Ein Schritt in die richtige Richtung

Fahrverbot für Dieselboote auf der Wuhle
Die letzten Tage des Jahres brachten für den wilden Wuhlebären wieder viel Kummer. Der sonst so gemütsstarke Vertreter der Gattung Ursus im Raum Köpenick litt tagelang an Schlaf- und Appetitlosigkeit, hervorgerufen durch Feuerwerk, das enthemmte Bürger bedenkenlos sogar im Wuhlebärschutzgebiet zündeten.
Der Wuhlebär flieht dem Feinstaub
Foto: Lutz Wunder
Auch die erhöhte Feinstaubkonzentration im Luftraum über seinem Heimatfluss ging nicht spurlos an ihm vorüber, was zu zahlreichen Anfragen besorgter Bürger bei der Köpenicker Gendarmerie führte, die sich durch das anhaltende nächtliche Husten im wuhlenahen Buschwerk verunsichert fühlten. Dies kam der renommierten Köpenicker Bärenforscherin Bärbel Grizzlowski zu Ohren, die umgehend eine Feinstaubmessung im Wuhlebärschutzgebiet veranlasste, die tatsächlich bedenkliche Grenzwertüberschreitungen nachwies. Umgehend hierüber informiert erließ der, dem wilden Wuhlebären stets wohlwollend zugeneigte Köpenicker Bezirksbürgermeister noch am gleichen Tag ein Fahrverbot für dieselbetriebene Boote auf der Wuhle - ein schönes Beispiel für bürger- und bärenfreundliche unbürokratische Politik, die hoffentlich Wirkung zeigt.

Galerie

Wie Köpenick zu seinem Namen kam

Klickt auf das Bild! Eine gute Geschichte wunderschön animiert: Tolle Arbeit von Florian Stumpe. Via Marco Senkpiehl.

Jacob Zellmer, Fraktionsvorsitzender der Treptow-Köpenicker Grünen Stadtentwicklung

Parkplätze und ein bisschen Wald

Foto: Matthias Vorbau Um dies durchzusetzen, sollen die Planungen des Bezirksamtes, dort großflächig zu roden und an Stelle von Bäumen und...

Der Wuhlebär auf abgenagtem Baumstamm Fotosafari

Die Wuhle lebt

Im Gegensatz zu den meisten seiner Artgenossen ist der wilde Wuhlebär eher sesshaft, verlässt praktisch nie die schwer zugänglichen Feuchtböschungswälder...