Manchmal – wenn auch nur sehr selten – münden vermeintliche Sackgassen in der Naturwissenschaft durch Einbeziehung religiöser Überlieferungen in überraschend stimmige Sichtweisen.

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Es fing an mit verschiedenen Theorien über den inneren Aufbau unseres Planeten. Gerade noch schien gesichert, dass sich ein fester Erdkern in einem flüssigen Mantel dreht, um das Magnetfeld zu erzeugen. Doch immer mehr Anzeichen scheinen nun dafür zu sprechen, dass es genau andersrum ist: Ein zähflüssiger Kern ruht in einem relativ festen Mantel, der ihn überhaupt erst in der Mitte hält. Das ist umso notwendiger, wenn man berücksichtigt, dass eine ziemlich starke Auswölbung im Himalaja zu einer Unwucht in der Rotation führt, die alles im Inneren durcheinanderwirbeln würde, was nicht fest ist.

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Und da die Planeten des Sonnensystems nach heutigem Stand der Wissenschaft umso fester sind, je dichter sie um die Sonne kreisen, liegt die Vermutung nahe, dass sich das Material eines Planeten beim Erhitzen verfestigt.Scheinbar ganz unabhängig davon schauen Astronomen derzeit besorgt auf ein geradezu apokalyptisches kosmisches Ereignis: Mit unglaublicher Geschwindigkeit nähert sich ein gigantisches Objekt unserer Erde. Doch es ist kein Asteriod, kein Komet und auch keine fliegende Untertasse. Es ist eine riesige rechteckige Wand! Diese Entdeckung ist so unglaublich, dass kein Wissenschaftler darüber redet, weil so etwas einfach nicht in unser Weltbild passt. Aber Insider nennen es „The Table“.

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Kommen wir nun zur Religion: Dass es aus mittelalterlicher Sicht Gott gewesen sein muss, der unsere wunderschöne Erde höchtpersönlich mit diesen atemberaubenden Farben überzog, ist nachvollziehbar. Auf einem alten Fresko sieht man ihn denn auch mit Kittelschürze fröhlich pfeifend den Pinsel schwingen. Seltsamerweise scheint er den Planeten jedoch nur angemalt, nicht aber gebaut zu haben. Die so genannte „Mutter Erde“ war so nett, uns zu gebären – wie auch alle anderen Planeten des Sonnensystems. Warum sie auf dem Bild dafür eine Vogelmaske aufsetzte, bleibt wohl für immer ein Rätsel.

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Alf Ator

Ein Beitrag von Alf Ator

im Nebenberuf Vater von Gott, Songschreiber und Keyboardsmasher bei der etwas anderen Boyband Knorkator. Zitat: „Frauen sind Männersache!“