Maulbeerblatt

Das Köpenicker Magazin für Erlesenes

Berlin, Köpenick, Friedrichshagen, Erkner, Schöneweide, Adlershof, Schöneiche, Hirschgarten, Müggelsee

Spannende Lokalnachrichten bieten Information und Reibung, pointierte Kolumnen sorgen für kurzweilige Unterhaltung. Historische Themen stärken die Identität, Veranstaltungstipps und Erlesenes zum Hören, Sehen und Lesen vermitteln Orientierung. Interviews und Porträts geben interessante Einblicke. Entstanden ist das Magazin Maulbeerblatt in Berlin-Friedrichshagen, einem der glamourösen, liebenswerten Randbezirke der Hauptstadt, Teil Köpenicks, mit über 100 Jahren kreativer Vergangenheit von Wilhelm Bölsche über Johannes Bobrowski bis hin zu aktuellen Künstlern wie dem renommierten Regisseur Leander Haußmann. Das künstlerische Netzwerk um die elf62.net Grafik- und Textagentur strickt mit jeder Print- und Onlineausgabe neue Gewänder für das gar nicht graue Großstadtleben. Aus Berlin.

Lebensräume

Orgel Funkhaus Berlin

Kultur auf Sendung

Mittags am Wasser in der Sonne sitzen und die wuschelige Hündin „Schneeflocke“ kraulen, während kleine Kanutrupps die Spree entlang gleiten – manchmal gönnt sich Christian Block bei einem Schnitzel und einer Flasche Club Mate eine kleine Auszeit in der „Milchbar“. Meist aber ist der Eventmanager im Laufschritt unterwegs auf dem riesigen Gelände des ehemaligen DDR-Rundfunks in der Nalepastraße. Er hat die Baumaßnahmen im Blick, kümmert ...Gib mir den Rest!


Fahrradhauptstadt Berlin: Fake it ´til you make it!

Die Initiative „Volksentscheid Fahrrad“! möchte ein Radverkehrsgesetz für Berlin auf den Weg bringen. Wichtigstes Anliegen: Mehr Sicherheit für alle, die sich mit dem Fahrrad durch die Stadt bewegen. Zur gleichen Zeit bereitet der Senat eine aus Steuergeldern finanzierte PR-Kampagne vor, die Berlin als fahrradfreundliche Stadt darstellt. Alles Zufall oder ein Eingriff in demokratische Rechte? Die Initiative „Volksentscheid Fahrrad“! möchte ein Radverkehrsgesetz für Berlin auf den Weg ...Gib mir den Rest!


Bürgerproteste – Aufwand und Nutzen

Was macht einen guten Bürgerprotest aus? Er wird wahrgenommen. Und zwar nicht nur von den Angehörigen der Teilnehmer, nicht nur von Passanten von Mahnwachen und Lautsprecherwagen, sondern von den Medien. Lokalzeitungen, wie das Maulbeerblatt, zum Beispiel. Besser sind natürliche die großen Gazetten, deren Onlineableger und das Fernsehen. Dazu bedarf es einer wohldurchdachten Logistik, am besten Erfahrungen aus vorangegangen Protestaktionen. Ein Generalstab an gut im Stoff stehenden ...Gib mir den Rest!


Sommer ohne Aussicht

Auf einen Müggelturmdachterassenkaffee!   Es regnet, als Ralf Wieland das erste Mal in seinem Leben den Müggelturm besucht. Der Präsident des Abgeordnetenhauses von Berlin lebt seit 1977 in der Hauptstadt. An einem Freitag im Juni begleitet er einen SPD-Kollegen durch dessen Wahlkreis. Robert Schaddach möchte dem zweithöchsten Repräsentanten des Landes Berlin einige der schönen und noch nicht ganz so schönen Seiten von Köpenick zeigen. Wenn sie sich ...Gib mir den Rest!


Uhr-Abstimmung in der Altstadt

Die Geschichte des Automobils lässt sich auf zwei wesentliche Punkte reduzieren: die Erfindung des Autos selbst und die dauerhafte Ausweisung von Flächen als Parkplätze. Um Letztere entbrennt immer dann ein Streit, wenn von Ersterem zu viele auf engem Raum unterwegs sind. So auch aktuell in Treptow-Köpenick. Am 24. August findet die Abstimmung zum Bürgerentscheid zur gebührenpflichtigen Parkraumbewirtschaftung statt. Mit anderen Worten: Soll das Parken im ...Gib mir den Rest!


1. Bürgerbegehren in Treptow-Köpenick!

Wir initiierten das 1. BÜRGERBEGEHREN, weil wieder mal nicht die Bürger gefragt wurden, aber die Folgen hinnehmen sollen: als Autofahrer/in als Anwohner/in in den anliegenden Wohngebieten, als Händler und Gewerbetreibender im parkraumbewirtschafteten Gebiet und als Anwohner/in, die trotz Anwohner-Vignetten weiterhin nach einem Parkplatz suchen - man kennt das ja aus Prenzlauer Berg! Es  wird so kein Parkplatz mehr geschaffen! Für eine ohnehin schon ungenügende Situation soll ...Gib mir den Rest!


Diagnose Betonkrebs

Die Autofahrer in Treptow-Köpenick sind ja leidgeprüft. Ob Glienicker Weg oder der Umbau des Dreiecks am Hirschgarten – um nur zwei besonders langwierige Baustellen aus der jüngsten Vergangenheit zu nennen – jeder weiß: Wo im Bezirk gebuddelt wird, stehen die Räder still. Und ein Ende ist auch nicht in Sicht. Im Gegenteil: Bald wird sich der Verkehr an einer der meist befahrenen Brücken Berlins stauen. ...Gib mir den Rest!


Ufer frei!

Come here to this gate! Mr. McMahon, Mr. Keane, Mr. Igel, open this gate! Mr. McMahon, Mr. Keane, Mr. Igel, tear down this fence! Herr McMahon, Herr Keane, Herr Igel, wenn Sie Investoren suchen, wenn Sie Wohlstand für die die Region wollen, wenn Sie wollen, dass sich der Südosten Berlins entwickelt: Kommen Sie her, an dieses Tor! Herr McMahon, Herr Keane, Herr Igel, öffnen Sie dieses ...Gib mir den Rest!


Ausrangiertes Rahnsdorf

Idylle auf dem Abstellgleis Deutschlands größte Tageszeitung hat den Abschnitt der Straßenbahnlinie 61 zwischen S-Bahnhof Friedrichshagen und Rahnsdorf/Waldschänke als schönste Tramstrecke Berlins deklariert. Von einer Fahrt wie durch einen Wildpark ist die Rede, Wald hier, Wasser da. Aber Schönheit zählt nichts, spätestens 2017 ist Schluss mit der Idylle. Grund: Um die Strecke weiterhin zu nutzen, müsste die BVG die Gleisanlagen auf einer Länge von fünf Kilometern ...Gib mir den Rest!


Baum Down

Seit Jahren rechtfertigt das Bezirksamt von Treptow-Köpenick umfangreiche Fällungen von Straßenbäumen mit möglicher Gefahr durch umstürzende Bäume. Als in der Nacht vom 6. auf den 7.August 2013 ein Ahornbaum in der Klut- Ecke Scharnweberstraße einen PKW zerschmettert (siehe Foto), bestätigt sich scheinbar die Rechtfertigungsideologie des Bezirksamtes. Doch der Unfall in der Klutstraße beweist genau das Gegenteil. Der Baum ist komplett mit Wurzelwerk umgestürzt und nicht ...Gib mir den Rest!


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