Maulbeerblatt

Das Köpenicker Magazin für Erlesenes

Berlin, Köpenick, Friedrichshagen, Erkner, Schöneweide, Adlershof, Schöneiche, Hirschgarten, Müggelsee

Spannende Lokalnachrichten bieten Information und Reibung, pointierte Kolumnen sorgen für kurzweilige Unterhaltung. Historische Themen stärken die Identität, Veranstaltungstipps und Erlesenes zum Hören, Sehen und Lesen vermitteln Orientierung. Interviews und Porträts geben interessante Einblicke. Entstanden ist das Magazin Maulbeerblatt in Berlin-Friedrichshagen, einem der glamourösen, liebenswerten Randbezirke der Hauptstadt, Teil Köpenicks, mit über 100 Jahren kreativer Vergangenheit von Wilhelm Bölsche über Johannes Bobrowski bis hin zu aktuellen Künstlern wie dem renommierten Regisseur Leander Haußmann. Das künstlerische Netzwerk um die elf62.net Grafik- und Textagentur strickt mit jeder Print- und Onlineausgabe neue Gewänder für das gar nicht graue Großstadtleben. Aus Berlin.

Editorial

holob titel gestaltung illustration

Hundert Jahre Maulbeerblatt

Genau genommen 100 Ausgaben, aber da wollen wir mal nicht so kleinlich sein. Im Gegenteil, wir feiern uns gleich zu Jahresbeginn ein breites Grinsen in die Gesichter und laden Sie, liebe Leser, herzlich dazu ein, es uns gleichzutun. Zur besseren Orientierung steht an dieser Stelle ausnahmsweise mal nicht nur Vollquatsch geschrieben, sondern im Wesentlichen eine Art auszugsweiser Ausblick aufs Heft. Und der geht so: Die ...Gib mir den Rest!


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Vorfreude, schönste Freude

Allen vorherigen Bekundungen zum Trotz, man würde sich dieses Jahr aberdiesmalganzwirklich nichts schenken wollen, wird das Fest der Liebe schließlich wieder einmal in ein riesengroßes Hinundhergeschenke ausarten. Spätestens Anfang Dezember beginnt so der alljährliche Wahnsinn. Damit die Nerven geschont werden und die Vorfreude aufs Fest trotzdem erhalten bleibt, hier ein kleiner Ratgeber: Es wird eine Liste erstellt mit den Namen der zu Beschenkenden und der jeweiligen Präsentidee. ...Gib mir den Rest!


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Aufgussreiche Gedanken

S-Bahnfahren ist nervenaufreibend. Mal abgesehen von verspäteten, außerplanmäßig gar nicht verkehrenden oder nur so halb funktionierenden Zügen sind es im öffentlichen Nahverkehr immer Menschen, die ich als belastend empfinde. Es wird gepoltert und gepöbelt, was das Zeug hält. Dazu spielt hier jemand schlecht Akkordeon, dort klingeln drei bis fünf Telefone im Kanon, in jeder Ecke wird hemmungslos gelabert, nicht selten weht von irgendwoher ein Furz herüber ...Gib mir den Rest!


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Das himmlische Kind

Nachdem er uns erfreulicherweise eine knackige Ehrenrunde beschert hat, macht der Sommer nun Urlaub. Wohlverdient, wie ich finde. Jedoch so ganz leicht fällt mir der Abschied auch diesmal nicht, zumal es die Natur nun mal so vorgesehen hat, dass dem Sommer der Herbst folgt. Und mit ihm der Wind. Aus irgendeiner aberwitzigen Laune heraus hat eben jene Natur mir eine mittelschwere Ancraophobie, also Angst vor Wind ...Gib mir den Rest!


maulbeerblatt ausgabe 96

Der Wunsch nach Frieden

Schaut man sich mal um in der Welt, gehört es ganz klar nicht zu den leichtesten Aufgaben, dieser Tage einen Text zum Thema „Frieden“ zu verfassen. Genau dies jedoch wünschte sich der Kollege Chefredakteur für die vorliegende Ausgabe, und an diesem Auftrag schien ich lange Zeit zu verzweifeln, bis mir plötzlich jemand sanft auf die Schulter tippte. Ich erschrak, drehte mich um, erblickte eine Dame ...Gib mir den Rest!


maulbeerblatt ausgabe 95

Abenteuer Leben

Vieles im Leben besteht aus Alltäglichkeiten, die zwar Stress beinhalten, auf Dauer aber doch als langweilig empfunden werden können. Auf der Suche nach einem ordentlichen Kick bucht manch einer daher irgendwann spannende Reisen und adrenalinfördernde Events: Klettern am Eiger, Basejumping in Malaysia, Rafting in Kanada, Umsteigen am Ostkreuz. Die Auswahl an planbaren Abenteuern ist riesengroß. Gerade Reisen können aber auch völlig unbeabsichtigt Abenteuer bereithalten, als Begleiterscheinung quasi. ...Gib mir den Rest!


maulbeerblatt ausgabe 94

Wie einmal fast der Strand verschwand

Von allen zur Verfügung stehenden Jahreszeiten habe ich den Sommer am liebsten. Wenn gerade mal kein Sommer ist, ertappe ich mich oft dabei, wie ich ihn herbeisehne. Und dies ist aus irgendeinem mir vollkommen unbekannten Grund immer mit dem Gedanken an einen Strand verbunden. Dieses Jahr wird der Sommerurlaub in den Bergen verbracht, einem Herzenswunsch der Liebsten folgend. Abschlagen konnte und wollte ich ihn nicht, aber ...Gib mir den Rest!


maulbeerblatt ausgabe 93

Ein Blick aufs Mehr

„Darf’s etwas mehr sein?“, fragte der Mann an der Obstwaage. Gemeint war ein Mehr an Traubengewicht, da das von ihm gegriffene Bündel schwerer wog als die zuvor bestellte Menge. Gemeint war aber dementsprechend auch ein Mehr an Kosten. Ein paar Cent mehr abgeben, dafür aber auch ein paar Trauben mehr bekommen, das gilt als hinnehmbarer Deal. Die Besonderheit zudem: es gab die Wahl, auf das ...Gib mir den Rest!


maulbeerblatt ausgabe 92

Gegen das Chaos

Manchmal habe ich ein Problem, bisweilen sogar mehrere gleichzeitig. Plagt mich eine kleine Sorge, können daraus schnell durchaus größere Sorgen werden. Hier und da wird auf einen Missstand hingewiesen, hin und wieder auch auf diverse Missstände. Das alles lässt sich schön vergleichen und werten, denn dank des Plurals gibt es eben jeweils mehrere Probleme, Sorgen und Missstände. Beim Chaos hingegen ist das anders. Zwar können ...Gib mir den Rest!


maulbeerblatt ausgabe 91

Die Krone der Krone der Schöpfung

Wenn das redaktionell vorgegebene Thema für die neue Ausgabe „Frauen“ lautet, dann kann es passieren, dass man vor der Textfindung ganz kurz hintereinander „Au weia“, „Hmm“, „Na gut“ und dann „Hoppla“ murmelt. Mir jedenfalls erging es so. „Au weia“ nämlich, weil da zunächst der absurde Impuls aufkam, irgendetwas über die Gesamtheit aller Frauen zu schreiben, obwohl man die meisten davon doch aber gar nicht kennt. Ein ...Gib mir den Rest!


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