Von der Jam-Session zur Band

Wie ein Zufall Duke, Nick & Callum zu Purse machte
Im 16. Türchen des musikalischen Adventskalenders begegnet man Purse: Duke, Nick und Callum, drei Musiker, die sich über Zufälle, Jam-Situationen und geteilte Neugier in Berlin gefunden haben.

Was zunächst als offenes musikalisches Spiel begann, verdichtet sich zunehmend zu einer gemeinsamen Sprache.

Das Gespräch kreist um Musik als Prozess – um das Unfertige, das Suchen, das bewusste Offenlassen. Purse sprechen über Improvisation und Struktur, über das Festhalten von Momenten und über die Frage, wann ein Song beginnt, Bedeutung zu tragen. Dabei bleibt Musik nie rein ästhetisch: Sie entsteht aus Umgebung, aus biografischen Brüchen, aus gesellschaftlichen Spannungen, die nicht aufgelöst, sondern mitgeführt werden.

Im Interview wird Kunst nicht als Rückzugsraum verstanden, sondern als durchlässiger Ort. Einer, an dem persönliche Erfahrung und kollektive Realität ineinandergreifen. Haltung zeigt sich weniger in Parolen als im Bestehen auf Ambivalenz, im Zulassen von Widersprüchen, im Versuch, Komplexität hörbar zu machen.

Auch Themen wie der Einsatz von KI, Authentizität im kreativen Arbeiten und Erwartungen an die kommenden Jahre finden Platz.


Thomas Fasbender, Ressortleiter Geopolitik bei der Berliner Zeitung und Co-Autor des Buches „Der Eurasienkomplex“ Maulbärklipp

Taurus werfen und dann mal sehen

Thomas Fasbender analysiert in seinem neuen Buch die selbstgefällige Haltung des Westens nach dem...

Maulbärklipp

Zwischen Irland und Köpenick

Arne erzählt von seinen ersten Schritten in der Musik, den Anfängen an der Gitarre und seinem Weg zum eigenen Songwriting....

Hinter dem Bahnhof Köpenick entsteht ein neues Stadtquartier. Wir stellen den Gewinnerentwurf aus dem Werkstattverfahren vor. Maulbärklipp

Die Gleisharfe

Sonnenparks mit Blick aufs Fußballfeld, Schule im Zentrum, Hochgebäude am Brandenburg Platz und eine Buslinie die unter den Gleisen den...