Facetten nicht-realistischer Kunst
04. April um 18:00
Die Ausstellung präsentiert die Arbeiten von sieben Berliner Fotograf*innen, die sich auf unterschiedliche Weise mit nicht-realistischer Fotografie auseinandersetzen und diese künstlerisch weiterentwickeln.
Der Wunsch, den eigenen Blick von der sogenannten „Realität“ zu lösen, die bekanntlich für jede*n eine andere ist, kann viele Gründe haben: etwa das Bedürfnis, eine persönliche Stimmung zu vermitteln, die ein Motiv ausgelöst hat. Oder den Impuls, der vorgefundenen Wirklichkeit eine eigene Vision entgegenzusetzen. Vielleicht ist es auch die Suche nach Abwechslung jenseits des Gewohnten. Oder der Versuch, verborgene, dunklere Ebenen sichtbar zu machen, die hinter einer scheinbar harmlosen Oberfläche liegen.
Auch die Kamera ist dabei keineswegs an das Abbild des Vorgefundenen gebunden. Vielfältige Techniken der Verfremdung stehen sowohl während der Aufnahme als auch in der Nachbearbeitung zur Verfügung. Sie reichen von Belichtung und Filtern bis hin zu Montageverfahren – und erzeugen jeweils eigene ästhetische Wirkungen. Die Ausstellung gibt einen Einblick in diese Bandbreite der Möglichkeiten: von Studioarbeiten bis zu Außenaufnahmen, vom Makro- bis zum Weitwinkelbereich, von Stillleben über Stadtansichten bis hin zu Straßenszenen.
FotoSurreal hat sich im Sommer 2025 als Gruppe gegründet und widmet sich der nicht-realistischen Fotografie. Mitglieder sind Astrid Jasse, Markus Rhode, Karl Gerdom, Andrea Utrecht-Gralka, Monika Milczewski, Frank Schmoller und Ronzhas (Roland Bauch).
