Frühlingszauber

„Veronika“, heißt es im bekannten Schlager, und weiter wird verlautbart, der Lenz, also der Frühling sei da. Das reimt sich natürlich sehr schön, trifft allerdings immer nur in einem kurzen Zeitraum eines jeden Jahres zu.

Einer eilig initiierten Umfrage zufolge wird der Frühling von 100 Prozent der Befragten sehr gemocht. Aus Zeitgründen kamen nur vier Umfrageteilnehmer zusammen, nämlich ein Gebüsch, zwei Schmetterlinge und ich, aber das eindeutige Ergebnis spricht ja wohl eine deutliche Sprache.

So entstand mein Plan, als gute Tat für Pflanze, Tier und Mensch den diesjährigen Frühling einfach mal ein wenig eher einzuläuten. Frühfrühling sozusagen.

Zunächst gelang der Versuch, wenigstens mir im Büro einen Lenz zu machen. Einen FauLenz zwar, aber immerhin reproduzierbar. Hernach sorgte die OpuLenz eines zünftigen Mahls für TurbuLenzen durch die eine oder andere FlatuLenz, was freilich nachvollziehbar war, jedoch in Bezug auf mein Ziel keine logische ÄquivaLenz aufwies. So kam ich nicht weiter.

Kollege Zufall half wie so oft, diesmal in Person seiner ExzelLenz, dem Herrn Chefredakteur. Dieser forderte per Dekret, das Cover der März-Ausgabe des besten Blattes östlich von KobLenz möge sich ausgerechnet um den Lenz drehen.

Und so kam es.
So (und nur so) zaubert man nämlich den Frühling herbei. Sie werden sehen. Bestimmt. Ganz bald.

Allen Lesern einen sonnigen März
wünscht Lenz Armstrong
(alias Maulbeermeia)


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