Am Dienstag, 2. Dezember 2008, möchten sich um 19.00 Uhr in der Christuskirche Berlin-Oberschöneweide, Firlstraße 16, die Initiatoren von der Initiative SchönBunt und vom Kiezrat Schöneweide auf einem Kiezforum mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern über die Gründung einer Bürgerinitiative Uferwege Schöneweide, deren Zielstellungen und Aktionen zur ihrer Verwirklichung verständigen.

Der Zugang zur Spree, die persönliche Erfahrung des Flusses, das Erlebnis des Stadtteil entlang seiner „Hauptschlagader“ – das macht in bedeutendem Mass Lebensqualität für die Menschen aus, die in Schöneweide wohnen, arbeiten, lernen, spielen und genießen.

Seit vielen Jahren versprechen PolitikerInnen, ob Bezirk oder Senat, wenn Sie im Stadtteil eine Rede halten, und das waren schon sehr viele, dass es bald einen Uferweg beiderseits der Spree geben wird. Viele Beschlüsse wurden gefaßt und Verwaltungen mit der Umsetzung beauftragt. In zahllosen Veröffentlichungen, auf diversen Internetseiten stehen die Uferwege in Schöneweide, als ob sie manchmal schon vorhanden wären. Die Realität ist nach wie vor eine andere.

Viele BürgerInnen Schöneweides wollen nicht mehr endlos warten. Die Initiative SchönBunt hat kürzlich das Thema als eines ihrer Schwerpunkte bestimmt und der Kiezrat Schöneweide formulierte die Uferwege als ein Hauptziel seiner Arbeit. Daraus entstand der Gedanke, eine BÜRGERINITIATIVE UFERWEGE SCHÖNEWEIDE zu gründen.

Die Bürgerinitiative Uferwege Schöneweide soll

  • die PolitikerInnen in Treptow-Köpenick und Berlin nachdrücklich zum sofortigen Handeln auffordern, dass die Uferwege beiderseits der Spree in Schöneweide mit der Anbindung an die Spreeuferwege Berlins realisiert werden;
  • Einfluss auf die Verantwortlichen aus Politik, Verwaltung und der Eigentümer der Anliegergrundstücke ausüben, damit dringend noch erforderliche Vereinbarungen getroffen werden, die die rechtlichen Voraussetzungen zur Umsetzung der Uferwege herstellen;
  • die Beteiligung der BürgerInnen bei der Planung der Uferwege und der die Uferzone bestimmenden, öffentlich nutzbaren Flächen (zum Beispiel Hasselwerder Park und Villa, Stadtplatz am Kaisersteg, Grünstich zwischen Spreehöfen und angrenzendem Gewerbebereich Richtung Siemensstraße, Uferzone der Flächen des ehemaligen BMHW – Block 3 und 6, Uferzone an der zukünftigen Brücke in Verlängerung der Wilhelminenhofstraße) einfordern und organisieren;
  • Aktionen zur Unterstützung der Forderungen und zur Information der BürgerInnen vorbereiten und durchführen.

 


Matthias Vorbau

Ein Beitrag von Matthias Vorbau

Matthias Vorbau nennt sich Chefredakteur des Maulbeerblattes. Eigentlich ist er Kommunikationsdesigner mit Diplom. Zitat: "Das Leben zwingt einen zu zahlreichen freiwilligen Entscheidungen."