Der Aufbau einer eigenen Website

Das sind die wichtigsten Überlegungen
Eine eigene Website aufzubauen, kann von verschiedenen Gründen motiviert sein. Ein Künstler könnte zum Beispiel einen kleinen Online-Shop aufbauen, um seine Kunstwerke unkompliziert über das Internet verkaufen zu können. Andere möchten vielleicht einen Blog starten und so ihre Sichtweisen zu bestimmten Themen wiedergeben. Wieder andere sehen in Websites die Chance, ihre Fähigkeiten zu bewerben, indem sie Arbeiten aus der Vergangenheit auf der Seite präsentieren. Diese verschiedenen Motivationen verlangen alle etwas anders gelagerte Überlegungen, denen wir uns in diesem Artikel widmen.
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Was das Internet mit dem Straßenverkehr gemein hat

Das Internet lässt sich mit dem Straßenverkehr vergleichen. In beiden Bereichen herrscht vor allem eines: jede Menge Verkehr. Während dieser Verkehr auf den Straßen durch die verschiedenen Fahrzeuge verursacht wird, sind es im Internet die Daten. Was beide gemeinsam haben: Ohne die nötige Infrastruktur würden wir permanent im Stau stehen. Im Internet führt dieser Stau aber nicht nur zu nervigen Ladezeiten, sondern bei zu hohem Datenaufkommen zum Komplettabsturz. Doch was hat das jetzt alles mit der eigenen Website zu tun? Nun, die Antwort ist simpel. Jeder Betreiber einer Website ist dafür zuständig, die nötige Infrastruktur für seine Homepage bereitzustellen. Für diese Infrastruktur gibt es mehrere Möglichkeiten, die je nach Anforderung unterschiedlich funktionieren. Oder um nochmal zum Vergleich mit dem Straßenverkehr zurückzukehren: Wer mit viel Verkehr rechnet, muss eine Autobahn bauen, während bei geringem Aufkommen eine Landstraße ausreicht.

Landstraße oder Autobahn

Wer die Website nur als Hobby betreibt und entsprechend weniger Besucher hat, kann sich mit einfachen Lösungen zufriedengeben. Die Infrastruktur wird dann durch Shared-Hosting bereitgestellt, das sozusagen die Grundversorgung bildet. Mäßiger Datenverkehr lässt sich so problemlos managen, ohne dass die Seite zusammenbricht – eben wie bei einer wenig befahrenen Landstraße. Herrscht hingegen viel Verkehr, braucht es andere Lösungen, die mehr Platz bieten und trotzdem eine hohe Geschwindigkeit erlauben. Beim Hosting von Websites nennt sich diese Lösung VPS, was die Abkürzung für „Virtual Private Server“ ist. Solche Server sind speziell auf die Anforderungen einer spezifischen Website zugeschnitten, weshalb der Datenverkehr nicht innerhalb eines Servers aufgeteilt, sondern privat geleitet wird. Die Folge: Auch ein hoher Datenfluss stellt für den Server kein Problem dar und die Homepage läuft auch unter Stress schnell und stabil. Im Vorfeld lohnt es sich deshalb, sich Gedanken über das zu erwartende Besucheraufkommen zu machen. Dabei erweist sich ein VPS für die Homepage oft schon nach kurzer Zeit als sinnvoll, da sich die Kosten dafür mittlerweile auf einem geringen Niveau bewegen und die Server besser damit auf ein rasantes Wachstum vorbereitet sind.

Sicherheit ist Trumpf

Dass die Seite ihren Dienst nach Wunsch verrichtet, stellt die Basis dar. Damit sie Nutzer auch als vertrauenswürdig einschätzen, braucht es aber noch Sicherheitsvorkehrungen. Immerhin sind gerade bei hoch frequentierten Seiten Hacker nicht weit, die sich nicht nur an den Daten der Nutzer zu schaffen machen wollen, sondern es auch auf Zahlungsvorgänge abgesehen haben. Relevant für die Sicherheit sind besonders SSL-Zertifikate, welche in der Regel bei einem VPS bereits inkludiert sind. Dabei werden die Daten verschlüsselt übermittelt, was Transaktionen schützt. Wer sich mit diesen Bereichen auseinandersetzt, hat bereits die wichtigsten Voraussetzungen für seine neue Homepage geschaffen.  

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