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Hurra, Berlin ist gar nicht unregierbar! Lesen Sie hier in den folgenden Tagen bis zur Wahl exklusiv die ungestanzten Antworten der Bewerber um Ihre Stimme!

Heute: Karin Zehrer, SPD, Wahlkreis 6

Was tun Sie für den Weltfrieden?
Ich bemühe mich nach der sogenannten Goldenen Regel zu leben, die sich in allen Weltreligionen findet, und bei vielen Philosophen. In der Bibel steht sie u.a. im neuen Testament, Mt 7,12, und lautet: „Alles was ihr wollt, das euch die Leute tun sollen, das tut ihnen auch!“ Wer es mit den Religionen nicht so hat, kann sich vielleicht mit Immanuel Kant (kategorischer Imperativ) anfreunden: „Handle so, dass die Maxime deines Willens jederzeit zugleich als Prinzip einer allgemeinen Gesetzgebung gelten könnte.“ Klingt schwerer als es ist.

Von Berlin wird gesagt, die Stadt sei unregierbar. Sehen Sie das auch so?
Das klingt so als ob die Stadt in Chaos versinkt. Wenn ich der Meinung wäre, Berlin sei tatsächlich unregierbar oder funktioniere nicht, dann fände ich mich auf Wahlplakaten ganz anderer Parteien wieder. Verwaltungsabläufe schneller und schlanker zu machen – das halte ich füür wichtig und dafür setze ich mich ein.

Wenn Sie sich auf ein einziges Thema beschränken müssten: Welches wäre das?

Die Frage ist gemein, denn mit der Antwort stoße ich alle vor den Kopf, deren Anliegen nicht unmittelbar unter dieses Thema fällt. Aber ja, wenn Sie so wollen: Bildung! Denn Bildung ist Chancengleichheit, ist Integration, ist Teilhabe, ist Perspektive. Und Zukunft.

Mein Wahlplakat trägt den Slogan:
„Stadt.Land.Müggelsee“

Zur Arbeit fahre ich mit…

Mit dem Auto, da ich derzeit an verschiedenen Orten arbeite und meistens viel von A nach B transportieren muss. Wenn ich nur zwischen Rahnsdorf und Friedrichshagen pendle, fahre ich Fahrrad, manchmal auch Tram. Für den Weg ins Abgeordnetenhaus, wenn ich denn gewählt werde, nehme ich natürlich die SBahn.

Hertha oder Union?
Großtante Herta und Kino Union? Unbedingt! Aber Sie meinen wahrscheinlich die Fußballclubs. Naja, Eisern natürlich. Am liebsten kurz vor Heiligabend beim Weihnachtssingen.

Mit den 34 Millionen Euro, die der Nichtbetrieb des BER jeden Monat kostet, würde ich für Treptow-Köpenick lieber …
Wenn der Bezirk genau diese Summe jeden Monat zur Verfügung hätte, dann wäre die Landeshaushaltsordnung außer Kraft gesetzt. Aber ich darf mir ja was wünschen: Bildung, Bildung, Bildung: ich würde alle Lernorte im Bezirk sanieren und barrierefrei ausbauen, neue Schulen und Schwimmhallen bauen.

Außerhalb meines Büros und auch nach der Wahl bin ich für Bürgerinnen und Bürger hier ansprechbar:
karin.zehrer@gmx.de und 0175 / 4185050. Ich bin auch bei Facebook, halte das aber nicht für ein geeignetes Dialogmedium.


Matthias Vorbau

Ein Beitrag von Matthias Vorbau

Matthias Vorbau nennt sich Chefredakteur des Maulbeerblattes. Eigentlich ist er Kommunikationsdesigner mit Diplom. Zitat: "Das Leben zwingt einen zu zahlreichen freiwilligen Entscheidungen."