Keimzeit – Akustisches Kling Klang

Bei Keimzeit ist weniger manchmal mehr

Keimzeit – Akustisches Kling KlangEs soll ein sonniger Frühlingstag in Rostock gewesen sein. Norbert Leisegang, Sänger, Komponist und Texter von Keimzeit, schlenderte durch die Straßen der Hansestadt und fragte eine entgegenkommende Passantin nach dem Weg. Dass es sich um eine Kollegin handelte, war unschwer am Violinenkoffer zu erkennen. Abends beim Konzert sahen sich die Zwei wieder. Gabriele Kienast, die Violinistin, verabschiedete sich schließlich: „Wenn du mal eine Geige brauchst“ Das lag damals noch außerhalb der Vorstellungskraft des Keimzeit- Sängers, doch es kam der Tag, als sich Norbert Leisegang an diese Begegnung besann, denn er machte sich daran, zusammen mit seinem Bruder Hartmut Leisegang am Bass und Rudi Feuerbach an der Gitarre Songs ihrer gemeinsamen Band Keimzeit in ein akustisches Gewand zu stecken. Die Geburtsstunde des Keimzeit- Akustik-Quartetts. Mittlerweile ist die Unpluggedvariante der Kultrocker aus dem Potsdamer Umland ein Publikumsmagnet. Neben Keimzeit-Klassikern, die in den neuen Arrangements eine ganz andere Intensität erlangen, pilgert der Vierer in Soundlandschaften bekannter Filmmelodien und internationaler Standards. Eine Prise Spanisch, eine Prise Französisch – selbst ein Megaphon kommt zum Einsatz. Auch wenn es ein wenig pathetisch klingt, Keimzeit Akustik ist Keimzeit in einer neuen Dimension. Viele musikalische berraschungen und die gewohnte Qualität der Band garantieren ein ganz besonderes Konzert, in dem nicht nur Norbert Leisegang, sondern vor allem die Geigerin Gabriele Kienast sowie Rudi Feuerbach als zweiter Sänger im Mittelpunkt stehen. Kurz: Wir sehen uns alle am 21. Mai in der Freiheit 15, wenn sich Keimzeit erstmals in Berlin akustisch präsentieren.