„Erzähl mir doch nochmal vom Glasmännchen.“

Peter und Lisbeth sind unsterblich ineinander verliebt. Doch die Liebe ist den beiden verwehrt, da Peter aus ärmlichen Verhältnissen stammt. Um schnell an Reichtum zu gelangen, damit er mit Lisbeth eine Beziehung eingehen kann, geht Peter mit dem Holländer-Michel einen Pakt ein. Dieser fordert aber das Herz von Peter und ersetzt es durch einen Stein. Peter bekommt das Geld aber verliert jegliches Mitgefühl. Lisbeth bemerkt das veränderte Wesen von Peter, worauf er alles Drauf und Dran ist sein Herz wieder zubekommen.

1827 schrieb Wilhelm Hauff „Das kalte Herz“ dessen Schauspielort im Schwarzwald angesiedelt ist. 1950, nahm sich die DEFA den Stoff in der Lutz Moisk die Rolle des unglücklichen Peters spielt. Auch die Neuinszenierung des schaurigen Fantasymärchens hat diesen als Handlungsort. In der Neuverfilmung inszeniert von Johannes Naber, mit Deutschlands erster Schauspielgarde. Frederick Lau („Victoria“) spielt in „Das kalte Herz“ einmal mehr die Hauptfigur. Moritz Bleibtreu („Stereo“) spielt die finstere Rolle des Holländer-Michels, Milan Peschel („Der Nanny“) übernimmt die Rolle des Glasmännchens. Die weibliche Hauptrolle wird gespielt von Henriette Confurius („Die geliebten Schwestern“). Ebenso zu sehen sind David Schütte, Sebastian Blomberg und André Hennicke.