Oliver Igel

Das neue Jahr beginnt bekanntlich erst, wenn wir alle unsere guten Vorsätze gefasst und wieder über Bord geworfen haben. Das Maulbeerblatt will es aber bei einigen genauer wissen und fragt zuerst bei Bezirksbürgermeister Oliver Igel nach.

Was möchten Sie 2018 unbedingt in Ihrem Ressort erreichen? Welche konkreten Projekte möchten Sie Ende 2018 erfolgreich umgesetzt haben?
Der Bezirk bekommt die Möglichkeit, mindestens in den nächsten zehn Jahren die Schulen umfassend zu sanieren. Für ganz Berlin sollen dafür mehr als fünf Milliarden Euro in den nächsten Jahren ausgegeben werden. Wir wollen davon ordentlich in Treptow-Köpenick profitieren und müssen die umfassenden Bauarbeiten vorbereiten. Das ist eine Herausforderung für das bezirkliche Hochbauamt. Wir werden dieses Jahr schon viel sanieren können – vieles muss aber auch erst geplant werden und ist daher nicht so schnell sichtbar. Aber auch an anderer Stelle soll es 2018 vorangehen: wir stellen die Sanierungsplanung für das Strandbad Müggelsee vor – am besten wäre auch schon ein Sanierungsbeginn in diesem Jahr.

Wer oder was ist nötig, damit Ihr Plan aufgeht – und was könnte dem entgegenstehen?
Notwendig sind dafür Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die die Vorbereitungen dafür leisten. Die Sanierungen verzögern sich hoffentlich nicht dadurch, dass Baufirmen sich nicht für die Projekte bewerben.

Woran werden die Bürgerinnen und Bürger in Treptow-Köpenick merken, dass Sie Ihre Ziele erreicht haben?
Dass Schulen saniert werden, sollten nicht nur die Schülerinnen und Schüler sehen. Am besten wäre es, wenn wir stärker der Öffentlichkeit zeigen, was wir dort machen und was auch schon erreicht wurde.

Was werden Sie tun, falls Sie Ihre Ziele nicht erreichen?
Dann muss weiter daran gearbeitet werden.

Haben Sie privat auch Vorsätze gefasst? Wenn ja, welche?
Ich halte nicht viel von Vorsätzen, die um den Jahreswechsel gefasst werden und dann doch nicht befolgt werden.

Bitte vervollständigen Sie folgenden Satz: „2018 werde ich in jedem Fall…“
…mit Ihnen und anderen reden wollen.

 


Anke Assig

Ein Beitrag von Anke Assig

Diplomierte Berlinerin mit Drang ins wildwüchsige Brandenburg. Sucht, hinterfragt, schreibt, liest und singt gern. Buddelt gelegentlich Pflanzen ein und aus. Zitat: "Das wird schon!"