Weniger ist mehr

Norman Heß will als Direktkandidat der ÖDP in den Bundestag
Er ist Jahrgang 89, geboren in Frankfurt an der Oder, studiert Gehölzkunde in Dresden und tritt im Wahlkreis Frankfurt (Oder)-Oder-Spree / Wahlkreis 63 gegen die Kandidaten der etablierten Parteien an. Dabei ist die ÖDP kein Newcomer: Die Partei gibt es bereits seit 1982, doch trotz des grünen Zeitgeistes ist sie kaum im Bewusstsein der Wähler.
Wenn es nach Norman Heß ginge, hätte Elon Musk sich einen anderen Ort für die Giga-Factory suchen sollen. Die Probleme und Nachteile, die das Teslawerk für die Region in naher Zukunft mit sich bringe, könne die schöne  Werbebotschaft von der sauberen E-Mobilität nicht aufwiegen. Norman Heß steht zwar für die Themen Ökologie, Umwelt und den Erhalt unser aller Lebensgrundlagen. Allerdings fremdelt er mit der Partei Bündis 90/Die Grünen u. a. wegen deren Befürwortung zu Auslandseinsätzen, der Hinwendung zum Neoliberalismus und nicht zuletzt wegen der Spenden aus Bitcoin-Vermögen, die in seinen Augen ein unabhängiges Arbeiten für die Wähler unmöglich mache. Wenn er also jemals die ÖDP verlassen müsste, sieht Heß sich eher bei die LINKE. In den Umfrageergebnissen näheren sich die beiden Parteien schon mal an.

Weniger ist mehr


Um Verschwendung und Profitstreben zu unterbinden, könnten in naher Zukunft die existentiellen Dinge des Lebens über eine genossenschaftliche Daseinsvorsorge organisiert werden. Dezentrale Organisationsformen seien nachhaltig und genossenschaftliche Neugründungen müssen dementsprechend staatlich unterstützt bzw. sogar gefördert werden.   Ein weiteres drängendes Problem ist für Norman Heß die Gewährleistung medizinischer Versorgung im Landkreis. Hier sieht er die Landambulatorien aus der DDR durchaus als funktionierendes Modell. Doch wie könne man heute überhaupt Ärzte bewegen sich in den entlegenen Landstrichen Brandenburgs anzusiedeln? Hier seien vor allem weiche Faktoren, wie das kulturelle Angebot aber auch die Verkehrsanbindung der Schlüssel zum Erfolg. Stillgelegte Trassen des Schienenverkehrs beispielsweise von Fürstenwalde nach Beeskow oder von Lübben nach Fürstenwalde sollten auch zu diesem Zwecke wieder reaktiviert werden. Mehr Themen und Positionen gibts hier im Video. Und hier gibts noch mehr Interviews zum Superwahltag 26.September 2021.

Stadträtin für Weiterbildung, Schule, Kultur und Sport Cornelia Flader Interview

Kultur mit Plus

Foto: Matthias Vorbau Frau Flader, Sie und Ihr Team hatten sich für 2018 viel vorgenommen. Stichwort Schulsanierung und -erweiterung mit...

Der Maulbär Novembertitel Editorial

Tach Nachbarn!

Die Tage werden unaufhaltsam kürzer, Behaglichkeit macht sich auf den Straßen und in den Gemütern breit. Sollten Sie nicht so...

Galerie

Fordert die Polizei die Papiere, will sie dein Leben sehen

Am Ende ist alles Papier. Wenn seine Zeit gekommen ist, übernimmt es die sichere Herrschaft. Der Papiertiger besiegt immer den...