Was macht die Kunst, Enda O’Donoghue?

Das Türchen Nummer 15 des Maulbeerblatt-Künstler-Adventskalenders führt uns wieder in das Atelierhaus Mengerzeile
»Künstler sind nicht überflüssig, doch Soldaten sind viel wichtiger«, singt Funny van Dannen. Aber was tun Künstler eigentlich so aus gesellschaftlicher Sicht? Gestalten sie tatkräftig unser aller Leben mit oder sind sie scheue Wesen – verschanzt im Elfenbeinturm? Vermögen sie es tatsächlich, die Gesellschaft zu bewegen? Was können wir von Künstlern über uns und die Zeit erfahren, in der wir leben? Und: Was kommt 2024 wohl auf uns zu? Das wollten wir von ihnen selbst wissen und haben deshalb über die vergangenen Monate hinweg 24 bildende Künstler befragt, denen wir im Berliner Südosten begegnet sind. Hinter Türchen Nummer 15 steht Enda O'Donoghue.
Der Künstler Enda O'Donoghue vor seinem Werk im Atelierhaus Mengerzeile
Foto: Sebastian Köpcke

„Vielleicht sind die Künstler die Kanarienvögel der Gesellschaft. Die Kanarienvögel in der Kohlenmine …

2023 ging schnell vorbei. Wir leben gerade in einer sehr seltsamen Welt. Ich befürchte, dass COVID zurückkommt, ich befürchte weitere Lockdowns. Aber ich hege auch die Hoffnung, dass wir alle zur Vernunft zurückkehren.“


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