Club Foto: Björn Hofmann Aktuell

Revolte am Stadtrand

Foto: Björn Hofmann   Ein Hauch von Revolte zieht gerade nach Müggelheim. In jenen dörflichen Ortsteil im Osten von Treptow-Köpenick, der...

istock essen Maulbeertipp

In Windeseile zubereitet

Normalerweise servieren wir die Rubrik Kintschers Köstlichkeiten ja exklusiv dem Leser des gedruckten Maulbeerblatts. Heute nachmittag allerdings stellt unsere maulbeerige...

Straßenumfrage in Bad Freienwalde Maulbärklipp

Zwischen Wahlen und Krisen

Gleich dreimal sind die Bürger Brandenburgs dieses Jahr zu Wahlen aufgerufen. Noch vor den Landtagswahlen, am 22. September, können die...