Alf Ator rettet Weihnachten

Ein musikalischer Wutanfall (liebevoll)
Alf Ator, Keyboarder und Dirigent von Knorkator, Vater von Gott, spricht über Musik als Lebenszustand, über frühe Prägungen zwischen elterlichem Klavier und Hardrock-Erweckung, über Köpenicker Proberäume, erste Bühnen und die Kunst, von Anfang an alles richtig falsch zu machen.

Es geht um das Arbeiten an Songs, um Zufriedenheit im Detail, um das aktuelles Album ”Weltherrschaft für alle“ und um die Frage, warum Humor in der Musik gleichzeitig befreien und beschädigen kann. Alf blickt auf gesellschaftliche Debatten, auf die Lust an der klaren Position – und auf den oft übersehenen Mut zum Verständnis.

Künstliche Intelligenz in der Musik? Als kreatives Helferlein? Nicht als Feindbild, sondern als Werkzeug, das vieles kann – nur eines nicht: empfinden. Zumindest noch nicht. Für wirklich kommerzielle Musik wäre das ein Problem. Für Knorkator eher weniger.

Zum Abschluss: Weihnachten. Ein Fest, das nervt, widerspricht und trotzdem bleibt. Zwischen Skepsis und einem überraschend wohlwollenden Blick auf ein klassisches Lied entsteht ein Moment, der zeigt, dass selbst Widerwillen harmonisch klingen kann.

In diesem Sinne! Fröhliche Weihnachten Nachbarn! <3


Der Musiker und Theatermacher Kai Günther im VORSPIEL-Adventskalender-Interview Maulbärklipp

Zwischen Bühne und Taktstock

Dabei entwickelte er eine Vielseitigkeit, die ihn heute auszeichnet: Ob James Hetfield, Chopin oder The Inchtabokatables – Günthers musikalische Vorlieben...

Maulbärklipp

50 Jahre Allende-Viertel

Wie kam der Kietz zu seinem Namen? Was hat Köpenick mit Chile zu tun? Und: Können die Planer im Berliner...

Sascha Butz im Gespräch Maulbärklipp

Bach Duett auf süß

Ursprünglich auf einen technischen Berufsweg vorbereitet, entschied er sich kurz vor dem geplanten Ingenieursstudium bewusst für eine künstlerische Laufbahn und...