Aus dem Alltag des Wuhlebären
Vandalistischer Akt im Wuhlebärschutzgebiet

Während die Hoffnung auf Rettung der in der Wuhlehöhle verschollenen Wuhlequellen-Expeditionsteilnehmer langsam schwindet, quälen den wilden Wuhlebär andere Sorgen. Das speziell für Ihn installierte Flussüberquerungsseil ist zerstört worden.
Der Wuhlebär blickt traurig auf die Spuren von Wandalismus im WBSG.
Foto: Lutz Wunder

Viele Bürger, die an der Wuhle in der Nähe des Forum Köpenick entlang spazierten, hielten das vor einigen Jahren von ehrenamt- lichen Mitarbeitern der Wuhlebärschutzgebietsverwaltung (WBSGV) angebrachte Teil für ein Eichhörnchenseil, eine Einschätzung, die auch die Eichhörnchen teilten und umgehend von dem praktischen Angebot Gebrauch machten.

Doch nun muss der wilde Wuhlebär, der, obschon er als Flussbär über vorzügliche Schwimmkünste verfügt, gern trockenen Fußes die Wuhle auf dem Seil überquerte, neue Pfade wählen. Brandspuren an den Resten des Seiles lassen vermuten, dass das Seil, welches der wilde Wuhlebär so schätzte, von vandalistisch getriebenen Bürgern zerstört wurde. Mitbürger, die dieser Text hoffentlich nachdenklich macht!


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