Zwischen Punk, Tape-Loops und Klangkunst

Sascha Bachmann im Gespräch
Sascha Bachmann sitzt da und erzählt. Über Punk. Über Lärm. Über Ordnung. Über das Dazwischen. Über das einfach Anfangen, ohne Plan, ohne Unterricht, ohne Sicherheitsnetz. Berlin, 90er. Proberaum statt Anleitung. Chaos statt Curriculum. Musik als Zustand. Musik als Arbeit. Musik als Prozess, der Zeit braucht. Tape-Loops, Schlagzeug, Bilder, die aus Klang entstehen. Keine Abkürzungen, keine Optimierung.

Vier Jahre für ein Album sind kein Problem, sondern eine Haltung. Kunst darf gären. Muss gären. Er spricht über Konzerte, bei denen Menschen übereinander fallen. Und über Räume, in denen alle still sitzen und zuhören. Über Subkultur als Schutzraum.

Über Anti-Haltung als Motor. Über das Weitermachen, obwohl – oder gerade weil – vieles wackelt. Zwischen Punk-Vergangenheit, künstlerischer Gegenwart und offenen Zukünften geht es um das, was bleibt: der Weg. Die Arbeit. Die Intensität. Und die Frage, was passiert, wenn alles schneller, lauter, technischer wird – und warum man trotzdem langsam bleiben kann.


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