Alina Lindemann berichtet über ihren Weg in die Politik, der nicht aus einer bisherigen Parteimitgliedschaft, sondern aus wachsender Unzufriedenheit mit politischen Entwicklungen entstanden sei. Als Polizistin schildert sie Erfahrungen aus ihrem Berufsalltag und erläutert, welche Themen sie dabei besonders geprägt haben, darunter innere Sicherheit, die Situation von Behörden und die Nachwuchsprobleme bei der Polizei.
Ein weiterer Schwerpunkt des Gesprächs sind konkrete Probleme im Bezirk Treptow-Köpenick. Lindemann spricht unter anderem über die medizinische Versorgung, fehlende Infrastruktur, Verkehrsprobleme und die Folgen zunehmender Nachverdichtung. Sie erklärt zudem, weshalb sie politische Gestaltungsmöglichkeiten zunehmend auf Landesebene sieht.
Im Gespräch geht es auch um das BSW selbst: um innerparteiliche Auseinandersetzungen, die Schwierigkeiten beim Aufbau einer jungen Partei, das Verhältnis zu Ost- und Westdeutschland sowie die politische Einordnung des BSW. Alina Lindemann beschreibt ihre Partei als „anders“ und „manchmal auch ein bisschen unbequem“, weist eine Einordnung in das klassische Links-rechts-Schema jedoch zurück.
Weitere Themen sind der Umgang mit AfD-Wählern, die Nutzung sozialer Medien im Wahlkampf und der Umgang des BSW mit politischer Ausgrenzung. Lindemann plädiert dabei für einen offenen politischen Austausch und dafür, unterschiedliche Positionen in einer Demokratie auszuhalten.
