stephie

Trinken, Rauchen, jute Mucke.

Das und nicht mehr war der Anspruch bei der Eröffnung des RFT – der „Repräsentanz fortschrittlichen Trinkens“.

Dass Stephanie Dürr, genannt Stephie eine studierte und gut beschäftigte Geographin aus Stuttgart ist, wissen nicht viele ihrer Gäste. Seit 1997 lebt sie in Berlin und tanzt einen gut organisierten Spagat zwischen Familie, Tages-Job und abendlicher Gastronomie. Erste Erfahrungen mit den alkoholischen Genüssen sammelte Stephie im Friedrichshain. Dort betrieb sie eine beliebte Absinth-Bar. Ein bisschen bedauert sie, dass im RFT so selten nach dem Wermutstropfen verlangt wird. Mit ihrer Bar in der Scharnweberstraße 5 beweist Stephie, dass man für gute Unterhaltung und gepflegten Laster-Konsum eben doch nicht immer in die Innenstadt tingeln muss.

Das Haus ist unscheinbar, doch passiert man Eingangstür und die Empfangs-Rauchwolke, ist man von der entspannten Atmosphäre sofort gefangen. Eine Eckkneipe, genau wie sie sein muss, um eine Stammkneipe zu sein. Kein großer Laden, zwei Ebenen um die Bar. Meist spielt sich alles im Stehen ab. Trotzdem ist es immer schwer, sich hier wieder loszureißen.

Ein Laden im grünen Retrochick. Eine Wand voll Vinyl zeigt, dass hier Wert auf gute Töne gelegt wird – oft geht man mit einer Neuentdeckung im Ohr wieder raus. Seit einem Jahr betreibt Stephie nun erfolgreich das Modell der sich ständig neu erfindenden Stamm-Kneipe. Der neuste Clou: Ab August führt das RFT eine erlesene Auswahl an Craft Beer aus Berliner Mikrobrauereien. Kultpotential hat bereits das an jedem zweiten Mittwoch stattfindende Kneipenquiz. Seit kurzem ist jeden Samstag ein neuer DJ von Electro-Jazz über Oldschool bis Deephouse am Start.

 

An diesem Samstag, den 16. August 2014 steigt die große Geburtstagsparty!

Für beste musikalische Unterhaltung sorgen A Pony named Olga. Erscheint zahlreich!


Lisalotta Koehler

Ein Beitrag von Lisalotta Koehler

Kann nicht mit der und nicht ohne die Heimat. Theatermädel, Vagabund, klassische Hupfdohle, manische Bücherhorterin, wortverliebt, nimmersatt. Zitat: „Weeß ick nich, erklär mir mal!“