The Queen’s Gambit

TV-Serie zwischen Schach und Wahnsinn
Der MAULBÄR-Chefredakteur ist hin und weg: „Geiles Teil, darüber musst Du unbedingt was machen!“ Okay: Es geht um die aktuelle Miniserie The Queen’s Gambit (Das Damengambit). Diese zeigt die fiktive Geschichte des Waisenmädchens und Schachwunderkinds Beth Harmon, gespielt von Anya Taylor-Joy. Erzählt wird dabei Dramatisches mit der Leichtigkeit einer Komödie.

 

Diese Studie wird in „Queen's Gambit“ gezeigt. Weiß setzt matt in drei Zügen.
Diese Studie wird in „Queen's Gambit“ gezeigt. Weiß setzt matt in drei Zügen.

Zu sehen ist Beths Aufstieg zum Profi in der von der Männern dominierten Schachszene der 50er und 60er Jahre stetig begleitet von Beths Sucht nach grünen Pillen und Alkohol aus der Wodka-Flasche und dem damit verbundenen Wahnsinn. „Starke Frau. Starke Serie“, konstatiert „Die Presse“ aus Wien.

Die Story beginnt eigentlich in Lexington, Kentucky (USA). Gedreht wurden zahlreichen Szenen allerdings in Berlin. Etwa in der Max Taut Schule in Rummelsburg, im Rathaus Spandau, im HUMANASecond- Hand-Laden am Frankfurter Tor oder im Haus Cumberland am Kurfürstendamm. Zudem wird die Karl-Marx-Allee als Kulisse benutzt, als wäre sie ein Prachtboulevard in Moskau. Großmeister Kevin Spraggett sieht in der Serie zu Zeiten des boomenden Online-Schachs eine bombastische Werbung fürs Nah- Schach:

„Sollte mich nicht wundern, wenn es jetzt wieder einen Run auf reale Holzfiguren gibt.“

Angeschaut werden kann The Queen’s Gambit beim Streamingdienst Netflix. Das Basis-Abo kostet im Monat 7,99 Euro. Ganz klar, der MAULBÄR-Chef hat schon eins. (Fakenews! Anmerkung des Chefredakteurs)


Schachecke

Remis?

Puh der alte Mistkerl hat seinem Namen auf widerlichste Art alle Ehre gemacht. Dreimal hintereinander hat er mich schleimig grinsend...

Schachecke

Wo ist Lisa?

Puh ist außer sich. Lisa, die kleine Blonde aus seiner Klasse, hat plötzlich wie verrückt Schach geübt. Dafür ging sie...

Schachecke

Traumzauber

Ich glaube wirklich, dass ich langsam verblöde. Habe eigentlich besseres zu tun, als mich mit bescheuerten Träumen rumzuärgern. Hätte ich...