Im Dialog mit der Großen Liegenden
Der KUNSTPFAD im Treptower Park

Der Treptower Park ist nicht nur ein Ort der Erholung und Freizeitgestaltung, sondern auch ein Ort der Kunst: Im Laufe der zurückliegenden fünfzig Jahre wurden den großzügigen Anlagen auch Kunstwerke eingefügt, vor allem Skulpturen. Diese stillen Betrachter des vielfältigen Parklebens stellt die Fachkommission für Kunst im öffentlichen Raum des Bezirkes Treptow-Köpenick von Berlin den kunstinteressierten Besucher*innen in einem Spaziergang vor.
Skulptur „Klingenden Blume“ von Achim Kühn
Foto: Matti Fischer

„Kunstschafter“ und Künstler*innen führen die Passanten innerhalb eines Rundganges durch das Gartendenkmal. Dieser Kunstparcours reicht von der „Klingenden Blume“ von Achim Kühn direkt am S-Bahnhof Treptower Park entlang des Spreeufers bis über die weiten Wiesen zur „Großen Liegenden“ von Ulrike Truger. Als Überraschungsgäste tauchen an einigen Punkten Künstler*innen auf, die auf besondere Weise der KUNST Raum schenken, indem sie mit ihr in Dialog treten.

Die Reihe KUNSTPFADE entstand 2015 als Reaktion auf den Diebstahl der Werner-Richter-Skulptur „Heinzelmännchen“ aus dem Treptower Park. Sie versteht sich als eine Einladung an die Öffentlichkeit, die Kunst im öffentlichen Raum als gesellschaftlichen Wert bewusster wahrzunehmen. Sie lenkt den Blick der Passanten auf Werke, die unser Leben bereichern, aber nicht immer die nötige Achtung erfahren. Das Programm ist öffentlich, umsonst und draußen, und steht allen Interessenten zur Teilnahme frei.


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